"The Sandman" bei Netflix verwirrt durch seine langgezogenen Bilder – doch diese Optik ist beabsichtigt.
"The Sandman" bei Netflix verwirrt durch seine langgezogenen Bilder – doch diese Optik ist beabsichtigt.Bild: Netflix
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Netflix-Zuschauer sauer: "Sandman" kassiert Shitstorm für seltsame Optik

18.08.2022, 09:21

"Sandman" ist derzeit die gefragteste Serie bei Netflix und hat Platz eins der Top-Ten des Streaming-Diensts erobert. Die Optik allerdings ist ziemlich unkonventionell, denn die Bilder wirken vertikal gestreckt. So mancher Fan wundert sich daher in sozialen Netzwerken, ob vielleicht irgendetwas mit dem eigenen Bildschirm nicht stimmt. Doch keine Sorge: Dieser Stil ist Absicht seitens der Serien-Macher, wie Netflix bereits klargestellt hat. Der Kritik tut das allerdings keinen Abbruch.

Netflix: Fans wegen "Sandman" verwirrt

Bemerkbar macht sich die eigenwillige Optik vor allem bei Köpfen, die in der Serie ungewöhnlich langgezogen aussehen. Ein britischer Zuschauer beschwert sich über Twitter bei Netflix und verlinkt auch gleich den offiziellen Account des Streaming-Diensts. Die Aufforderung des Nutzers:

"Bitte korrigiert das Bildformat bei 'Sandman', es ist so ärgerlich!"

Dieser Fan scheint die Serie ebenfalls nicht wirklich genießen zu können: "Warum ist das Seitenverhältnis von 'Sandman' so chaotisch? Irgendwie will ich es gar nicht mehr schauen."

"Haben sie bei 'Sandman' das Bildformat vermasselt?", lautet schließlich auch hier die Frage eines verwirrten Zuschauers.

Das steckt hinter der seltsamen "Sandman"-Optik

Tatsächlich sieht "Sandman" aber genau so aus wie von den Verantwortlichen beabsichtigt. In einem offiziellen Statement teilt der Streaming-Dienst mit: "Wie ihr feststellen werdet, sind viele der Umgebungen in der Serie surreal. Wir sagen oft, dass es sich genau so anfühlt wie ein Traum." Die Optik soll also zu einer besonderen Atmosphäre beitragen.

Das US-Branchenmagazin "Variety" hat sich schon an einer technischen Erklärung für das visuelle Gimmick versucht. So könnte der markante Stil auf den parallelen Einsatz eines altmodischen Objektivs und einer modernen Kamera zurückzuführen sein – oder auch auf den Gebrauch eines Weitwinkelobjektivs.

Welche Linsen aber wirklich verwendet wurden, hat die "Sandman"-Kreativabteilung um Will Baldy, Sam Heasman und George Steel bislang nicht mitgeteilt. Das Trio war bei der Produktion für die Kameraarbeit zuständig und möchte derartige Details womöglich auch lieber für sich behalten, um die Show nicht zu entzaubern beziehungsweise um die Faszination aufrechtzuerhalten.

Ungünstig für Netflix jedoch: Auch die Fans, die schon wissen, dass die Serie gewollt so aussieht, wie sie nun einmal aussieht, lassen sich teilweise nicht besänftigen. So heißt es unter anderem ebenfalls auf Twitter: "Dachte schon, ich bilde mir das ein, aber 'Sandman' hat wirklich eine falsche Aspect Ratio des Bildes, die mich wahnsinnig macht, aber wohl so gewollt ist... Das fühlt sich nicht an wie Traum, sondern shitty Einstellung auf dem TV bei Verwandten."

Die Drehbücher zu einer möglichen zweiten Staffel sind übrigens schon fertig. Wie Autor Neil Gaiman gegenüberr "Metro" mitteilte, fehlt nur noch grünes Licht von Netflix für eine Fortsetzung. Nun bleibt abzuwarten, ob Staffel eins mit seiner Optik bereits zu viele Personen vergrault hat, oder der Erfolg wiederholt werden kann.

(ju)

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