Unterhaltung
 02-10-2019 Britain s Prince Harry and his wife Meghan, the Duke and Duchess of Sussex, at the Creative Industries and Business Reception at the British High Commissioner s residence, in Johannesburg, South Africa. A meeting with representatives of the British and South African business communities, including local youth entrepreneurs on day ten of their tour in Africa. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xPPEx

"Sussex Royal" ist weg – Harry und Meghan dürfen den Namen nach ihrem Rückzug nicht mehr verwenden. Bild: imago images/PPE

Harry und Meghan müssen Marke aufgeben – und reagieren bockig

Harry und Meghan werden ab dem 1. April nicht mehr arbeitende Mitglieder des britischen Königshauses sein. Die Details zu ihrem Austritt haben beide nun in einem langen Statement bekannt gegeben. Ganz harmonisch scheint der Austritt nicht abzulaufen.

Die Royals Harry und Meghan stellen sich auf ihren neuen Lebensabschnitt ein – und so haben sie ihren "Megxit"-Fahrplan unter den treffenden Titel "Spring Transition 2020" (dt. etwa: "Frühlings-Übergang 2020") gestellt. Den Fahrplan veröffentlichten die beiden Royals, die keine mehr sein wollen, auf ihrer Website "sussexroyal.com".

"Wir freuen uns, dass wir nun ein Update zu vielen Details liefern können, auf die sich die Königsfamilie beim Treffen im Januar 2020 geeinigt hat", beginnen die beiden ihr längeres Statement. In vielen Einzelheiten erklärt dieses, wie die Zukunft von Harry und Meghan zumindest für 12 Monate aussehen soll. Solange wird die Überprüfungsphase beginnend zum 1. April 2020 dauern. Dann soll der royale Exit nochmal auf den Prüfstand.

Vor allem bei den künftigen Aufgaben und der Verwendung der Marke "Sussex Royal" gab es offenbar Unstimmigkeiten zwischen Aussteigern und der Queen.

Watson hat die wichtigsten Punkte des Statements für euch zusammengefasst.

Geld

Eine der größten Fragen nach dem royalen Rückzug war: Wie werden sich Harry und Meghan ihr neues Leben finanzieren? Die beiden selbst sagten, sie wollen auf eigenen Beinen stehen. Royal-Fans und vor allem die britische Boulevard-Presse verlangten, dass es künftig kein Geld mehr aus Steuermitteln (dem sogenannten "Sovereign Grant") geben dürfe. Dazu heißt es im Statement:

Titel und Pflichten – Meghan und Harry hätten sich das offenbar anders gewünscht

Der zweite große Streitpunkt war, welche Titel die beiden künftig führen werden und welche Aufgaben sie nach ihrem Rückzug für die "Firma", wie sich die Königsfamilie gerne selbst bezeichnet, übernehmen werden.

Überraschend ist vor allem, was in dem Statement zu künftigen Pflichten und Aufgaben steht. Eigentlich wollten die beiden weiterhin als eine Art Teilzeit-Royals fungieren, wie sie selbst nochmal bekräftigten: Sie hätten es demnach vorgezogen, die Königin weiterhin zu unterstützen und zu vertreten, "wenn auch in geringerem Umfang und ohne auf den Sovereign Grant zuzugreifen".

Daraus wird nun erstmal nichts:

Harry soll allerdings weiterhin wohltätig für Angehörige der britischen Armee tätig sein dürfen. Seine Armee-Titel und seinen Rang darf der Prinz behalten.

Die Marke "Sussex Royal" – Meghan und Harry mit pampiger Anmerkung

Nach ihrem Rückzug aus der ersten Reihe der königlichen Familie müssen Meghan und Harry künftig auf die Marke "Sussex Royal" verzichten. Das gilt auch für die geplante Stiftung des Paars, die nun nicht mehr "Sussex Royal Foundation" heißen darf. In dem Statement heißt es dazu:

Wer an dieser Stelle des Statement zwischen den Zeilen liest, stellt fest: Offenbar gingen hier die Pläne der Familie und der royalen Ausreißer auseinander. Kein Wunder, hatten Harry und Meghan doch schon Schritte eingeleitet, sich den Namen markenrechtlich schützen zu lassen. Die Anträge seien zurückgezogen worden, erklärt das Paar knapp.

Und fügt leicht pampig hinzu:

"Zwar gibt es außerhalb Großbritanniens keine Rechtssprechung zur Verwendung des Wortes 'Royal', der Herzog und die Herzogin haben aber dennoch nicht vor, 'Sussex Royal' oder irgendeine Abwandlung des Wortes 'Royal' innerhalb oder außerhalb des Vereinigten Königreichs zu benutzen."

Damit müssen Harry und Meghan neue Namen für ihre Website und ihren Instagram-Account finden, denn beide folgen nicht den nun vereinbarten Regelungen. Im Frühjahr 2020 soll eine Art Relaunch der digitalen Kanäle des Ehepaars stattfinden, heißt es in dem Statement.

Harry und Meghan hatten zu Jahresbeginn überraschend – und offenbar ohne die Queen vorher zu konsultieren – ihren Rückzug verkündet. Daraufhin begannen fieberhafte Beratungen im Königshaus, an deren Ende der Buckingham Palace mitteilte, dass Harry und Meghan nicht mehr den Titel "Königliche Hoheit" tragen und keine öffentlichen Gelder mehr erhalten werden.

Das Paar lebt seit seinem Rückzug aus der ersten Reihe der Royals gemeinsam mit Sohn Archie hauptsächlich in einer Luxusvilla an der kanadischen Westküste.

(pcl/mit dpa)

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ingrid Götzken 23.02.2020 20:16
    Highlight Highlight Das ist eigentlich eine Frechheit, sie wollen mit den Royals nichts mehr zu tun haben, ziehen auf die andere Seite des Globus und Pflichten - nein, danke - aber weiterhin als Royals auftreten und mit dem Titel Millionen scheffeln.
    Ein harter Schlag besonders für Meghan, aber daran kann man mal wieder sehen, dass sie kleinen blassen Schimmer von der Monarchie hat bzw. haben will. Sie hatte von Anfang an gedacht das ist wie Disney Land mit einem Krönchen von dem Kopf und sie fährt winkend in der Kutsche um sich bejubeln zu lassen.
    Die Queen lässt sich nicht verar....en.

Virologe bei "Anne Will": "Gibt mehr Infizierte, als wir denken"

Jeden Tag gibt es neue Meldungen und Maßnahmen, die sich um das weltbeherrschende Thema Coronavirus drehen. Schulen werden geschlossen, Kneipen machen dicht, der Regionalverkehr der Bahn wird eingeschränkt.

Auch Anne Will möchte am Sonntagabend wissen, ob es noch gelingen wird, die Ausbreitung des Virus wirklich zu verlangsamen und wie drastisch die Maßnahmen noch werden müssen.

Zu Gast waren Vize-Kanzler Olaf Scholz, Claudia Spies, Direktorin der Klinik für Anästhesiologie der Charité …

Artikel lesen
Link zum Artikel