Anna Shay hat eine Vorliebe für alles Hochpreisige.
Anna Shay hat eine Vorliebe für alles Hochpreisige.
Bild: Netflix

Netflix hat eine neue Trash-Queen: So kam Anna Shay aus "Das Klunkerimperium" an ihre Millionen

01.02.2021, 18:43

Die neue Reality-Doku "Das Klunkerimperium" (im Original: "Bling Empire") findet auf Netflix seit dem 15. Januar immer mehr begeisterte Zuschauer – aber besonders eine Lady aus dem Cast aus asiatischen und asiatisch-amerikanischen Superreichen hat die Sympathien der Zuschauer auf ihrer Seite. Anna Shay ist halb Japanerin, halb Russin und mit ihren markigen Sprüchen und ihrem protzigen Auftreten der heimliche Star der Show.

Darum geht es in "Das Klunkerimperium"

In "Das Klunkerimperium" werden Anna und ihre Clique, bestehend aus feierlustigen und nicht minder reichen Protagonisten, mit der Kamera begleitet. Gezeigt wird dabei in erster Linie, wie ihr Leben in Los Angeles bei ausufernden Shopping-Touren und schlüpfrigen Partys aussieht und wie sie ohne zu zögern ihren Reichtum verpulvern. Da gibt es schon mal eine Haifischflossensuppe für 30.000 Dollar oder bei feierlichen Zusammenkünften Botox-Spritzen statt Champagner-Flaschen in Eiskübeln.

Anna Shay nimmt im Cast eine besondere Rolle ein

Anna Shay sticht aus ihrer Gruppe allerdings auch deutlich hervor, immerhin feierte sie (vermutlich) gerade ihren 61. Geburtstag – ihre Freunde sind alle sehr viel jünger. Die Blondine ist außerdem schon seit ihrer Geburt steinreich, während ihre größte Konkurrentin, wenn es beispielsweise um die schönste Diamant-Kette geht, Christine Chiu, sich ihr Vermögen erst mit ihrem Mann und Beauty-Doc Gabriel Chiu erarbeiten musste.

Und während der Reichtum auf 50 Millionen Dollar geschätzt wird, verfügt Anna über mehr als das Zehnfache: 600 Millionen nennt sie ihr Eigen und leistet es sich gerne einmal, für ein Essen nach Paris zu fliegen oder sich die neuesten Designer-Klamotten in ihr 16-Millionen-Dollar-Anwesen, in dem sie alleine residiert, schicken zu lassen.

Deshalb verfügt Anna Shay über derart viel Geld

Das alles kann sich die neue Netflix-Trash-Queen leisten, weil sie "hauptberuflich" die Tochter des Multimillionärs Edward Shay ist, der wiederum an sein Geld durch den Verkauf von unter anderem Waffen und Bomben kam. 1955 gründete er dafür das Rüstungsunternehmen Pacific Architects and Engineers, zu den Kunden zählte auch die US-Regierung. 1995 verstarb der gebürtige Japaner und hinterließ seiner Tochter Anteile an der Firma.

2006 verkauften Anna und ihr Bruder Allen das Unternehmen für 1,2 Milliarden Dollar im Zuge eines sogenannten All-Cash Deals – genau die Hälfte fiel für Anna ab. Das war sicherlich ganz im Sinne ihres Vaters, der gewollt habe, dass Anna niemals arbeiten muss. Jetzt sei sie derart reich, dass sie nicht einmal wisse, was sie mit ihrem Gagen-Scheck von Netflix anfangen soll. Denn für Geld hat sie nicht Sätze wie diesen rausgehauen, mit dem sie den Beginn einer späten TV-Karriere zu starten scheint:

"Ich hatte vier tolle Ehen und vier tolle Scheidungen."

Anna musste erst vom Auftritt in "Das Klunkerimperium" überzeugt werden

Vielmehr wurde sie zu ihrem Auftritt in "Das Klunkerempire" vom Produzenten Jeff Jenkins überredet. Der machte sich mit "Keeping Up With the Kardashians" bereits einen Namen im Reality-TV-Business. Anna Shay arbeitete quasi als Freundschaftsdienst für Jenkins als Assistentin für eine seiner anderen Shows. "Und plötzlich saß ich selbst vor der Kamera. Ich bin eigentlich sehr schüchtern, deshalb war das anfangs sehr schwer für mich. Ich habe nie darüber nachgedacht, bei so einer Sendung mitzumachen, vor allem in meinem Alter", verriet Anna im Interview mit "Oprah Mag".

Und in "Das Klunkerimperium" sorgt Shay für feinsten Trash-Content. So zerlegt sie gleich in Folge eins betrunken im Abendkleid ihren Schuhschrank mit einem Hammer, zeigt stolz, dass sich in ihrer Dusche eine XXL-Penis-Pumpe befindet und beweist, dass sie auch spendabel ist. Manchmal kauft sie Lebensmittel für 3000 Dollar ein, packt alles in ihren Kofferraum und verschenkt anschließend alles.

Anna Shay war vor "Das Klunkerimperium" weitgehend unbekannt

Vor ihrem Mitwirken in "Das Klunkerimperium" war kaum etwas über Shay bekannt, sie lebte in ihrer 900-Quadratmeter-Villa sehr zurückgezogen. Öffentlich ist allerdings schon vor der Show gewesen, dass sie einen Sohn namens Kenny Kemp hat, der wiederum selbst einer interessanten Leidenschaft nachgeht: Kenny sammelt nämlich Bongs, von denen etliche auch in seiner Benutzung sind und mittlerweile 500.000 Dollar wert sein sollen, wie "Buzz Feed" 2015 berichtete.

Schließlich zeigt sich Anna aber auch ziemlich bescheiden. Denn obwohl für sie ganze Juwelier-Geschäfte schließen und sie in Saus und Braus lebt, könne sie den ganzen Rummel um ihre Person nicht wirklich nachvollziehen und verstehe nicht, wieso gerade sie interessant genug für eine Reality-TV-Show sein könnte. "Wirklich nicht", bekräftigte sie auf erneute Nachfrage von "Oprah Mag". Ihre Fans, die sie mittlerweile auf der Straße erkennen, werden ihr das sicher beantworten können.

(cfl)

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