Das Ende von "Clickbait" hat offenbar kaum ein Netflix-Zuschauer vorhergesehen.
Das Ende von "Clickbait" hat offenbar kaum ein Netflix-Zuschauer vorhergesehen.
Bild: Netflix

"Die Serie ruiniert": Netflix-Zuschauer wettern gegen "Clickbait"

03.09.2021, 16:27

Mit "Clickbait" hat Netflix einen neuen Thriller am Start, der es wirklich in sich hat. In sozialen Netzwerken betonen zahlreichen Fans, dass sie schon sicher glaubten, das Ende der Geschichte zu kennen, dann aber kalt erwischt wurden. Alles beginnt mit der Entführung des Familienvaters Nick, auf die wahren Täter gibt es im Verlauf der Handlung kaum Hinweise.

Auf "Reddit" melden sich einige User zu Wort, für die die ganze Story nicht wirklich Sinn ergibt – gleichwohl der realistische Anspruch der Miniserie von vorneherein eher gering sein mag. Auf Twitter hingegen sind einige Zuschauer dennoch geflasht. Achtung, ab hier folgen Spoiler zur Serie!

"Clickbait" kassiert Kritik

In "Clickbait" entpuppen sich Nicks ältere Kollegin Dawn und ihr Ehemann Ed als mörderische Drahtzieher. Dawn verschaffte sich Zugang zu Nicks persönlichen Daten und konnte authentisch wirkende Online-Profile in seinem Namen erstellen, über die wiederum Kontakte zu Frauen geknüpft wurden. Letztlich ist er also keineswegs der Frauenschänder, als der er in einem kursierenden Video dargestellt wird.

Vielmehr klaute Dawn seine Identität und das Drama nahm seinen Lauf: Ein gewisser Simon Burton kidnappt Nick, weil er ihm den Suizid seiner Schwester Sarah zurechnet. Auch sie zählte zu den Frauen, die über das Fake-Profil kontaktiert wurden.

Zwar kann Nick noch den Versuch unternehmen, Dawn zur Rede zu stellen, doch das geht für ihn gewaltig schief und mündet in seinem Tod durch Ed. Für "Eat-breadfruit" macht die Konfrontation zumindest in diesem Moment gar keinen Sinn. Bei "Reddit" heißt es:

"Warum zum Teufel ging Nick direkt nach seiner Flucht zu Dawns Haus?! Dieser Handlungsstrang hat mich wirklich umgehauen. Sicherlich würdest du deine Familie aufsuchen und sicherstellen, dass du in Sicherheit bist, bevor du jemanden konfrontierst."

"vida79" kann dem auf der Plattform nur zustimmen und schreibt: "Das ist wahrscheinlich mein Problem Nummer eins. Zumindest hätten sie es so drehen können, dass er zurück in sein Büro geht und Dawn und ihr Mann mitten in der Nacht dort sind, um Beweise auf den Computern loszuwerden. Das wäre zumindest etwas weniger dumm gewesen." An anderer Stelle heißt es schlicht: "Das Ende war lächerlich." oder "Diese eine Sache hat die Serie ruiniert."

"Clickbait" überrascht die Netflix-Fans

Nicht alle jedoch sind so streng mit dem neuen Netflix-Hit. Auf Twitter ist auch viel Lob zu finden. "Hell, ist diese Serie gut gemacht. Sowas von empfehlenswert, wer Thriller mag", lautet ein positives Fazit.

Zahlreiche Nutzer werten hier die Unvorhersehbarkeit der Serie zu ihrem Vorteil, Realismus hin oder her. Den einen oder anderen hält sie aufgrund ihres Suchtfaktors sogar von wichtigen Aufgaben ab:

Bekommt "Clickbait" bei Netflix eine 2. Staffel?

Die schlechte Nachricht: Da "Clickbait" als Miniserie konzipiert ist, sieht es im Hinblick auf eine zweite Staffel erst einmal nicht gut aus. Jedoch gab es in der Vergangenheit auch schon Miniserien, die fortgesetzt wurden, "Big Little Lies" wäre ein Beispiel dafür.

Hinzukommt: Die Show befindet sich momentan auf Platz eins der Netflix-Seriencharts. Kann sie sich auch in den nächsten Wochen noch behaupten, ist alles möglich. Zumindest eine Anthologie-Fortsetzung mit ganz neuen Figuren erscheint dann durchaus denkbar.

(ju)

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