Lothar Matthäus (Dritter von rechts) bei der Präsentation der FIFA-Weltelf.
Lothar Matthäus (Dritter von rechts) bei der Präsentation der FIFA-Weltelf.Bild: Screenshot via youtube.com/fifa

"Viele Straftäter im Team": Lothar Matthäus sorgt bei FIFA-Awards für Verwunderung

18.01.2022, 18:13

Die FIFA-Awards in Zürich am Dienstagabend hatten so einige Geschichten parat. Da wäre die von Bayern Münchens Stürmer Robert Lewandowski, der bei der ersten Auszeichnung für den besten Fußballer der Welt, nämlich der Ballon D'Or-Zeremonie vor wenigen Wochen, noch leer ausgegangen war, sich dieses Mal aber vor Lionel Messi die Trophäe für den FIFA-Weltfußballer sichern konnte.

Oder die von Alexia Putellas, die sich bei den Frauen durchsetze. Mit ihr wurde zum ersten Mal eine Spielerin aus Spanien Weltfußballerin. Auch für den deutschen Coach Thomas Tuchel war die gestrige Auszeichnung zum FIFA-Welttrainer eine Premiere.

Aufstellung der FIFA-Weltelf irritiert Fans

Der Trainer vom FC Chelsea ist unter den diesjährigen Preisträgern der einzige Deutsche. Doch ganz ohne sonstige deutsche Beteiligung war der Abend in Zürich dann doch nicht. Denn gemeinsam mit Trainerlegende Arsene Wenger stellte Ex-Nationalspieler Lothar Matthäus die FIFA-Weltelf vor. Und Matthäus, bekannt für Sätze wie "Wäre, wäre, Fahrradkette" oder "I hope, we have a little bit lucky" lieferte einen weiteren denkwürdigen Spruch ab.

Denn dass die FIFA-Weltelf in einer ungewöhnlichen 3-3-4 Formation vorgestellt wurde und in ihr somit gleich vier Stürmern vertreten sind, irritierte nicht nur viele Fans. Auch Matthäus kommentierte die Verkündung mit einem Grinsen und sagte: "A lot of offenders in this team". Anstatt von Offensivspielern (offensives) sprach er damit versehentlich von Straftätern.

Auf Twitter sorgte der Versprecher für viel Belustigung. "Er sollte sich das nächste Mal einen professionellen Übersetzer holen", schreibt ein Nutzer. "Loddar und seine Englischkenntnisse", kommentiert ein anderer mit Blick auf vergangene Versprecher von Matthäus. "Wichtig, dass er auch was sagt. Sonst wäre die Wahl ja auch völlig umsonst", schreibt ein Nutzer, der das FIFA-Event wohl unnötig findet.

Spieler der Premier League dominieren die Wahl zur FIFA-Weltelf

Dieses Jahr schafften es neben Bayerns Robert Lewandowski, auch Erling Haaland von Borussia Dortmund, Lionel Messi (Paris Saint Germain) und Cristiano Ronaldo (Manchester United) in die Offensive der FIFA-Weltelf. Als beste Mittelfeldspieler wurden N´Golo Kante und Jorginho vom FC Chelsea sowie Kevin de Bruyne (Manchester City) aufgeboten. Die Abwehr bilden David Alaba (Real Madrid), Leonardo Bonucci (Juventus Turin) und Rúben Dias (Manchester City). Das Tor der Weltelf hütet Gianluigi Donnarumma (Paris Saint Germain).

Wählen durften die Kapitäninnen und Kapitäne sowie die Trainerinnen und Trainer der Nationalmannschaften, außerdem ausgewählte Journalistinnen und Journalisten und auf der FIFA-Website registrierte Fans.

(nik)

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