Sport
Franck Ribery waves to fans upon his arrival in Florence, Italy, Wednesday, Aug. 21, 2019. Franck Ribery has joined Italian club Fiorentina in another big signing for a team under new American ownership. Fiorentina did not announce the length of Ribery's contract but Italian media reported that the 36-year-old Frenchman signed a two-year deal. (Claudio Giovanni /ANSA via AP)

Ribéry bei seiner Ankunft. Bild: Claudio Giovannini / ap

Florenz-Fans feiern Neuzugang Ribéry – Farid Bang sorgt mit Spruch für Lacher

Der Messias ist da. So zumindest sahen die Szenen Mittwochvormittag am Flughafen "di Firenze-Peretola" aus, als Franck Ribéry zu den Fans der AC Florenz trat. Der ehemalige Bayern-Star war soeben mit einem Privatjet in die italienische Metropole geflogen und trug schon ein T-Shirt in der Vereinsfarbe Violett. Er wurde von 200 Fans frenetisch bejubelt, die unter anderem "Oh, Il Fenomeno" sangen – das Phänomen.

Der Serie-A-Klub gab die Verpflichtung des Franzosen am Mittwoch bekannt, ohne Einzelheiten zu nennen. Der 36 Jahre alte Flügelspieler erhält nach übereinstimmenden Medienangaben bei der Fiorentina einen Zweijahresvertrag und soll vier Millionen Euro pro Saison verdienen. Für Ribéry, der weitaus lukrativere Angebote aus Katar oder Russland vorliegen hatte, ging es jedoch nicht ums Geld. "Für mich war entscheidend, dass ich noch einen Vertrag über zwei Jahre unterschreibe", sagte der Franzose.

Ribéry sei es zudem wichtig gewesen, nicht alleine in die neue Wahlheimat zu ziehen: "Ein wesentlicher Faktor ist zudem, dass ich meine Familie bei mir haben kann. Ich freue mich sehr, noch zwei Jahre auf hohem Niveau Fußball spielen zu können."

Boateng empfängt auf Ribéry

In Florenz empfing mit Kevin-Prince Boateng ein weiterer Ex-Bundesliga-Star den Franzosen. Der ehemalige Frankfurter war schon Ende Juli zum Tabellensechzehnten der vergangenen Serie-A-Saison gewechselt. Der 32-Jährige posierte mit Ribéry auch schon für Instagram.

Für den Post kassierte Boateng nicht nur über 300.000 Likes, sondern auch ziemlich lustige Kommentare. Der Düsseldorfer Rapper Farid Bang sorgte mit einem Kommentar in Richtung Badboy Boateng und "Enfant terrible" Ribéry für die meisten Lacher. Er schrieb: "Jawoll Bruder jetzt fehle ich nur noch in der Mannschaft, dann haben wir die drei größten Problemfälle Deutschlands im Team."

Dass Ribéry in der geschichtsträchtigen Hauptstadt der Toskana gelandet ist, hat auch mit einem weiteren alten Bekannten zu tun: "Ich habe mit Luca Toni gesprochen, und er hat mir gesagt, dass Fiorentina ein großer Klub und die Stadt wunderschön ist." Der Italiener wechselte 2007 aus Florenz zum FC Bayern und traf dort auf den Franzosen.

Für Ribéry sind die Jubelstürme übrigens auch am Donnerstag noch nicht vorbei: Am Nachmittag wird er im Stadio Artemio Franchi offiziell vorgestellt, am Abend präsentiert er sich in der Arena den Fans. Am Samstag startet der Klub dann gegen die SSC Neapel in die neue Serie-A-Saison.

(bn)

10 Fast-Transfers, die nur knapp scheiterten

Was im Sport gerade noch alles wichtig ist:

Barça-Keeper vor Linie: Wieso der VAR bei größter BVB-Chance nicht eingriff

Link zum Artikel

Bei Pressekonferenz nach BVB-Sieg: Favre merkt nicht, dass Mikro schon an ist

Link zum Artikel

Kontakt mit 2 Bundesliga-Stars – warum der FCB trotz allem keinen Lewandowski-Backup holte

Link zum Artikel

Regisseur der BVB-Doku verrät, was in der Kabine passierte und warum Reus ihn beeindruckte

Link zum Artikel

2 Handelfmeter? Darum gab es für die DFB-Elf gegen Nordirland keinen Videobeweis

Link zum Artikel

Löw nominiert Kader – und der beste deutsche Stürmer ist wieder nicht dabei

Link zum Artikel

Nur 5 Bayern-Tore, aber 6 Scorer-Punkte: Lewandowski führt "unmögliche" Statistik

Link zum Artikel

FC Bayern verzockt sich bei Timo Werner – dabei soll alles schon klar gewesen sein

Link zum Artikel

Ibrahimovic zerstörte van der Vaart und wurde mit einem Tor zum Weltstar

Link zum Artikel

Lachnummer Salihamidzic? So schneidet er im Vergleich zu seinen Vorgängern ab

Link zum Artikel

Diese deutschen Stadien gibt es bei FIFA 20 – vier aus der 2. Liga sind auch mit dabei

Link zum Artikel

Unions Neven Subotic fährt nach dem Spiel mit der S-Bahn nach Hause – nicht zum ersten Mal

Link zum Artikel

HSV hat heute seinen letzten Spitzenplatz verloren – ausgerechnet an Werder

Link zum Artikel

Eintracht hip, Gladbach raucht, FCB ganz schlicht: Die neuen Bundesliga-Trikots im Ranking

Link zum Artikel

"Hunderte Dinge haben mich genervt" – Dieser Fan boykottiert seit einem Jahr Fußball

Link zum Artikel

Weniger Zeitspiel bis neue Handregel: Das sind die neuen Fußball-Regeln

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Erzieherin: "Was viele Kollegen in Kitas tun, ist eigentlich Kindesmisshandlung"

Ilona Böhnke arbeitet seit 40 Jahren als Erzieherin in christlichen Kindergärten im Ruhrgebiet. In der Zeit hat sie erlebt, dass einige Kollegen und Kolleginnen oft nicht richtig mit den Kindern umgehen. Was in vielen Kitas falsch läuft und was Eltern dagegen tun können, hat sie für watson aufgeschrieben.

Nach 40 Jahren als Erzieherin habe ich mit vielen Kollegen zusammengearbeitet. Die meisten davon waren tolle Kollegen, doch immer wieder kam es vor, dass ich einschreiten musste. Denn was viele …

Artikel lesen
Link zum Artikel