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Der Übeltäter: dieses Auto. Bild: imago images / Jan Huebner

Das Peinlichste am U21-Finale passierte schon vor dem Anpfiff – die Fans toben

Alles war angerichtet: Deutschland gegen Spanien. EM-Finale der U21-Mannschaften vor über 20.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion von Udine. Die italienische Fußball-Legende Andrea Pirlo trug den Pokal rein. Ja, und dann kam vor dem Anpfiff das, was sich wohl "moderner Fußball im Jahr 2019" schimpft.

Nach den Nationalhymnen von Spanien und Deutschland standen beide Teams schon in ihren Formationen auf dem Platz. Auch der Schiedsrichter stand im Mittelkreis. Doch es fehlte was: der Ball.

Statt eines Balljungen, die wie in der Bundesliga den Ball für den Schiedsrichter aufs Feld tragen, kam dann etwas zum Einsatz, was wohl selbst langjährige Fans von RB Leipzig aus der Couch geworfen hätte: Ein Automobilhersteller aus Deutschland hatte sich die Rechte an diesem Spektakel gesichert und ließ den Spielball mittels eines kleinen ferngesteuerten Autos hereinfahren.

Ja, richtig gehört: Ein ferngesteuertes Auto hat den Ball aufs Feld gebracht. Das Spiel endete mit 2:1 für Spanien, doch die Aktion vor dem Spiel war für die Fans in den sozialen Netzwerken ein gefundenes Fressen – noch mehr noch als die farblich sehr erfrischenden Stutzen von Schiedsrichter Srdjan Jovanovic. Irgendwo zwischen Wut, Häme und purer Ratlosigkeit pegelten sich die Reaktionen ein.

(bn)

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