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Riccardo Simonetti ist schwul – und das ist auch gut so. Bild: Getty/imago images / Gartner

Influencer Riccardo Simonetti spricht über den schweren Weg zu sich selbst

Leben und leben lassen – das ist das Motto von Riccardo Simonetti. Der schwule Social-Media-Star appelliert immer wieder öffentlich an die Toleranz seiner Followerschaft.

Der Grund dafür ist ganz persönlich: Er hatte es laut eigenen Angaben selbst lange Zeit schwer. Das erklärt er dem Magazin "Bunte":

"Ich möchte, dass junge Menschen nicht mehr dasselbe durchmachen müssen wie ich damals. Ich werbe mit so viel Motivation für Toleranz, weil ich hoffe, dass anderen dieser Kampf erspart bleibt."

Riccardo Simonetti gegenüber der "Bunte"

Er sei schon als Kind "sehr weiblich" gewesen, sagt Simonetti weiter. Noch bevor er gewusst habe, dass er schwul ist, sei er damit beleidigt worden. "Ich habe jeden Abend gebetet, dass ich nicht schwul bin", erzählt der 26-Jährige.

Es ist okay, wie du bist

Das klingt fast lustig, ist es aber nicht. Simonetti lebte in ständiger Angst, dass der Hass und die Gewalt gegen ihn nie aufhören könnte.

Simonetti weiter: "Damals wusste ich ja noch nicht, was für ein tolles Leben auf mich wartet, wenn ich mich einmal wirklich damit auseinandergesetzt und verstanden habe, dass es total in Ordnung ist, so zu sein, wie ich bin."

Heute hat er das aber kapiert. Sein Kinderbuch "Raffi und sein pinkes Tutu" ist soeben erschienen. Darin geht es um einen kleinen Jungen, der gerne Fußball spielt – und gerne ein pinkes Tutu trägt. Letzteres traut er sich aber zunächst nur zuhause. Bis er es eines Tages doch in die Schule anzieht.

Außerdem macht Simonetti sich gegen Mobbing stark:

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Video: YouTube/Cartoon Network Deutschland

(om)

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