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"Indiana Jones 5": Harrison-Ford-Film droht riesiges Debakel

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Harrison Ford kehrt in seiner Paraderolle noch einmal auf die Kino-Leinwand zurück.Bild: www.imago-images.de / imago images
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"Indiana Jones 5": Neuem Harrison-Ford-Film droht Debakel – Hinweise mehren sich

25.06.2023, 12:27
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Es ist eines der größten Kino-Ereignisse des Jahres: Am 29. Juni startet "Indiana Jones und das Rad des Schicksals" in den deutschen Kinos. Harrison Ford schlüpft noch einmal in seine Paraderolle. Dass das Sequel am Box Office erfolgreich sein wird, ist aber keineswegs garantiert – auch, aber nicht nur, weil bereits der Vorgänger "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" die Gemüter spaltete.

Mittlerweile gibt es die ersten Stimmen von Kritiker:innen zu der Fortsetzung. Diese zeichnen ein zwiespältiges Bild. Ohnehin fallen die bisherigen Prognosen düster aus.

Verhaltene Kritiken für "Indiana Jones 5" mit Harrison Ford

Nach mittlerweile vier Filmen stellt sich eigentlich bei jedem Franchise die Frage: Macht ein weiteres Sequel noch Sinn, oder wiederholt sich mittlerweile nicht vielmehr alles? Bei "Rotten Tomatoes" gibt es dazu schon jede Menge Meinungen.

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Die schlechte Nachricht: Der Score für den neuen "Indiana Jones"-Ableger beträgt derzeit nur 59 Prozent, was alles andere als berauschend ist. Da der Film noch nicht in den Kinos läuft, fehlt ein Audience Score bislang. Die bisherigen Einschätzungen kommen allesamt von Film-Journalist:innen.

Derek Smith vom "Slant Magazine" gehört zu jenen, die mit dem Blockbuster besonders hart ins Gericht gehen. Sein Urteil: "Die einzige Vergangenheit, die 'Das Rad des Schicksals' plündern möchte, ist der Ruhm seiner Vorgänger." In eine ähnliche Kerbe schlägt Rachel Wagner bei "Rachel's Reviews":

"Es ist, als hätten sie einen Indiana-Jones-Bausatz gehabt und etwas gemacht, das vage nach dem aussieht und klingt, das wir kennen und lieben."

Die charismatische Darbietung von Harrison Ford wird zwar in diversen Reviews lobend hervorgehoben, doch die Frage, ob der Superstar den Film retten kann, steht anscheinend auf einem anderen Blatt. "Abseits von Ford fällt es dem Film schwer, die Einprägsamkeit seiner Vorgänger zu erreichen", meint etwa auch Sarah Musnicky bei "But Why Tho?".

Bittere Prognose für "Indiana Jones 5"

Die ersten Kritiken zum Film werden auch von einer frühen Box-Office-Prognose gestützt, die bei "Deadline" zu finden ist. Demnach könnte die Fortsetzung zum US-Start lediglich 60 Millionen US-Dollar einspielen. Zum Vergleich: "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" hatte es 2008 zum Einstieg in die Kino-Charts immerhin noch 100 Millionen Dollar gebracht.

Hoffnung macht aber immerhin die Tatsache, dass gerade bei großen Kino-Blockbustern die Meinungen von professionellen Kritiker:innen und Fans oft auseinandergehen. Womöglich reißt es der Kult-Faktor am Ende doch raus, obwohl bereits der Trailer mitunter für Stirnrunzeln sorgte.

Fans schon jetzt in Aufruhr

Bei Social Media empörten sich nämlich diverse Fans über den angeblich "woken" beziehungsweise politisch korrekten Anstrich des Films. Anlass dazu gab beispielsweise ein Dialog, in dem die Hauptfigur von Helena Shaw (gespielt von Phoebe Waller-Bridge) darauf hingewiesen wird, dass sie indigene Menschen bestohlen habe – nachdem Indy bemerkt, dass er schon gegen Nazis kämpfte.

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