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Pep Guardiola, Niko Kovac und Zeljko Buvac (v.l.n.r.) sind derzeit von einige Gerüchten (und Fan-Wünschen) umgeben. Bild: Action Plus /Laci Perenyi via www.imago-image (Montage watson)

Guardiola, Kovac und Klopps Ex: Die verlockendsten Transfer-Gerüchte

Kommendes Wochenende macht die Bundesliga eine Pause. Die Trainer versuchen derweil Testspiele zu organisieren, mit ihren kranken Spielern zu trainieren und die Klub-Bosse planen die Zukunft. Für einige Chefetagen steht die Suche nach einem neuen Trainer an.

Der 1. FC Köln entließ Achim Beierlorzer am 9. November und sucht gerade händeringend nach einem Nachfolger. Auch der FSV Mainz 05, der einen Tag später bei Sandro Schwarz die Reißleine zog, hat eine Stelle ausgeschrieben. Der FC Bayern hatte sich am 3. November als erster Bundesliga-Klub von seinem Trainer getrennt: Niko Kovac wurde nach der 1:5-Niederlage in Frankfurt am zehnten Spieltag durch Hansi Flick ersetzt, der nun vorerst die Geschicke leiten soll, bis ein Nachfolger für langfristige Aufgaben gefunden wurde.

Der Job des Trainers ist der riskanteste im Profifußball. Der Verschleiß ist hoch. Wenn es nicht läuft, muss meistens der Coach als erstes gehen. Umso erstaunlicher, dass an den ersten zehn Spieltagen kein Trainer flog, das gab es zuletzt in der Saison 1999/2000. Damals wurde Jörg Berger am 19. Dezember 1999 erst nach dem 17. Spieltag bei Eintracht Frankfurt entlassen und durch Felix Magath ersetzt. Doch nun nimmt das Trainerkarussell langsam wieder Fahrt auf.

In Mainz und Köln suchen sie noch, und auch der FC Bayern plant schon die Zeit nach Hansi Flick. Andere Klubs, die derzeit noch einen Trainer haben, werden aber auch schon mit anderen Namen in Verbindung gebracht. Der 54-Jährige, der sich mit Siegen gegen Olympiakos Piräus und den BVB bewiesen hatte, gibt den Bayern-Bossen die nötige Zeit, um eine "langfristige Lösung" zu suchen, wie Noch-Präsident Uli Hoeneß erklärte. Kein Wunder also, dass uns die Gerüchteküche im Trainermarkt derzeit so richtig was auftischt. So manches Gerücht passt dabei so gut zum jeweiligen Klub, dass es so verführerisch wie manche Verschwörungstheorie ist.

Wir haben 3 aktuelle (und verführerische) Gerüchte zusammengetragen.

Gerücht 1: FC Bayern flirtet mit Guardiola

Ja, ihr habt richtig gelesen: Pep Guardiola soll beim FC Bayern wieder ein Thema sein. Das berichtet zumindest die "Sport Bild", die drei Namen für den Trainerjob im kommenden Sommer an der Säbener Straße handelt. Neben den schon kursierenden Kandidaten wie Erik ten Haag (Ajax Amsterdam) und Thomas Tuchel (Paris St. Germain) soll eben auch Guardiola ein Thema sein.

Der Katalane trainierte den FC Bayern schon zwischen 2013 und 2016 und errang mit seinem dominanten Ballbesitz-Fußball drei Meisterschaften und zwei Pokalsiege. Der anvisierte Sieg der Champions League blieb dem mittlerweile 48-Jährigen mit dem FC Bayern jedoch verwehrt.

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Pep und sein Musterschüler Joshua Kimmich vereint? Eine verlockende Vorstellung. Bild: imago sportfotodienst

Was für den Wechsel nach München laut Bericht sprechen soll: Der Kontakt von Guardiola zu den Bayern-Bossen sei nie abgerissen, und der Trainer soll sich im vierten Jahr bei Manchester City auch nicht mehr so wohl fühlen. Zudem hatte Guardiola bereits 2016 gesagt: "Ich werde hierher zurückkommen, nach Deutschland – vielleicht auch als Trainer."

Manuel Neuer sagte am Mittwoch auf der Pressekonferenz der Nationalelf vor den verbleibenden zwei EM-Qualifikationsspielen: "Zu den Gerüchten um Guardiola kann ich nichts sagen – wir sind bei der Nationalmannschaft und die Verantwortlichen des FC Bayern werden eine Entscheidung treffen."

Das Gerücht ist durch die 1:3-Niederlage gegen Premier-League-Tabellenführer Liverpool und die neun Punkte Rückstand von City umso verführerischer. Dass es nach Guardiola keine Kontinuität mehr auf dem Trainerstuhl der Bayern gab, bringt wohl viele Bayern-Fans dazu, sich in dieses Gerücht zu verlieben. Eine Rückkehr wäre allerdings eine riesige Sensation.

Gerücht 2: Kovac sollte zu Hertha wechseln

Der gebürtige Berliner Niko Kovac kehrt in seine Heimat zurück und führt seinen derzeit kriselnden Ex-Klub Hertha BSC zurück in das internationale Geschäft. Hört sich gut an, oder? Genau deswegen ist dieses Gerücht so anziehend.

Aber eigentlich ist es ein Gerücht, welches noch gar keines ist: Denn nicht der Klub hat Kovac auf dem Zettel, sondern es handelt sich um den Wunsch einer Hand voll Fans. Wie die "Bild" berichtete, "träumen viele Fans" von Niko Kovac. Auf der Mitgliederversammlung am Sonntag sei sein Name bereits gerufen worden.

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Der heißblütige Niko zurück in der Heimat in Blau-Weiß? Reizvoll. Bild: imago images / Contrast

Das hört sich natürlich alles sehr romantisch an, aber ist am Ende fast makaber: Hertha BSC hat nämlich noch einen Trainer. Ante Covic, ebenfalls gebürtiger Berliner und Ex-Profi bei Hertha, begann erst im Sommer seinen Dienst bei der Alten Dame. Mit dem zwölften Tabellenplatz und nur elf Pünktchen in elf Spielen, gibt es aber längst eine Trainerdiskussion. Dass ausgerechnet Kovac der Nachfolger werden soll, ist bizarr, da der sogar der Patenonkel von Hertha-Profi Maurice Covic ist. Der ist der Sohn von Ante.

Gerücht 3: Klopps langjähriger Co-Trainer nach Mainz

Der FSV Mainz 05 gleicht derzeit weniger einem Karnevalsverein, sondern mehr einem Kirmes-Klub: Die Mainzer sind die Schießbude der Liga. 30 Gegentore in nur elf Spielen kassierten die Mainzer. Negativer Höhepunkt war das 0:8 in Leipzig. Kein Wunder also, dass Sandro Schwarz trotz hoher Sympathiewerte die derzeit auf dem Relegationsplatz stehenden Mainzer verlassen musste.

Doch wer soll nun kommen? Natürlich würde man beim FSV Mainz 05 am liebsten mal wieder einen Trainer einstellen, der mit fortschrittlichem Fußball den kleinen FSV in der großen Bundesliga hält. Unter Jürgen Klopp (heute FC Liverpool) oder Thomas Tuchel (heute Paris St. Germain) gelang dies bravourös.

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Klopp (l.) und Buvac arbeiteten 17 Jahre als Trainer-Team zusammen. Bild: imago images / WEREK

Deswegen klingt dieses Mini-Gerücht auch so verlockend: Kommt der langjährige Co-Trainer von Jürgen Klopp zurück an seine alte Wirkungsstätte? Gemeint ist Zeljko Buvac. Dahinter stecken jedoch keinerlei konkrete Gespräche, sondern die Forderung eines ehemaligen Mainz-Profis. "Es wäre fahrlässig, nicht mit ihm zu reden", sagte Fabrizio Hayer gegenüber "Bild". Die Idee macht hellhörig.

Klopp und Buvac arbeiteten 17 Jahre zusammen: Das Duo spielte gemeinsam beim FSV Mainz und begann 2001 als Trainergespann beim Klub. 2008 ging es für beide Trainer zu Borussia Dortmund, wo sie innerhalb von sieben Jahren aus dem damaligen Mittelklasse-Klub einen Double-Gewinner und Champions-League-Finalisten machten. Anschließend trainierten beide den FC Liverpool, ehe der mittlerweile 58-jährige Buvac den Klub aus persönlichen Gründen im April 2018 verließ. Der wortkarge Bosnier, der immer zum Gegenpart des Unterhalters Jürgen Klopp stilisiert wurde, lebt seitdem wieder in Mainz und ist vereinslos. Zu schön, um wahr zu sein?

(bn)

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