BEVERLY HILLS, CALIFORNIA - FEBRUARY 09: Camila Mendes attends the 2020 Vanity Fair Oscar Party hosted by Radhika Jones at Wallis Annenberg Center for the Performing Arts on February 09, 2020 in Beverly Hills, California. (Photo by Frazer Harrison/Getty Images)

Camila Mendes spielt bei "Riverdale" die Rolle der Veronica Cecilia Lodge. Bild: Getty Images North America / Frazer Harrison

"Riverdale": Camila Mendes kämpfte mit Angstzuständen am Set

Am Set der Serie "Riverdale" bekam die Schauspielerin Camila Mendes psychische Probleme – Schuld daran sei in erster Linie die Pandemie gewesen.

Seit Januar 2017 spielt sie in der Mystery-Drama-Serie die Rolle der Veronica Cecilia Lodge, hierzulande ist "Riverdale" bei Netflix zu sehen. Mit Spannung wurde die aktuell fünfte Staffel erwartet, immerhin mussten die Fans lange auf die Fortsetzung warten.

Seit dem 21. Januar laufen nun die neuen "Riverdale"-Episoden im Wochentakt, ein immenser Cliffhanger um Jellybean wurde bereits geklärt und auch ein Zeitsprung innerhalb des Seriengeschehens ging über die Bühne.

Hinter den Kulissen wurde es wegen des Corona-Virus auch mal sehr anstrengend für die Darsteller, insbesondere Camila hatte mit den Umständen zu kämpfen, wie sie jetzt im Interview mit dem US-amerikanischen "Health"-Magazin erklärte:

"Als wir anfingen, Staffel 5 zu drehen, bekam ich Panikattacken, was ungewöhnlich für mich war. Ich glaube, das lag daran, dass ich in Vancouver war und die Grenzen dichtgemacht wurden – niemand konnte uns besuchen. Du fängst dann an, dein Zuhause und dein Leben zu vermissen und du hast deine Freunde und Familie nicht bei dir."

Dennoch betonte die 26-Jährige fast schon demütig, dass sie dankbar für ihre begehrte Rolle bei "Riverdale" sei und trotz der Pandemie in der Lage war, an der Serie weiterzuarbeiten.

Camila verrät, womit sie gegen die Panikattacken ankämpfte

Was ihr bei den Panikattacken besonders geholfen habe, schilderte sie im Interview ausführlich. So habe ihr vor allem Baden sehr gutgetan: "Dadurch lernte ich auch, mein Handy mal wegzulegen, eine Technik-Pause einzulegen und mich lieber mit Musik und einem Buch in die Wanne zu legen."

Vor der Pandemie habe sie das nie gemacht, jetzt freue sich Camila jedoch, gelernt zu haben, etwas Gutes für sich selbst zu tun. Neben den regelmäßigen Bädern habe ihr ein Serienkollege den Tipp gegeben, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen. Auch den Vorschlag setzte sie um, obwohl die Darstellerin nie gedacht hätte, dass ihr das weiterhelfen würde:

"Man schreibt einfach täglich ein paar Dinge auf, für die man dankbar ist. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal einer dieser Menschen sein würde, die so etwas machen, aber ich liebe das. Man achtet dadurch auf sich selbst und macht etwas nur für sich."

Ergänzt werden diese Maßnahmen durch wöchentliche Therapiesitzungen, auch mithilfe eines Therapeuten bekomme sie ihre psychischen Probleme in den Griff.

Auch eine Essstörung machte Camila bereits durch

Denn ihre bisherige Karriere war nicht immer einfach für den Serien-Star zu verkraften. Bereits 2018 gab Camila preis, an einer Essstörung zu leiden. Im aktuellen Interview nimmt sie darauf noch einmal Bezug: "Früher habe ich keine Kohlenhydrate gegessen – und nach einer Phase des Verzichts richtig viel davon. Ich habe alle Diäten ausprobiert, die mir überhaupt nichts gebracht haben." Und weiter:

"Erst als ich anfing, auf meinen Körper zu hören und zu essen, was mein Körper brauchte, stellte ich eine große Veränderung fest. Das bedeutete nämlich auch, das zu essen, was ich früher für schlecht hielt, also Zucker und Brot. Die verrückte Lektion für mich war, dass mein Körper mir sagt, was er braucht. Man muss nur lernen, zuzuhören."

Die fünfte Staffel von "Riverdale" startete im vergangenen Januar. Bild: The CW

Und nicht nur das hat die Tochter brasilianischer Eltern während ihrer noch jungen Karriere gelernt. Dass ihr erster Job nach dem College gleich die Rolle bei "Riverdale" war, brachte ihr auch bei, mit Hate umzugehen. "Es zwingt einen zu akzeptieren, dass nicht jeder dich mögen kann – und dass das okay ist", stellt Camila schließlich selbstbewusst fest.

(cfl)

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