Das "Unwort des Jahres" 2019 ist "Klimahysterie". Die "Heute-Show" nutzte das für einen Seitenhieb gegen Dieter Nuhr.
Das "Unwort des Jahres" 2019 ist "Klimahysterie". Die "Heute-Show" nutzte das für einen Seitenhieb gegen Dieter Nuhr.Bild: dpa/screenshot facebook/heute-show/watson-montage

"Klimahysterie": "Heute-Show" spottet über Dieter Nuhr

17.01.2020, 19:11

Seit Dienstag ist klar: Das "Unwort des Jahres" 2019 ist "Klimahysterie". Natürlich sorgte diese Entscheidung der Jury auch für diverse Reaktionen, gerade in sozialen Netzwerken.

Wie kaum anders zu erwarten fallen diese Reaktionen sehr unterschiedlich aus. Die ZDF-Satiresendung "Heute-Show" nutzte direkt die Gelegenheit, um einem Kabarettisten eins auszuwischen, der seine eigenen Sendung in der ARD hat: nämlich Dieter Nuhr.

Der Hintergrund für die Spitze unter öffentlich-rechtlichen TV-Kollegen sind natürlich Nuhr wiederholte Äußerungen über Greta Thunberg und Fridays For Future (mehr dazu hier).

Auf Instagram teilt die "Heute-Show" gegen Dieter Nuhr aus:

Viele Konservative vermuten Meinungsmache

Soweit, so witzig. Es gibt aber auch ernste Beiträge. Unter dem Hashtag hat sich auf Twitter eine rege Diskussion entwickelt. Viele User aus dem konservativen und rechte Spektrum unterstellen der Jury aus Sprachwissenschaftlern, mit ihrer Wahl eine politische Agenda zu befeuern.

Für viele andere ist es die richtige Wahl

Doch längst nicht alle sehen die Wahl so negativ. Außerhalb der konservativen Bubble begrüßen viele die Entscheidung der Jury. Ein User etwa spricht mit Blick auf die vergangenen "Unwort"-Jahre von einer "Dauerausstellung der Diskursverschiebung nach rechts".

Manche würden sich womöglich sogar etwas mehr Hysterie wünschen – und beklagen stattdessen die grassierende Gleichgültigkeit.

Wie so oft bleiben die jeweiligen Seiten hauptsächlich unter sich. Apropos differenziert: Eine Userin weist darauf hin, dass der Begriff "Hysterie" ohnehin problematisch ist.

(om)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Großes Selbstbewusstsein: Prinz George macht Mitschüler freche Ansage

Prinz George ist sich mit seinen neun Jahren scheinbar schon sehr bewusst, welche Rolle er in der Monarchie einnimmt und auch in Zukunft einnehmen wird. In einem kleinen Streit mit einem Klassenkameraden macht er diesen darauf aufmerksam, dass sein Vater Prinz William Thronfolger von König Charles ist.

Zur Story