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Derzeit werden neue Folgen zu "Peaky Blinders" abgedreht, doch die Produktion verläuft nicht reibungslos. Bild: BBC

"Peaky Blinders": Positiver Corona-Test am Set – jetzt droht den Produzenten Ärger

Die Veröffentlichung der fünften Staffel von "Peaky Blinders" liegt schon eine ganze Weile zurück, doch jetzt geht es mit der Produktion neuer Folgen endlich voran: Die Dreharbeiten sind in vollem Gange. Die Corona-Pandemie erschwert die Arbeit an Staffel sechs zwar nicht unmaßgeblich, doch am Set existieren natürlich bestimmte Sicherheitsmaßnahmen, um Cast und Crew zu schützen.

Nun sorgt allerdings ein Zwischenfall für Aufsehen. Laut einem Bericht von "The Guardian" wurde ein Crew-Mitglied positiv auf Covid-19 getestet, was aber nicht zu einem Dreh-Stopp führte. Mehrere Mitarbeiter sollen deswegen erbost sein, eine Gewerkschaft ermittelt.

Falschalarm am "Peaky Blinders"-Set

Die gute Nachricht: Das positive Testergebnis erwies sich im Nachhinein als falsch, am Ende war das Team-Mitglied doch nicht infiziert. Gemäß dem Corona-Sicherheitsprotokoll hätten die Dreharbeiten nach dem ersten Test aber dennoch umgehend als Vorsichtsmaßnahme angehalten werden müssen, um die Gesundheit der Beteiligten nicht unnötig zu gefährden.

Cillian Murphy als Tommy Shelby in

Cillian Murphy ist der große Star bei "Peaky Blinders". Bild: Netflix / Robert Viglasky

Eben das passierte aber nicht, womit mehrere Crew-Mitglieder ganz und gar nicht einverstanden sind. Dementsprechend werden Vorwürfe gegen die "Peaky Blinders"-Produzenten laut, da sie entgegen ihrer Pflicht nicht einschritten. Ein Mitarbeiter erklärte gegenüber dem "Guardian", dass er von dem positiven Corona-Test seines Kollegen zunächst auch gar nichts wusste. Andere wiederum haben jetzt anscheinend gar keine Lust mehr darauf, die Dreharbeiten überhaupt fortzusetzen.

Bedenklich ist der Vorfall nicht zuletzt deshalb, weil die Macher extra "umfassende Produktionsprotokolle" zur Sicherheit entwickelten, bevor die Dreharbeiten nach einer pandemie-bedingten Zwangspause endlich weitergehen konnten. Auf der offiziellen Homepage der Serie wurde darauf explizit hingewiesen. Nun stellt sich womöglich heraus, dass man es mit diesen Protokollen wohl doch nicht ganz so genau nahm.

Konsequenzen für "Peaky Blinders"-Macher?

Eventuell gibt es für die Produzenten deshalb auch noch ein Nachspiel, denn wie es weiter heißt, schreitet die britische Gewerkschaft Bectu ein. Dabei geht es darum, zu prüfen, inwieweit die einzuhaltenden Richtlinien wirklich verletzt wurden.

Ein Sprecher der BBC-Produktion versicherte derweil: "In Übereinstimmung mit den Regeln hat die Person einen NHS-Test durchgeführt und jeder, der mit ihr in Kontakt kam, hat sich in Isolation begeben – die Sicherheit unseres Teams von 'Peaky Blinders' ist von größter Bedeutung. Der NHS-Test fiel negativ aus und die Dreharbeiten wurden am Donnerstag fortgesetzt."

(ju)

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