Es wird nicht die erste Haftstrafe für Menowin Fröhlich sein.
Es wird nicht die erste Haftstrafe für Menowin Fröhlich sein.Bild: Presse- und Wirtschaftsdienst / Bernd Kammerer

Wegen Trunkenheit am Steuer: Ex-"DSDS"-Kandidat muss ins Gefängnis

23.03.2022, 07:40

Seit 2019 läuft ein Strafverfahren gegen den zweitplatzierten "DSDS"-Kandidaten von 2009, Menowin Fröhlich. Der 34-Jährige war betrunken Auto gefahren – und das ohne Führerschein. Er wurde schon zu einer einjährigen Bewährungsstrafe verurteilt, doch die Staatsanwaltschaft ging in Berufung. Und obwohl sich Menowin und sein Anwalt vor Prozessbeginn noch optimistisch gezeigt hatten, wurde nun klar: Der sechsfache Familienvater muss für ein Jahr und zwei Monate ins Gefängnis.

Menowin hoffte auf Bewährungsstrafe

Bis zuletzt hatten Menowin demnach darauf gehofft, einer Freiheitsstrafe entkommen könne. Vor Prozessbeginn hatte der Sänger in seiner Instagram-Story erzählt, dass er froh sei, wenn "der ganze Spuk" endlich vorbei wäre und dass er hoffe, dass bei dem Wiederaufnahmeverfahren alles gut ausgehen würde. "Das begleitet mich jetzt schon seit fast zwei Jahren und ich habe langsam auch wirklich keine Kraft mehr", fügte er hinzu.

Kurz vor Prozessbeginn sprach Menowin zu seinen Fans.
Kurz vor Prozessbeginn sprach Menowin zu seinen Fans. bild: screenshot instagram/menowin_official

Auch Menowins Anwalt Claus Eßner trat vor dem Verfahren sehr zuversichtlich auf. "Ich erwarte heute, dass das endlich mal ein Ende nimmt und zwar so ein Ende, wie wir es schon 2020 beim Amtsgericht hatten, nämlich eine Bewährung", hatte er noch kurz vor den Verhandlungen gegenüber RTL verkündet. "Heute klicken keine Handschellen. Das ist schon einmal sicher."

"DSDS"-Kandidat musste sich zuvor bereits vor der Justiz rechtfertigen

Angesichts der optimistischen Prognose ist das endgültige Urteil umso ernüchternder: Menowin Fröhlich muss für 14 Monate ins Gefängnis – und das ohne Bewährung. Ursprünglich war ein Jahr Bewährungsstrafe für den Sänger angesetzt, doch weil es noch einen anderen Strafbefehl wegen Betrugs gegen ihn gibt, muss er zwei Monate extra hinter Gitter.

Es ist nicht das erste Mal, dass Menowin mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist. Wegen gefährlicher Körperverletzung und Betrug musste der 34-Jährige insgesamt bereits vier Jahre hinter Gittern absitzen. Nun muss der Sänger wieder zurück in den Knast – und das, obwohl er sich Besserung geschworen hatte. "Das ist ein Ort, an den ich nie wieder wollte. Das wäre richtig krass. In mir würde alles kaputtgehen", zitiert das Magazin "Promiflash" aus der Dokumentation "Menowin – Mein Dämon und ich".

Nach Drogenproblem: Menowin ist heute "clean"

Menowin hat bereits seit jungen Jahren ein Drogenproblem. Laut Angaben des Senders RTL soll er während des Prozesses zugegeben haben, mit 19 das erste Mal Koks genommen zu haben. Nach einem Entzug sei er heute jedoch total "clean". Kein Koks, kein Alkohol, "höchstens mal ein alkoholfreies Bier, wenn Bundesliga ist", erklärte der 34-Jährige im Gerichtssaal.

(fw)

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