Maite Kelly bei DSDS

Maite Kelly hat als "DSDS"-Jurorin auch mal hart ausgeteilt. Bild: Screenshot / TVNow

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Maite Kelly nach harten Urteilen in der Kritik: Was die "DSDS"-Finalisten wirklich über die Jurorin denken

Die 18. Staffel von "DSDS" war wohl eine, die in Erinnerung bleiben wird. Das liegt allerdings vor allem an den Skandalen und Vorkommnissen, die im Verlauf der Sendung passiert sind. Zunächst wurde Juror Michael Wendler aus dem Format geschmissen und zunächst in allen bereits aufgezeichneten Folgen zensiert, später sogar komplett rausgeschnitten.

Doch damit waren die Negativschlagzeilen noch lange nicht vorbei. Kurz vor dem Halbfinale gab RTL dann bekannt, dass Chef-Juror Dieter Bohlen "DSDS" nach dieser Staffel verlassen wird. Auch seinen Posten bei "Das Supertalent" muss er abgeben. Über die Hintergründe schwiegen alle Beteiligten lange. Mittlerweile ist klar: RTL will das Programm offenbar familienfreundlicher gestalten, da passt ein Bohlen mit seinen bissigen Kommentaren nicht mehr rein.

Dabei war es in der diesjährigen Staffel gar nicht unbedingt Bohlen, der die Kandidaten hart kritisierte. Vor allem in den sozialen Netzwerken wunderten sich die Zuschauer sehr, dass vor allem Maite Kelly immer wieder mit extrem harten Urteilen aufwartete und teilweise sogar wenig empathisch rüberkam. So watschte sie beispielsweise Kandidat Marvin ab, weil der sich (in ihren Augen zu viel) um seine kranke Freundin und Mitkandidatin Katharina kümmerte.

"DSDS"-Finalist: "Maite Kelly ist eine sehr sympathische Person"

Doch wie nahmen die Superstar-Anwärter die Jurorin selbst wahr? War sie wirklich so hart, wie es den Anschein machte? Die Finalisten Jan-Marten, Kevin und Starian verrieten gegenüber watson, dass sie Maite zwar als streng, aber auch als extrem herzlich wahrgenommen hätten.

"Maite Kelly ist eine sehr sympathische Person. Sie sagt einem direkt, wenn ihr etwas nicht gefällt, aber das ist vollkommen in Ordnung", meint Starian. Jan-Marten kann hingegen verstehen, dass die Jurorin im TV durchaus hart rübergekommen ist. Er selbst habe von Maite Kelly nur einmal kein positives Feedback bekommen, räumt aber ein:

"Es gab aber natürlich auch Feedback bei dem, wenn ich in der Situation gewesen wäre, es mir wehgetan hätte, was sie gesagt hat. Aber es war immer zu unserem Wohle, sie will niemanden verletzen. Es geht immer nur darum, dass man lernt mit Kritik umzugehen, dass man daraus lernen und daran wachsen kann. Sie hat gegen niemanden irgendetwas Persönliches."

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Die "DSDS"-Finalisten von 2021. Bild: dpa / Stefan Gregorowius

Maite Kelly wird "gerne mal missverstanden"

Finalist Kevin nimmt die "DSDS"-Jurorin sogar noch deutlicher in Schutz. Er habe sie als einen sehr herzlichen Menschen wahrgenommen. Nur manchmal schießt sie offenbar übers Ziel hinaus. "Sie ist wie eine Helikopter-Mama und eine Mama ist eben auch streng. Wenn sie streng zu mir ist, bin ich ihr auch nicht egal", meint der 27-Jährige.

Er glaubt, Maite wird "auch gerne mal missverstanden". "Sie wird ja vor allem um die Auftritte gezeigt und da waren viele Kandidaten sehr emotional, obwohl sie weiter waren. Da entstehen dann vielleicht mal Kommentare, die weniger böse gemeint sind. Maite kümmert sich einfach, sie macht sich Sorgen und ist total dabei, weil sie selbst eine Herzblutmusikerin ist", erklärt der "DSDS"-Kandidat.

Doch auch diese Herzblutmusikerin muss im kommenden Jahr bei "DSDS" weichen. RTL will 2022 die komplette Jury austauschen.

(jei)

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