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Jogi Löw bleibt nach einer kurzfristig anberaumten Krisensitzung Bundestrainer, sagt die "Bild". Bild: www.imago-images.de / ActionPictures

Joachim Löw bleibt nach DFB-Krisengipfel Bundestrainer

Jaochim Löw bleibt auch nach dem 0:6-Debakel gegen Spanien in der Nations League Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft. Wie "Bild" berichtet, sei diese Entscheidung nach einem Krisengipfel am Mittwoch nach der Landung in München getroffen worden. Auch die dpa berichtete über eine entsprechende Entscheidung.

Nach Informationen der "Bild" saßen der Bundestrainer, DFB-Präsident Fritz Keller, Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff und Löws Assistent Marcus Sorg im Münchner Flughafen eine halbe Stunde zusammen, um über die Pleite gegen Spanien und die Zukunft zu sprechen.

Ergebnis dieser Zusammenkunft sei gewesen, dass es keine Entlassung von Löw geben wird, auch ein Rücktritt des Trainer kommt demnach nicht infrage.

Die sportliche Leitung der Nationalelf habe nun die Abmachung getroffen, das 0:6 sacken zu lassen. In den kommenden Tagen soll dann die gemeinsame Analyse beginnen.

Die DFB-Elf hatte am Dienstagabend zum Abschluss des Länderspieljahrs die höchste Niederlage seit 89 Jahren kassiert. Löw soll die Nationalmannschaft nun trotz des Rückschlags ins EM-Jahr führen. Der 60-Jährige hat noch einen Vertrag als Chefcoach bis zur WM 2022.

(as)

Analyse

Löws Umbruch-Experiment gescheitert – für die EM 2021 gibt es nur noch eine Lösung

Das war deutlich. Spanien hat Deutschland am Dienstagabend mit 0:6 nach Hause geschickt. Historisch war es auch. Seit 1931 gab es keine derart hohe Nationalelf-Niederlage.

Und "entsetzlich" war es, wie ARD-Experte Bastian Schweinsteiger es ausdrückte, was das Team von Bundestrainer Jogi Löw da gegen die spanische Selección auf den Rasen brachte. Der ehemalige Nationalspieler, der mit Löw 2014 in Brasilien den Weltmeistertitel holte, redete sich nach Abpfiff im TV-Studio den Frust von der …

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