Berlin starb bereits in Teil 2 von "Haus des Geldes", taucht aber dennoch immer wieder auf.
Berlin starb bereits in Teil 2 von "Haus des Geldes", taucht aber dennoch immer wieder auf.
Bild: Netflix

"Haus des Geldes"-Fans wettern: Die Netflix-Serie hat ein Berlin-Problem

14.09.2021, 18:13

"Haus des Geldes" wird im Dezember bei Netflix nach fünf Teilen sein Ende finden – bis hierhin war es ein abenteuerliches Unterfangen für die Bande um den Professor, das auch schon mehrere Menschenleben forderte. Auf Seiten der Bankräuber trauern die Fans vor allem Nairobi und Andrés de Fonollosa aka Berlin hinterher, wobei letztgenannter sogar schon in Teil zwei abdanken musste.

So ganz Abschied nehmen mussten die Zuschauer von ihm bislang aber trotzdem nicht, denn wundersamerweise taucht er weiterhin immer wieder in "Haus des Geldes" auf – auch in den Folgen des fünften Teils. Auf "Reddit" hinterfragen nun einige User den ganzen Sinn dahinter.

Zu viel Berlin in "Haus des Geldes"?

Die Netflix-Serie springt immer wieder zwischen den Zeitebenen hin und her und vertieft durch Flashbacks auch die Beziehungen der Charaktere untereinander. Berlin hatte großen Anteil an den Planungen des Überfalls auf die Bank von Spanien, was seine Präsenz in Teil drei und vier durchaus auch irgendwie noch rechtfertigen konnte – gleichwohl es für die Autoren ein wenig umständlicher wurde.

Nach den neuesten Folgen verstehen mehrere Zuschauer aber endgültig nicht mehr, was Berlin eigentlich noch in der Serie zu suchen hat. In einem Thread heißt es beispielsweise:

"Ich war wirklich gehypt auf Teil fünf, aber jetzt habe ich echt das Gefühl, dass sie Berlin, Arturo und Nairobi nur behalten, um die Fans zufriedenzustellen. Ich finde nicht, dass ihre Szenen etwas zur Show beitragen, besonders die Szenen mit Berlin und Rafael."

"Environmental_Can_35" kann da auf der Plattform nur zustimmen und teilt ebenfalls gegen die Netflix-Macher aus: "Berlins Szenen sind lächerlich und es ist so offensichtlich, dass sie ihn nur für die Fans in der Serie lassen, obwohl seine Plots nutzlos sind."

Auch an anderer Stelle auf "Reddit" herrscht Unverständnis für die anhaltende Berlin-Präsenz in "Haus des Geldes". "Ich bin einfach nur verwirrt und verstehe nicht, warum sie das Bedürfnis haben, Berlin-Rückblenden in jede einzelne Staffel einzubauen. Ich weiß, dass viele Leute Berlins Figur lieben, aber ich fand es in Staffel fünf völlig unnötig." Daraufhin vermutet ein Nutzer, dass Netflix auf diese Weise einfach nur die eigenen Fehler der Vergangenheit ausbadet:

"Einer der Gründe könnte sein, dass sie es bereuen, ihn getötet zu haben."

Berlin als Einfallstor für die entscheidende Figur?

"Vielleicht sind die Figuren aus der Rückblende auch mit dem aktuellen Heist verbunden", gibt dieser User allerdings ebenfalls zu bedenken – und tatsächlich könnte da etwas dran sein. Berlins Sohn Rafael lenkt durch die neuen Episoden nämlich einige Aufmerksamkeit auf sich und wird im Finale womöglich ein entscheidender Faktor sein. In diesem Fall würden auch die Berlin-Flashbacks aus Teil fünf letztlich Sinn ergeben.

Rafael könnte noch eine entscheidende Rolle einnehmen.
Rafael könnte noch eine entscheidende Rolle einnehmen.
Bild: Netflix

Jedoch bestehen für Rafael mehrere Optionen: Er könnte der Gruppe zur Hilfe kommen oder aber das Gold an sich reißen. Hier gehen auch die Einschätzungen der Schreiberlinge auf "Reddit" auseinander. "Sie bereiten vielleicht einfach das Erscheinen von Rafael und Tatiana vor", mutmaßt jedenfalls schon mal "teddyburges" ohne eine weitere Prognose.

(ju)

"Netflix hat 'Haus des Geldes' ruiniert": Zuschauer sauer nach neuen Folgen

"Haus des Geldes" zählt mittlerweile den erfolgreichsten Netflix-Serien überhaupt, dabei startete die Show erst einmal nur auf dem spanischen Sender Antena 3, bevor der Streaming-Dienst die Rechte erwarb und die Geschichte weiterführte. Mittlerweile ist der Hit bei Teil fünf angelangt, die finalen Episoden werden im Dezember veröffentlicht. Dann geht die Reise für den Professor und sein Team endgültig zu Ende.

Nicht alle Fans sind jedoch mit der Entwicklung von "Haus des Geldes" zufrieden. Nach …

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