Unterhaltung
Andrej Mangold und Jenny

Das "Sommerhaus" schadet dem "Bachelor"-Paar Andrej Mangold und Jenny Lange massiv. Bild: screenshot tvnow

Analyse

"Bachelor"-Paar droht durch "Sommerhaus"-Mobbing finanzielles Desaster

Das "Sommerhaus" kann zum Karriere-Booster werden – aber auch zum absoluten Albtraum. Bei Andrej Mangold und seiner "Bachelor"-Auserwählten Jenny Lange scheint Letzteres der Fall zu sein. Nachdem man in der ersten Folge der Staffel noch Mitleid mit den beiden hatte – immerhin wurde Andrej Opfer einer Spuckattacke – wendete sich danach das Blatt. Kaum war die "Bachelor"-Zweitplatzierte Eva Benetatou mit ihrem Chris im Haus, zeigten sie ihr hässliches Gesicht. Seitdem flogen in jeder Episode die Fetzen samt übelsten Beleidigungen.

Für Jenny und Andrej hatte das Folgen. Erst wendeten sich die Fans von ihnen ab, dann die Werbepartner. Denn weder ein Kaltegetränkehersteller noch ein Autohaus haben Bock auf mobbende Werbegesichter. Jenny und Andrej haben sich mittlerweile größtenteils aus den sozialen Medien zurückgezogen. Sie posteten lediglich vor knapp zwei Wochen jeweils einen langen Text, in dem sie zu den gezeigten Szenen Stellung bezogen. Ihre Botschaft: Glaubt nicht alles, was ihr da seht. Doch damit konnten sie die längst ausgelöste Hasswelle nicht stoppen.

Shitstorm schadet dem "Bachelor"-Paar massiv

Für das bis dahin beliebte "Bachelor"-Paar ein absolutes Image-Desaster. Ein Schaden, der womöglich nicht so leicht auszubügeln ist, wie Medienexperte Ferris Bühler befürchtet. "Mit ihrem aktuellen Verhalten in der Sendung machen sich Andrej Mangold und Jennifer Lange alles andere als beliebt bei den Zuschauern. Doch damit nicht genug: Wer Reality-Sendungen kennt, der weiß, dass Mobbing stets zu Shitstorms gegen die beteiligten Personen auf Social Media führt. Dies wiederum setzt nicht nur die verantwortlichen Protagonisten unter Druck, sondern auch deren Werbepartner", erklärt er gegenüber watson.

andrej mangold

Andrej Mangold versuchte im Netz, die Gemüter zu beruhigen. Bild: screenshot instagram.com/dregold

Das Problem, mit dem auch Andrej und Jenny nun zu kämpfen haben: "Oft verlagern sich Shitstorms nämlich auch auf die Plattformen der Sponsorpartner, und die Firmen werden direkt mit der Frage konfrontiert, weshalb sie mit solchen Botschaftern überhaupt zusammenarbeiten würden."

Andrej Mangold und Jenny drohen schnell 100.000 Euro Verlust

Deshalb dürften Andrej und Jenny abgesehen vom öffentlichen Imageschaden "auch einen wirtschaftlichen Schaden erleiden, der beim Verlust eines einzelnen Werbepartners im fünfstelligen Bereich liegen dürfte", meint Bühler. Der PR- und Medienexperte nennt sogar eine konkrete Zahl:

"Beenden aber gleich mehrere Partner die Zusammenarbeit, fehlen so schnell einmal 100.000 Euro pro Jahr."

Eva Benetatou und Chris Broy

Die Verwendung des sendungsbezogenen Materials ist nur mit dem Hinweis und Verlinkung auf TVNOW gestattet.

Für Jenny hat das "Sommerhaus" Konsequenzen. Bild: tvnow

Eine nicht unerhebliche Summe, welche die beiden sehr schmerzen dürfte. Allerdings ist es damit nicht getan. "Dazu kommen die fehlenden Anfragen für neue Werbeauftritte oder Engagements. Dies dürfte die beiden Stars besonders hart treffen, da sie hauptsächlich über Social Media ihr Einkommen verdienen – anders wäre dies bei einem Sportler, bei dem Social Media nur ein Nebeneinkommen darstellt", erläutert er. Blöd, dass Andrej mittlerweile seine Basketball-Karriere aufgegeben hat...

Der eigentliche Sieger des "Sommerhaus"-Eklats

Er sieht für die beiden nur eine einzige Möglichkeit, um sich wieder in der Öffentlichkeit zu etablieren und den entstandenen Schaden wiedergutzumachen oder zumindest zu reduzieren: Jenny und Andrej müssen sich "öffentlich entschuldigen und sich eine glaubwürdige Solidaritätsaktion überlegen", so der Experte. Beispielsweise könnten sie Mobbing-Opfer in einer Kampagne unterstützen.

In den Augen des Medienexperten ist es übrigens nicht Mobbing-Opfer Eva Benetatou, die als große Gewinnerin aus dem Eklat hervorgeht – obwohl die ihre Instagram-Reichweite seit dem "Sommerhaus" mehr als verdoppeln konnte. Nein, er sieht RTL als eigentlichen Sieger. "Denn nun dürfte das Interesse an der Sendung noch größer als je zuvor sein und damit könnte die Sendung durchaus doch noch an die Quoten der Rekordstaffel 2019 anknüpfen können", analysiert Bühler.

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