"Sky Rojo" schockt die Netflix-Zuschauer mit einem besonders düsteren Moment. Bild: Netflix

"Sky Rojo"-Enthüllung bei Netflix sorgt für blankes Entsetzen: "Das ist abgefuckt"

Mit "Sky Rojo" haben die "Haus des Geldes"-Macher Álex Pina und Esther Martínez Lobato ihren nächsten Hit bei Netflix gelandet. Die rasante Story dreht sich um die drei Frauen Coral, Wendy und Gina, denen es gelungen ist, sich aus den Fängen des Zuhälters Romeo zu befreien. Nun sind sie auf der Flucht und müssen sich allerlei Gefahren stellen.

Im Verlauf der Handlung wird aber auch eine besonders düstere Hintergrundgeschichte offenbart: die von Gina. Einige Zuschauer waren von der Vergangenheit der Figur so geschockt, dass sie dies erst einmal in sozialen Netzwerken verarbeiten mussten.

Netflix-Zuschauer wegen Gina erschüttert

Wie sich zu Beginn von "Sky Rojo" herausstellt, schuldet Gina Romeo über 5000 Euro, aber selbst mit diesem Betrag will sich der Zuhälter nicht zufriedengeben. Nichtsdestotrotz möchte sie ihm das Geld zurückzahlen. Das Publikum erfährt in diesem Zusammenhang, dass Gina einst von ihrer eigenen Mutter in die Prostitution gedrängt wurde. Damals glaubte sie, es handele sich um einen Kellner-Job.

Ginas Geschichte in

Ginas Geschichte in "Sky Rojo" geht an die Substanz. Bild: Netflix

Ihr wurde gesagt, durch die Arbeit würde sie finanziell für ihren Sohn und eben auch ihre Mutter zu Hause sorgen können. Dabei wird Gina in dem Moment von Romeo gefangen gehalten, der ihr damit droht, ihre Mutter im Falle einer Flucht in ein Hospital einweisen zu lassen. Ein Telefongespräch, in dessen Verlauf Gina von ihrer Mutter liebevoll "Carmen" genannt wird, lädt das Ganze zusätzlich emotional auf.

Das ist natürlich starker Tobak, der an vielen Zuschauern nicht spurlos vorbeigeht. "Verdammt, Carmens Mutter hat sie als Sexsklavin verkauft", stellt eine Userin bei Twitter schockiert fest und und eine andere bemerkt mit einem heulenden Emoji: "Mein Gott, diese Serie ist hart".

"Sky Rojo" regt zum Nachdenken an

Ein weiterer Nutzer setzt noch eins drauf und postet: "Das ist abgefuckt". Das mag zwar stimmen, unrealistisch ist dieses Szenario aber leider keineswegs, was ebenfalls der eine oder andere Fan bemerkt. "Das ist die traurige Realität so vieler Frauen, die von Menschen belogen wurden und davon überzeugt waren, dass sie in einem Hotel arbeiten würden. Nachdem sie in dieses Land gekommen waren, stahl man ihnen ihre Pässe und ließ sie als Prostituierte arbeiten", lautet beispielsweise ein Kommentar.

Schließlich erhält "Sky Rojo" auch Lob dafür, unangenehme Wahrheiten auszusprechen und Missstände anzuprangern. Ein Zuschauer schrieb: "Ich liebe es, wie sie die hässliche Seite der Sexindustrie zeigen und die Zuschauer etwas über Einvernehmen lehren."

Wer an dem radikalen Ansatz der Showrunner Gefallen gefunden hat und die unbequeme Serie zu schätzen weiß, kann sich übrigens schon jetzt auf eine zweite Staffel freuen, denn Netflix gab bereits eine Fortsetzung in Auftrag. Das nächste Kapitel wird ebenfalls acht Folgen umfassen, ein Datum für die Veröffentlichung beim Streaming-Dienst ist jedoch noch nicht bekannt.

(ju)

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