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WM 2022

WM 2022: Senegal im Achtelfinale – Magenta-TV-Kommentator ätzt gegen Infantino

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Der Jubel der Senegalesen, hier beim Tor zum 1:0, war riesengroß. Zum ersten Mal seit 20 Jahren steht das Team im WM-Achtelfinale.Bild: imago / pressinphoto
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WM 2022: Senegal im Achtelfinale – Magenta-TV-Kommentator ätzt gegen Infantino

29.11.2022, 19:4320.02.2023, 00:06
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Senegal steht im Achtelfinale der Fußball-WM in Katar. Mit 2:1 besiegte das Team Ecuador – dem Gegner hätte ein Unentschieden für Platz zwei in Gruppe A gereicht. Der entscheidende Treffer fiel nur zwei Minuten nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich.

Die Tore

0:1 Ismaila Sarr (44., FE)
1:1 Moises Caicedo (68.)
1:2 Kalidou Koulibaly (70.)

Der Tweet des Spiels

Legenden sterben nie: Dieser Fan erinnert an Papa Bouba Diop. Der ehemalige senegalesische Nationalspieler starb 2020 im Alter von 42 Jahren an den Folgen von amyotropher Lateralsklerose. Für seine Nationalmannschaft bleibt er für einen Treffer im Jahr 2002 unvergessen: Er erzielte im Eröffnungsspiel gegen den damaligen Weltmeister Frankreich den Siegtreffer zum 1:0.

Zitat der 90 Minuten

Fifa-Präsident Gianni Infantino wird eingeblendet. Magenta-TV-Kommentator Christian Straßburger kommentiert's auf seine eigene Weise: "Anders als im Zirkus sitzen die Clowns hier auf der Tribüne."

Zahl des Spiels: 20

Der Senegal feiert den größten Erfolg bei einer WM seit 20 Jahren. Damals zog man ins Viertelfinale ein, schied dann gegen die Türkei aus. Seither hat sich das Land dreimal in Folge nicht für die WM qualifiziert und war zuletzt in Russland in der Vorrunde ausgeschieden.

Kuriosität der Partie

Die Geräuschkulisse brachte die Zuschauer:innen vor den Bildschirmen an den Rand der Verzweiflung. Bitte nicht falsch verstehen: Es war beeindruckend, welch gute Stimmung die Fans der beiden Länder machten. Sie tanzten, sangen, feierten. Aber vor allem trommelten und tröteten sie. In einer Lautstärke, dass man manchmal den Eindruck hatte, Magenta-TV-Kommentator Christian Straßburger musste regelrecht brüllen, damit wir ihn überhaupt hören.

DIE Szene des Spiels

Ohne Frage das Tor zum 2:1 für den Senegal. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich trat Gueye einen Freistoß von der rechten Seite in den Strafraum, wo der Ball von Valencias Oberschenkel abtropfte und beim Kapitän abprallt und direkt bei Kalidou Koulibaly landete. Der fackelte nicht lange und machte die Hoffnungen der Ecuadorianer auf ein Weiterkommen schnell wieder zunichte.

Die Phrase, die das Spiel beschreibt

Heute: Die Phrase, die das Spiel nicht beschreibt. "Der Gefoulte sollte nicht selbst schießen." War Quatsch. Ist Quatsch. Bleibt Quatsch. Grüße an Ismaila Sarr, der den Ball eiskalt zum 1:0 ins Tor schob.

Wie es für die Teams weitergeht

Der Zweite der Gruppe A spielt am Sonntag um 20 Uhr im Stadion Al Bayt. Das ist der Senegal. Gegner ist dann der Erste der Gruppe B. Ecuador fährt nach Hause.

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