Niko Kovac wird neuer Bayern-Trainer

13.04.2018, 05:5913.04.2018, 13:13

Kein Thomas Tuchel, kein Jürgen Klopp, kein Ralph Hasenhüttl – Niko Kovac wird neuer Trainer des FC Bayern.

Die Münchner Bosse um Präsident Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge haben sich auf den aktuellen Coach von Eintracht Frankfurt verständigen können. ("Bild" und "Sport Bild")

  • Der 46-Jährige soll demnach im Sommer Jupp Heynckes ablösen, der dann seine Aushilfsmission beendet.
  • Der frühere Bayern-Profi Kovac hat am Donnerstag Sportvorstand Fredi Bobic über seinen Abschied bei den Hessen unterrichtet. ("Kicker")
  • Schon vor mehr als zwei Wochen sei der Wechsel perfekt gemacht worden.
  • Eigentlich hat Kovac bei der Eintracht noch einen Vertrag bis zum Sommer 2019. Er macht jedoch aber von einer Ausstiegsklausel Gebrauch, die ihm den Wechsel zu seinem früheren Verein ermöglicht.
  • Die Ablöse soll mit 2,2 Millionen Euro festgeschrieben sein, er soll einen Zweijahresvertrag erhalten.

In Frankfurt will man von dem Deal noch nichts wissen. "Ich komme gerade aus dem Flieger aus Dänemark, ich habe keinen Anruf bekommen. Niko redet immer mit mir, aber es sind keine Infos zu mir geflossen", zitierte die "Bild" Eintracht-Manager Fredi Bobic.

Am Freitagmittag bestätigte Bayern Sportdirektor Salihamidzic die Personalie.

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Der Triple-Trainer von 2013 hat die Münchner erneut zur deutschen Meisterschaft geführt und mit ihnen auch das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht. In der Champions League steht der FC Bayern außerdem in der Vorschlussrunde, der Kontrahent wird am Freitag (13.00 Uhr) ausgelost. Das erneute Triple ist also wieder möglich.

Kovac stand auf der Kandidatenliste der Münchner - ebenso wie zum Beispiel Thomas Tuchel. Der frühere Dortmunder Trainer entschied sich aber für einen anderen Verein und übernimmt Medienberichten zufolge den französischen Top-Club Paris Saint-Germain.

Deutschsprachig und von Format: So lautete in Kurzfassung das Anforderungsprofil an den künftigen Bayern-Trainer. Nun soll es also angeblich Kovac werden. Nach Informationen der "Bild" will er seinen Bruder Robert als Co-Trainer mitbringen, dazu soll Heynckes-Assistent Peter Hermann für eine weitere Zusammenarbeit gewonnen werden.

(pb/dpa)

Nach Wechsel im Sommer: DFB-Star enthüllt kuriose Androhung von Ex-Verein

Verträge sind dafür da, um sie einzuhalten. So einfach lautet eine Regel, die im Fußball allerdings oft nicht Bestand hat. Möchte ein Spieler einen Klub verlassen, kommt es immer wieder vor, dass der Profi nicht zum Training erscheint, zu spät ist oder lustlos auftritt. Er versucht, einen Wechsel zu provozieren.

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