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Coldplay-Tickets: Frust bei Ticketmaster-Vorverkauf – Fans haben bösen Verdacht

Coldplay live in Copenhagen, Denmark Copenhagen, Denmark. 05th, July 2023. The British rock band Coldplay performs a live concert at Parken in Copenhagen. Here singer, songwriter and musician Chris Ma ...
Chris Martin gibt mit Coldplay im Sommer 2024 vier Deutschlandkonzerte.Bild: IMAGO/Gonzales Photo
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Coldplay: VVK bei Ticketmaster sorgt für Frust – Fans haben bösen Verdacht

27.07.2023, 13:58
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Wer ein Ticket für die Auftritte internationaler Superstars kaufen möchte, braucht vor allen Dingen eines: jede Menge Geduld und Glück. Gerade erst stellte der Presale für die "Eras"-Tour von Taylor Swift die Fans auf die Probe, innerhalb von wenigen Minuten waren bis auf teure VIP-Pakete zunächst alle Tickets ausverkauft. Und knapp zwei Wochen später steht nun der nächste Vorverkauf in ähnlichen Dimensionen an. Denn Coldplay geben im Juli und August 2024 insgesamt vier Konzerte in zwei deutschen Städten.

Um einen Crash der Seite zu verhindern, hatte Ticketmaster sich für ein abgestuftes System innerhalb des Presales entschieden. Ähnlich wie beim Vorverkauf für Taylor Swift in Großbritannien sollte der Vorverkauf über mehrere Tage gestreckt werden. Doch ersten Berichten nach zu urteilen, ging der Plan des Portals nicht auf. Nun wüten die Fans.

Coldplay-Fans nach Presale enttäuscht

Am 20. und 21. Juli 2024 spielten Coldplay in Düsseldorf, am 15. und 17. August stehen sie im Münchner Olympiastadion auf der Bühne. Der Ticketverkauf dafür hat mehrere Stufen.

Am 25. Juli gingen die Tickets für Fans in den Verkauf, die sich auf der Seite der Band für den Presale registriert hatten. Am 26. Juli gab es einen weiteren Vorverkauf, diesmal exklusiv für Kunden der Telekom. Am 27. Juli gibt es dann den offiziellen Vorverkauf von Ticketmaster selbst.

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Doch schon kurz nach Beginn der ersten Vorverkaufsphase am 25. Juli wurde klar, wie viele Fans sich schon allein für diesen ersten Termin registriert haben. Auf Twitter kursierten kurz nach dem Start des Vorverkaufs um 10 Uhr die ersten Screenshots von User:innen, die einen Platz in der Warteschlange ergattert hatten. Doch eine Garantie für Tickets war das noch lange nicht.

Die Zahlen sind ernüchternd: Teilweise hatten die Fans laut Angaben von Ticketmaster mehrere 100.000 andere Personen vor sich. Ein Fan machte seinem Ärger über die horrend lange Warteschlange Luft. "Ob ihr mich verarschen wollt, hab ich gefragt?", schrieb die Person offensichtlich fassungslos.

Mehrere Bilder aus der Warteschlange belegen: Derart hohe Wartelistenplätze waren keine Seltenheit. "An die unter 100.000, wie fühlt es sich an, zu den Auserwählten zu gehören?", fragte etwa ein frustrierter Fan.

Dass überhaupt so viele Fans zum Presale zugelassen wurden, obwohl klar ist, dass das für viele bedeutet, dass sie leer ausgehen werden, erzürnt die Fans. "Ticketmaster, wieso gibt es einen Vorverkauf mit exklusivem Zugangscode, wenn sowieso jeder einen Code bekommt?", regte sich ein Fan auf.

Hier siehst du im Video: Die Fans rasten völlig aus, als ein Weltstar beim Coldplay-Konzert die Bühne betritt:

Etwa eine halbe Stunde nach dem offiziellen Beginn des Presales fragte ein Fan dann: "Wann gibt man das Ganze auf?"

Doch die langen Wartezeiten sind nicht das einzige Problem, mit dem Coldplay-Fans beim Vorverkauf kämpften. Offenbar war die technische Infrastruktur des Dienstleisters trotz des gestaffelten Vorverkaufs mit dem Ansturm der Fans überfordert.

"Wir waren im Shop bei Ticketmaster, wählen die Tickets aus. Was passiert? 404", beschrieb ein enttäuschter Fan seine Erfahrung. Anstelle von Tickets gab es eine Fehlermeldung. Anschließend, sagte er weiter, habe sein Code nicht mehr funktioniert. Ticketmaster weist zwar darauf hin, dass der Code später wieder nutzbar sei, doch der User widerlegt das prompt mit einem Video.

Schon nach einer knappen halben Stunde gab es die ersten Gerüchte auf Twitter, wonach zumindest das Konzert in München restlos ausverkauft gewesen sein soll.

Coldplay-VVK: Selbst "Taylor Swift war einfacher"

Bei vielen Fans, für die das nicht der erste große Presale in den letzten Wochen ist, werden prompt böse Erinnerungen wach. "Wenn du schon bei Taylor Swift leer ausgegangen bist und sich das jetzt bei Coldplay wiederholt", schrieb ein User. "Hat eigentlich jeder einen Code bekommen? Da war Taylor Swift viel einfacher", beschwerte sich eine Twitter-Userin.

Und wer es schließlich durch die Warteschlange geschafft hatte, bei dem sorgten die Ticketpreise für Ernüchterung. Auf Twitter kursieren Screenshots, laut denen Preise von bis zu 997,50 Euro für einen Sitzplatz fällig werden. Auch dafür haben die Fans wenig Verständnis. "Alter, gibt's die Band dazu?", empörte sich jemand in einem Kommentar. "Für den Preis will ich mit auf der Bühne sitzen dürfen", hieß es in einem anderen Beitrag zu dem Post.

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