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Angeber! bild: imago/unsplash/screenshot instagram/watson montage

Philipp Pleins absurder Zoff mit Ferrari – es geht um Schuhe und nackte Haut

Der deutsche Designer Philipp Plein hat Stress mit Ferrari. Er ließ sich auf seiner italienischen Nobelkarre mit leicht bekleideten Models ablichten, außerdem präsentierte er ein Paar Schuhe aus seiner Kollektion auf dem Boliden. Dem Autobauer aus Maranello gefiel das gar nicht. Plein bekam Post vom Anwalt. Nun erhält er Unterstützung von seinen Fans – und von BMW...

Philipp Plein liebt die Extravaganz. Wer schon mal an einer Boutique des deutschen Designers entlang flaniert ist, weiß Bescheid: Strass, Bling-Bling, Totenköpfe – Hauptsache ein bisschen over the top. Die Designs des 41-Jährigen glitzern irgendwo zwischen Harald Glööckler und Ed Hardy. Eine Geschmacksfrage. Und eine Kostenfrage: Selbst für ein stinknormales weißes Rundhals-Shirt mit "PP"-Emblem, 100 Prozent Baumwolle, muss man schon 250 Euro hinblättern.

Doch es scheinen genügend Leute genügend Geld übrig zu haben, um sich die Luxustextilien leisten – denn Philipp Plein ist erfolgreich mit seinen Kollektionen. Sein Vermögen wird auf rund 150 Millionen Euro geschätzt.

So kam es zum Streit mit Ferrari:

Wegen dieser Fotos bekam Philipp Plein Post vom Anwalt

Sein Vermögen investiert der Designer unter anderem gerne in extrem teure Autos. Zum Beispiel in einen smaragdgrünen Ferrari 812 Superfast, 800 PS, preislich im mittleren sechsstelligen Bereich. Auf der Motorhaube des Flitzers zeigte sich der Textil-Millionär vor knapp einer Woche auf Instagram so:

Viel Haut, viel Sex, viel Angeberei. Das gefiel Ferrari gar nicht. Plein bekam Post vom Anwalt, der den Designer wissen ließ, dass der Lifestyle, den er auf dem Insta-Pic transportiere, "absolut nicht übereinstimmend mit der Marke und deren öffentlichen Wahrnehmung" sei. Die sexuellen Anspielungen seien "per se geschmacklos".

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Auch dass der gebürtige Münchener ein Paar Plein-Sneaker auf dem Ferrari drapierte, fanden die Italiener nicht so schön. Außerdem würden Rechte von Ferrari-Lizenznehmern verletzt: Denn nur die hätten das Recht, Schuhe im Zusammenhang mit Ferrari zu bewerben.

Philipp Plein wehrt sich

Plein wollte das aber nicht auf sich sitzen lassen. Er veröffentlichte das Anwaltschreiben auf seinem Instagram-Account und schrieb dazu mit vielen Großbuchstaben und etlichen Satzzeichen:

"HABE EINEN LIEBESBRIEF BEKOMMEN. HEUTE VON DEN RECHTSANWÄLTEN VON FERRARI. Man bat mich, das Bild von MEINEM EIGENEN AUTO MIT MEINEN EIGENEN SCHUHEN zu löschen!!!!!!!!!!!!! Ich kann nicht einmal in Worte fassen, wie enttäuscht und angewidert ich über diese unfaire und völlig unangemessene Behauptung gegen mich persönlich bin......... Offensichtlich liebe ich Autos und vor allem FERRARI!!!!!!!!! Ich habe meinen ersten FERRARI vor 10 Jahren gekauft und vor kurzem habe ich einen Ferrari für meine Mutter als Geburtstagsgeschenk gekauft! Ich finde es absolut lächerlich, als guter Kunde einen solchen Brief von einem Unternehmen wie FERRARI zu erhalten. Diese Nachricht geht an den CEO Louis Carey Camilleri von FERRARI!!! Wenn Sie ihre treuen Kunden weiterhin mit solchen Briefen ihrer Anwälte behandeln wollen, werden Sie die Unterstützung vieler FERRARI FANS verlieren!"

Doch das ist noch nicht das Ende der Geschichte. Sie wird sogar noch besser. Auch ein anderer Autobauer schaltete sich in den Insta-Beef ein. BMW Motorsport kommentierte: "Testen Sie doch mal einen personalisierten BMW M8 (wir haben ganz viele schöne Grüntöne) und Schuhe dürfen Sie jederzeit darauf platzieren." – Münchener halten eben zusammen.

#PPKICKSGANG: Fans solidarisieren sich

Plein-Fans weltweit zeigen nun Solidarität mit dem Designer. Er rief dazu auf, Fotos von Plein-Turnschuhen auf Luxusautos zu knipsen, um die Schnappschüsse dann unter dem Hashtag #PPKICKSGANG auf Instagram zu veröffentlichen.

In seiner Story teilte er zahlreiche Einsendungen.

"MY MOVEMENT IS STRONG AND NOBODY CAN STOP US", schrieb Plein. Die Aktion #PPKICKSGANG sei kein Kampf gegen Ferrari, sondern ein Kampf für das Recht, auf privaten Social-Media-Accounts posten zu können, was man wolle, (solange es niemanden in irgendeiner Weise verletzt).

Irgendwie typisch Philipp Plein, Hauptsache extravagant und ein bisschen over the top...

23 mal Instagram-Einheitsbrei

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