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Dschungel-Kandidatin Christina Dimitriou sorgt bereits vor dem Start der Show für Diskussion. bild: screenshot instsagram/christinadimitriou_official

Dschungelcamp: Kandidatin sorgt vor Dschungelshow für Empörung

Ein richtiges Dschungelcamp in Australien fällt 2020 aus. Stattdessen schickt RTL eine Dschungelshow ins Rennen. Diese beginnt am 15. Januar – doch schon jetzt war eine der Kandidatinnen in einen handfesten Instagram-Beef verwickelt. Dieser eskalierte soweit, dass die Dschungelshow-Teilnehmerin Christina Dimitriou am Ende mit transphoben Äußerungen polarisierte und dafür mächtig Kritik einstecken musste. Was war passiert?

Alles begann damit, dass sich Reality-TV-Darstellerin Anastasiya Avilova (unter anderem "Temptation Island") auf Instagram über die künftige Dschungelbewohnerin Christina Dimitriou ausließ.

Die mit Anastasiya Avilova befreundete Sängerin und Reality-Darstellerin Josimelonie (Ex-"DSDS"-Kandidatin sprang auf den Zug auf und bezeichnete Christina in ihrer Story als "furchtbar unsympathischen Menschen".

Christina sorgt mit transphober Äußerung für Shitstorm

Das gefiel Christina, die demnächst in den Dschungel einziehen wird, so gar nicht. In einem privaten Chat schrieb sie Josimelonie an, um sie zu Rede zu stellen. Dabei kam es auch zu transphoben Beleidigungen, wie veröffentlichte Screenshots belegen. (Josimeloni ist eine Transfrau, sie fühlte sich also entgegen der anfänglichen Zuweisung des männlichen Geschlechts als Frau).

Offenbar störte sich Christina daran, dass sie in Josimelonis Läster-Story nicht markiert wurde. "Hahaha, wie wäre es mit Markieren? Ach ja, habe vergessen, dass deine Hoden – Eier entfernt wurden!", hetzte sie.

Eine offensichtliche Beleidigung aufgrund von Josimelonis Transidentität. Diese machte den Screenshot anschließend öffentlich und sorgte somit für einen Shitstorm gegen die Dschungel-Kandidatin.

Josimeloni: "Einfach nur super asozial" – Christina reagiert

Anschließend wandte sich Josimeloni noch persönlich in ihrer Story an Christina: "Normalerweise werde ich nicht so beleidigend direkt, aber sorry, wenn man so eine transphobe Äußerung macht, ist das einfach nur super asozial", erklärte Josimelonie. "Geh' doch gegen meine Eigenschaften, dass du mich nicht leiden kannst, aber doch nicht darüber, dass ich trans bin, wie asozial ist das?"

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In ihrer Story rechtfertigt sich Christina für ihre Aussagen. bild: screenshot instsagram/christinadimitriou_official

Nachdem mehrere Influencerinnen und Nutzer für Josimelonie Partei ergriffen hatten, äußerte sich Christina zu den Vorwürfen in ihrer Insta-Story. Dass Josimelonie plötzlich gegen sie geschossen habe, habe sie sehr enttäuscht erklärt Christina. Die Aussage bezüglich Josimelonies Geschlecht sei so nicht gemeint gewesen. Sie wollte damit nur ausdrücken, dass Josimelonie offenbar nicht den Mut aufgebracht habe, sie zu markieren, betonte sie.

"Transsexuell, lesbisch oder was auch immer. Ich bin die Letzte, die ein Problem damit hat. Ich feier diese Menschen sogar", stellte sie klar und entschuldigt sich bei allen, "die sich dadurch verletzt gefühlt haben".

In der Dschungelshow, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt in Australien, sondern in Deutschland stattfindet, trifft Christina übrigens auf "Prince Charming"-Kandidat Lars Tönsfeuerborn sowie Travestiekünstlerin Nina Queer. Bleibt abzuwarten, ob der Streit um Christinas transphobe Äußerungen dann weitergeht.

(lau)

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