"Widder do": Die Kölner Spieler feierten nach Abpfiff in Fürth die Rückkehr ins Oberhaus.
"Widder do": Die Kölner Spieler feierten nach Abpfiff in Fürth die Rückkehr ins Oberhaus.Bild: www.imago-images.de

1. FC Köln feiert Bundesliga-Aufstieg und disst gleich mal seinen Rivalen vom Rhein

07.05.2019, 07:10

373 Tage. So lange ist der Abstieg des 1. FC Köln aus der Bundesliga her. Jetzt ist die Zeit des Leidens vorbei: Mit dem 4:0-Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth am Montagabend schafft der Effzeh nun endlich offiziell den Wiederaufstieg. Obendrauf gibt es noch den Zweitliga-Meistertitel.

Nach Abpfiff brachen alle Dämme: Die Fans der Rheinländer stürmten friedlich auf den Rasen in der Fürther Arena und feierten ausgelassen mit den Profis um den dreifachen Torschützen Jhon Cordoba.

Anschließend ließen sich die Profis bei Bier und lauter Musik nicht zweimal bitten, auch an einem Montag steil zu gehen. "Der Party-Bus bleibt hier vor Ort, und wir werden vor Ort feiern", sagte Interimstrainer André Pawlak. "Es wird sicher eine lange Nacht."

Während alle anderen in der zweiten Bundesliga noch gegen Aufstieg kämpfen, macht der Effzeh damit zwei Spieltage vor dem Saisonende schon seinen sechsten Bundesliga-Aufstieg nach 2000, 2003, 2005, 2008 und 2014 perfekt.

Wie sehr sich die Kölner auf das Oberhaus und all ihre Topclubs freuen, zeigten sie schon in einem Video auf Twitter. Dort ist zu sehen, wie der offizielle Twitter-Account der Kölner, wieder den Vereinen der ersten Liga folgt. "Vor der Feierei mal schnell Twitter-Follows aktualisieren!", steht darunter.

Und was ist mit Borussia Mönchengladbach?

Besonders aufmerksamen Beobachtern fiel aber eines auf: Die Kölner folgten sowohl den Rhein-Rivalen von Fortuna Düsseldorf und Bayer Leverkusen, als auch dem immer wieder geächteten Club aus Leipzig. Doch einem Verein folgten sie nicht – und setzten schon den ersten Stich für DAS wahre Rheinderby in der kommenden Saison: Auf den Follow bei Borussia Mönchengladbach verzichtete der Club und hatte die Lacher natürlich auf seiner Seite. "So muss das", schrieb ein User und erntete Dutrzende Likes. Ein anderer User merkte nur an: "@VfB, @Hannover96 und @1_fc_nuernberg könnt ihr bald direkt wieder entfolgen." Auch böse.

(bn)

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