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"Bridgerton"-Star kontert Kritik an Netflix-Serie: "Ihr könnt uns nicht abwerten"

"Bridgerton"-Star Nicola Coughlan hat eine klare Ansage an Kritiker der Serie gemacht.
"Bridgerton"-Star Nicola Coughlan hat eine klare Ansage an Kritiker der Serie gemacht.Bild: Netflix
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"Bridgerton"-Star kontert Kritik an Serie: "Ihr könnt uns nicht abwerten"

08.01.2021, 13:5208.01.2021, 17:30
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"Bridgerton" ist für Netflix der nächste Serien-Hit, wird mitunter aber auch lebhaft diskutiert. Im Zentrum steht dabei nicht selten der diverse Cast der Serie. Einige tragende Rollen sind mit People of Color besetzt – darunter auch Queen Charlotte, die von Golda Rosheuvel verkörpert wird. Für ein Historiendrama ist das eher ungewöhnlich, weshalb der Erfolg für manche offenbar durchaus überraschend kam. Und auch der eine oder andere eindeutig rassistische Kommentar wurde im Internet geäußert.

Fakt ist laut Netflix jedoch: Mittlerweile haben über 63 Millionen Haushalte weltweit "Bridgerton" gestreamt. Für Penelope-Featherington-Darstellerin Nicola Coughlan war das nun Grund genug, eine klare Botschaft auf Twitter zu senden.

Nicola Coughlan teilt gegen Hater aus

So setzte sie auf der Plattform gleich zwei Tweets ab. Zunächst retweetete sie den Beitrag von Netflix mit der beeindruckenden Zuschauerzahl und fügte hinzu:

"Wisst ihr, manche Leute haben gesagt: 'Diversität in historischen Dramen funktioniert nicht.' 63 Millionen Haushalte waren aber anderer Meinung."

Einen Totenkopf-Emoji platzierte Coughlan dahinter. Danach sprach sie noch konkret diejenigen Nutzer an, die "Bridgerton" auf der großen Online-Datenbank "imdb" eine niedrige Wertung hinterlassen. Dort nämlich können registrierte Mitglieder Filme und Serien auf einer Skala von einem (sehr schlecht) bis zu zehn Punkten (herausragend) einordnen. Die weitere Message der 33-Jährigen:

"Erinnert ihr euch, als Leute versucht haben, die Serie auf 'imdb' abzuwerten, weil sie so divers war? Ihr könnt uns nicht dafür abwerten, dass wir der fünftgrößte originale Netflix-Release aller Zeiten sind." Ein offensichtlich ironisches "Sorry dafür"-Gif gab es von ihr obendrauf.

Momentan (Stand: 8. Januar 2021) hat "Bridgerton" auf "imdb" übrigens eine Durchschnittswertung von 7,8 von möglichen 10 Punkten, was ziemlich hoch ist. Rund 28.000 Nutzer haben die Serie bewertet. Tatsächlich also überwiegt der Hype hier klar.

Die Zusammensetzung des Casts von "Bridgerton" ist übrigens sowieso nicht einfach willkürlich. Die echte Sophie Charlotte zu Mecklenburg-Strelitz zum Beispiel soll nach Angaben mehrerer Historiker tatsächlich von einer portugiesischen Königsfamilie mit afrikanischen Wurzeln abgestammt haben. Darüber hinaus war und ist es in Hollywood-Filmen und sonstigen Produktionen absolut nichts Unübliches, Figuren, die ursprünglich nicht weiß waren, mit weißen Schauspielern zu besetzen. Lange Zeit war das sogar die Regel.

(ju)

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Linda Zervakis moderierte vor ihrem Wechsel zu ProSieben von 2013 bis 2021 die "Tagesschau". Sie galt jahrelang als Aushängeschild der Nachrichtensendung, umso überraschender war ihr Abgang. Im Privatfernsehen setzte Zervakis ihre TV-Karriere fort: Neben Auftritten bei "Das Duell um die Welt" oder "The Masked Singer" präsentierte sie seit 2021 das Format "Zervakis & Opdenhövel. Live".

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