William Zabka als Johnny Lawrence unterrichtet seine Karate-Schüler in "Cobra Kai" auf Netflix.
William Zabka als Johnny Lawrence unterrichtet seine Karate-Schüler in "Cobra Kai" auf Netflix.Bild: Netflix

"Cobra Kai" macht "Game of Thrones" peinliche Konkurrenz: Zuschauer entdecken auffälligen Fehler

08.01.2022, 16:43

Seit dem 31. Dezember ist die mittlerweile vierte Staffel von "Cobra Kai" auf Netflix verfügbar. Das Streaming-Unternehmen schreibt mit den neuen Folgen eine Erfolgsstory weiter, denn in den ersten beiden Tagen sei die US-amerikanische Dramedy-Serie alleine über 120 Millionen Stunden gestreamt worden. Damit lässt sie sogar "The Witcher" deutlich hinter sich und rangiert derzeit auf Platz eins der Netflix-Charts.

Auch in Staffel 4 geht es wieder um Ralph Macchio als Daniel LaRusso und William Zabka als Johnny Lawrence, die Serie basiert auf der Filmreihe "Karate Kid" und setzt 34 Jahre nach dem ersten Film aus den Achtzigern ein. Eine fünfte Staffel ist schon längst bestätigt und könnte noch in diesem Jahr erscheinen.

Doch nicht ausschließlich Begeisterung schlägt den Serienschöpfern Josh Heald, Jon Hurwitz und Hayden Schlossberg entgegen, denn nun entdecken Zuschauer in der fünften Folge der vierten Staffel einen eklatanten Anschlussfehler, der so in einer professionellen Produktion nicht hätte passieren dürfen. Wenn ihr mit der vierten Staffel von "Cobra Kai" noch nicht angefangen habt, lest hier nicht weiter, es folgen Spoiler.

Wassergläser verschwinden plötzlich und tauchen unverhofft wieder auf

In der fünften Episode der neuen Folgen geht es darum, dass der Serien-Bösewicht John Kreese (gespielt von Martin Kove) seinen Weggefährten Terry Silver (gespielt von Thomas Ian Griffith) wiedertrifft, um ihn im Kampf gegen Miyagi-do und Eagle Fang Karate zu unterstützen. Um sich diesbezüglich auszutauschen, treffen sie sich in einem Restaurant.

Besonders ins Auge springen in der Szene zwei Wassergläser, die vor den beiden auf dem Tisch platziert sind. In der betreffenden Einstellung geben sie bei einer Kellnerin ihre Bestellungen auf, zwei Scotch. Dann folgt ein Schnitt und die beiden Wassergläser sind wie von Zauberhand verschwunden. Ein weiterer Kellner kommt anschließend an den Tisch und stellt die Gläser vor den beiden Protagonisten ab, die gerade plötzlich gefehlt haben.

Der Twitter-User, dem der Fehler als Erstes aufgefallen ist, schreibt ergänzend: "Es ist mir so sehr ins Auge gesprungen, weil die Frau die beiden gerade erst gefragt hat, was sie trinken wollen." Normalerweise ist das sogenannte Continuity-Team dafür verantwortlich, dass solche ärgerlichen Anschlussfehler nicht passieren. Das hat bei "Cobrai Kai" an dieser Stelle aber offensichtlich kläglich versagt.

In "Game of Thrones" und im "Harry Potter"-Special kam es auch zu Fauxpas

Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass bei einer solch großen Produktion ein peinlicher Fehler aufgetreten ist. Zu den wohl eklatantesten anderen missglückten Szenen gilt zweifelsohne eine aus "Game of Thrones". In der achten und letzten Staffel, die bei den Fans der Fantasy-Serie unter anderem wegen Drehbuchlücken kein allzu hohes Ansehen genießt, war bei der Veröffentlichung im Mai 2019 in einer Szene ein neumodischer Kaffeebecher mitten im Bild.

Eigentlich unübersehbar: Ein Kaffeebecher in "Game of Thrones".
Eigentlich unübersehbar: Ein Kaffeebecher in "Game of Thrones".Bild: HBO / Sky

Emilia Clarke, die in der Serie Daenerys Targaryen spielt, verriet einige Monate später in Jimmy Fallons Late-Night-Show, dass der Schuldige, der den Becher vergessen hatte, sich ihr offenbart hatte. Der Schauspieler Conleth Hill, der den Eunuchen Lord Varys spielt, sei für den Fehler mitverantwortlich: "Es war Conleths Kaffeebecher", erklärte sie. Selbstverständlich fragten sich die Zuschauer aber dennoch, ob sich das Continuity-Team die Folgen vor Veröffentlichung überhaupt noch einmal angeschaut hatte.

Ähnlich unangenehm wurde es beim kürzlich erschienenen HBO-Specials von "Harry Potter". Es sollte dabei ein Kinderfoto von der Hauptdarstellerin Emma Watson gezeigt werden, die 31-Jährige wurde allerdings mit ihrer Schauspielkollegin Emma Roberts verwechselt. Fans war der Fehler an Neujahr aufgefallen und das Bild im Nachhinein geändert. "Ich war nicht so süß", verriet Watson zu dem Fauxpas auf Instagram.

(cfl)

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