Für mehrere Ordner könnte das Andreas-Gabalier-Konzert in München böse Konsequenzen haben.
Für mehrere Ordner könnte das Andreas-Gabalier-Konzert in München böse Konsequenzen haben. Bild: www.imago-images.de / imago images

Eklat bei Andreas-Gabalier-Konzert in München: Warum jetzt die Polizei ermittelt

11.08.2022, 07:32

Am 6. August absolvierte Andreas Gabalier das größte Konzert seiner bisherigen Karriere, rund 90.000 Menschen erlebten den Sänger auf dem Messegelände in Riem. Die Stimmung unter den Zuschauern war euphorisch, doch es gab auch einen Polizeieinsatz, der vor Ort kaum bemerkt wurde. Der Grund: Mehrere Ordner werden verdächtigt, mit Drogen gedealt zu haben.

Einen entsprechenden Einsatz bestätigt die Polizei nun gegenüber der "Bild". Laut des Berichts kam es sogar zu zwei Festnahmen, wobei eine der Personen Widerstand leistete.

Andreas Gabalier: Ordnungskräfte im Fokus der Polizei

Gegen die potenziellen Täter wird nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Einer der Verdächtigen soll sich so sehr gegen die Festnahme gewehrt haben, dass ein Beamter verletzt wurde, weshalb erstgenanntem obendrein eine Strafe wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte droht. Nach Angaben der "TZ" ist der Ordner 19 Jahre alt. Der verletzte 24-jährige Polizist war für den Rest des Tages angeblich nicht mehr dienstfähig.

Die Seite berichtet zudem über die Festnahme eines Konzertbesuchers, der bei einem der Ordnungskräfte Drogen erworben hatte.

Veranstalter äußert sich nach Gabalier-Konzert

Der Veranstalter Klaus Leutgeb hat sich zu den Vorfällen bereits zu Wort gemeldet und gibt an, die betreffenden Ordner "werden natürlich nicht mehr bei den beiden weiteren Konzerten eingesetzt". Damit gemeint sind die Shows in München von Helene Fischer am 20. August und Robbie Williams am 27. August. Für diese Events zeichnet Leutgeb Entertainment ebenfalls als verantwortlich.

Andreas Gabalier begeisterte 90.000 Fans.
Andreas Gabalier begeisterte 90.000 Fans.Bild: www.imago-images.de / imago images

Klaus Leutgeb bestätigt weiter, dass die Ordner von einem Sub-Unternehmen "von den Positionen abgezogen und der Polizei übergeben" wurden. Der Drogenhandel sei "von den Vorgesetzten der Ordner selbst identifiziert" worden.

Andreas Gabalier hat derweil bislang nicht Stellung zu dem Thema bezogen. Er feierte am Wochenende mit mehreren Posts vielmehr seinen XXL-Auftritt bei Instagram und schrieb unter anderem: "Was bleibt, ist die Erinnerung":

(ju)

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