Laas arbeitete mit Shirin David an ihrem neuen Album "Bitches brauchen Rap" – doch sie sei nicht der Grund für einen kürzlichen Ausraster gewesen.
Laas arbeitete mit Shirin David an ihrem neuen Album "Bitches brauchen Rap" – doch sie sei nicht der Grund für einen kürzlichen Ausraster gewesen.Bild: Screenshot / Instagram / laas

Rapper Laas bedankt sich nach Gedanken zu Karriere-Ende bei Shindy und Shirin David: "Rücken gestärkt"

20.10.2021, 13:33

Lars Hammerstein, der unter seinem Künstlernamen Laas bekannt ist, machte sich in den vergangenen Jahren vor allem durch seine Mitarbeit an verschiedenen Deutschrap-Alben einen Namen. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Shirin David, mit der er unter anderem an den Texten ihrer neuen Platte "Bitches brauchen Rap" gearbeitet hat, nahm viel Zeit in Anspruch – nun ist das Album endlich fertiggestellt.

Kurze Zeit später sorgte er jedoch mit emotionalen Zeilen auf Instagram für Aufsehen. Erstmals sprach er auf Social Media über die Trennung von Bushidos Label Ersguterjunge, wo er lange Zeit gesignt war, sowie schließlich auch über mentale Probleme und Selbstzweifel, die ihn schon seit Jahren begleiten.

Schnell wurde zwischen dem Statement und der Zusammenarbeit mit Shirin eine Verbindung in den Medien gezogen. Dieser Darstellung widersprach der 39-Jährige nun aber entschieden in einem ebenso ausführlichen Statement.

Rapper widerspricht Spekulationen um Zusammenarbeit mit Shirin David

Zunächst berichtete Laas auf Instagram schriftlich über sich selbst: "Gerade eröffnen sich mehr neue Möglichkeiten als ich jemals in meinem bisherigen Leben hatte. Der Support ist größer als er jemals bei mir war. Dennoch bin ich heute morgen aufgewacht und habe vor Wut durch das Hotelzimmer geschrien."

Schon öfter habe der gebürtige Gütersloher Gedanken gehabt, seine Karriere komplett an den Nagel zu hängen, weil er seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht werde. Das seien alles "sehr, sehr unschöne Dinge", die bei ihm dazugehören und die Ausraster wie den im Hotelzimmer provozierten.

Laas wandte sich mit einer Video-Instagram-Story an seine Fans.
Laas wandte sich mit einer Video-Instagram-Story an seine Fans.Bild: Screenshot / Instagram / laas

Dass aber behauptet wurde, das alles sei der Zusammenarbeit mit der ehemaligen Youtuberin geschuldet, wies er in seinem ersten Video-Statement auf Instagram entschieden zurück. So schilderte er: "Zunächst einmal zu den Fakten. Ja, das stimmt, ich wollte wieder einmal meine Karriere beenden und ja, es war auch zu einem Zeitpunkt, als das Shirin-Album tatsächlich fertiggestellt war."

Entgegen einiger Headlines habe die Künstlerin ihn aber nicht "so lange therapiert, bis der nichts mehr von Rap hören wollte", wie Laas weiter beschreibt, sondern die Arbeit an der Platte sei "wundervoll" gewesen. Auch der Rapper Shindy beteiligte sich an dem Album – ihn kennt Laas ebenfalls noch aus alten EGJ-Zeiten. Beiden dankte er schließlich:

"Als Erstes mal ganz deutlich und vorneweg: Mein Ausraster hatte nichts mit Shirin zu tun, eher im Gegenteil. Wenn es in den letzten Monaten Probleme in meinem Kopf gab, wenn ich das Gefühl hatte, ich müsste alles beenden, dann waren es Menschen wie sie oder Shindy, die mir einfach den Rücken gestärkt und gesagt haben: 'Du spinnst gerade, hör auf, beruhig dich, du machst das alles richtig und mach einfach weiter.'"

Zuletzt stellte er zu diesem Thema fest, dass es Shindy und Shirin gewesen seien, die ihn im Rap-Business gehalten haben: "Für diesen Support möchte ich mich recht herzlich bedanken, weil ohne die beiden wäre ich safe jetzt nicht mehr hier."

Laas will weiterhin offen mit seinen Fans reden

Künftig wolle Laas es jetzt öfter so handhaben, dass er sich persönlich zu bestimmten Fragen seiner Fans äußert. Keine Lust habe er hingegen auf Spekulationen, die zu Rap-Beefs führen könnten: "Ich habe mich jahrelang versteckt, hinter mir selbst und diversen Problemen und ich bin einfach raus aus dieser Nummer und deswegen rede ich jetzt."

So erklärte er auch kurzerhand einen Beef zwischen ihm, Farid Bang und Kollegah, der seit 2010 anzuhalten schien, endgültig für beendet: "Ebenfalls möchte ich nochmal Grüße in Richtung Kollegah und Farid senden und betonen, dass ich keinerlei negative Gefühle den beiden gegenüber habe."

(cfl)

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