Henry Cavill spielt in "The Witcher" die Hauptrolle des Geralt von Riva.
Henry Cavill spielt in "The Witcher" die Hauptrolle des Geralt von Riva.Bild: Netflix

Geheime Hexer-Festung in "The Witcher"? Dieser Fehler in Staffel 2 ergibt keinen Sinn

05.01.2022, 16:34

Die zweite Staffel von "The Witcher" ist seit knapp einer Woche auf Netflix verfügbar. Die Serie beruht auf den Fantasy-Romanen des polnischen Autors Andrzej Sapkowski. Verarbeitet wurde für die neuen Folgen in erster Linie der erste Roman "Das Erbe der Elfen" und Kurzgeschichten wie "Ein Körnchen Wahrheit". In den Hauptrollen sind unter anderem Henry Cavill als Geralt von Riva, Freya Allan als Ciri und Anya Chalotra als Yennefer von Vengerberg zu sehen.

Schon kurz vor dem Erscheinen der zweiten Staffel hatten die Fans aber bereits einige Dinge zu bemängeln. So wurde die Rolle des Sigismund Dijkstra durch den Schotten Graham McTavish besetzt, wie Fotos vor der Veröffentlichung zeigten.

Der Schauspieler trägt einen markanten Bart als Dijkstra, dieser hatte aber in der Videospiel-Adaption von "The Witcher" keine Gesichtsbehaarung. Die Zuschauer waren sich sicher, er hätte auch in der Serie "ohne den buschigen Bart auskommen können". Nun gibt es weitere, dramaturgische Fehler, die schon in Folge zwei der neuen Staffel offensichtlich wurden. Es folgen Spoiler zur zweiten Folge, lest nicht weiter, wenn ihr dort noch nicht angekommen seid!

Inhaltlicher Fehler schon in zweiter Folge von "The Witcher"

In der zweiten "The Witcher"-Staffel wird erstmals Kaer Morhen vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Hexer-Festung, die versteckt in den Bergen des Königreiches Kaedwen liegt. Dabei handelt es sich um die Festung der Hexer der Wolfsschule, der auch Geralt angehört. Sie dient als ein Ort, an dem sich die Hexer im Winter zurückziehen und sich auf den Frühling vorbereiten können, wenn sie wieder auf der Suche nach Aufträgen losziehen.

Die zweite Staffel von "The Witcher" ist seit dem 17. Dezember auf Netflix abrufbar.
Die zweite Staffel von "The Witcher" ist seit dem 17. Dezember auf Netflix abrufbar. Bild: dpa / JAY MAIDMENT

Kaer Morhen umgibt allerdings eine besondere Vorgeschichte. Denn wo genau sie sich befindet, ist streng geheim. Die Hexer sind sehr vorsichtig, wenn es darum geht, jemandem den Weg zur Festung zu zeigen, weil die Festung in der Vergangenheit von einer wütenden Menschenmenge gestürmt wurde und alle Hexer bis auf Vesemir getötet hat. Das Geheimnis um den Standort der Festung wird seitdem also umso mehr gehütet.

Zu dieser Geschichte passt es deswegen so gar nicht, dass die Hexer schon in der zweiten Folge der zweiten Staffel eine ausgelassene Feier feiern und sich dazu auch einige Prostituierte eingeladen haben. Außenstehende sollten gar nicht erst Kenntnis von der Burg haben, geschweige denn Zutritt. Die Einladung der Prostituierten stellt somit ein hohes Risiko dar, da die Frauen zu Zeuginnen werden, die von den Feinden der Hexer ausgefragt werden könnten.

Auch, dass der einzig Überlebende des Anschlags auf die Festung, Vesemir, dem Treiben keinen Einhalt geboten hat, scheint verwunderlich. Immerhin berichtet er in der Staffel noch, wie einsam er nach dem Anschlag gewesen ist und er die Wolfsschule alleine mit Waisenkindern wieder aufbauen musste.

Fans enttäuscht von Kaer-Morhen-Story

Auch den Serien-Fans auf "Reddit" ist dieser Drehbuch-Fehler schon aufgefallen, auf der Seite ergab sich bereits eine hitzige Diskussion darum. So schreibt beispielsweise der Nutzer "Ingmarr": "Ich mochte die erste Folge, aber die zweite ist so schlecht. Hexer laden Prostituierte nach Kaer Morhen ein? Wer hielt das für eine gute Idee?"

User "B_Wyatt" fügte hinzu: "Prostituierte nach Kaer Morhen zu bringen, hat es für mich zerstört. Was für ein schlechtes Drehbuch." Sapkowski selbst lobte dagegen die zweite Staffel und schrieb in einem Statement: "Meine Bücher zu verfilmen, ist keine einfache Aufgabe. Ich habe die Folgen mit großer Freude verfolgt und hoffe auf eine noch epischere dritte Staffel."

(cfl)

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