ARCHIV - 16.01.2020, Gro

Ein Royal-Experte vermutet: Harry hadert mit der Entscheidung, das Enthüllungsinterview bei Oprah Winfrey gegeben zu haben. Bild: dpa / Yui Mok

Royal-Experte sicher: Harry bereut das Interview bei Oprah Winfrey

Das große Enthüllungsinterview von Prinz Harry und Meghan schlug Anfang März gigantische Wellen. Die Herzogin erhob unter anderem Rassismus-Vorwürfe gegen den Palast und berichtete von eigenen Suizidgedanken. Als sicher gilt aber auch: Die Ausstrahlung hat die Spannungen innerhalb der Königsfamilie noch weiter verstärkt. Prinz Charles beispielsweise soll Harrys Anrufe irgendwann gar nicht mehr entgegengenommen haben.

Nun legte der Royal-Experte Duncan Larcombe bei "Closer" seine Sicht auf die Nachwirkungen des Interviews dar. Er ist überzeugt, dass Harry die ganze TV-Aktion mittlerweile bereut und sogar "beschämt" ist.

Prinz Harry hadert mit Entscheidung

Larcombe verrät zunächst, dass er schon bei mehreren Gelegenheiten Zeit mit Harry verbracht hat und beschreibt den Prinzen als "hitzköpfig". Der 36-Jährige handle impulsiv und aus seinen Gefühlen heraus, was er auch selbst wisse. Dieser Charakterzug soll entscheidend mit dazu geführt haben, dass es überhaupt zum großen Oprah-Interview kommen konnte. Dazu der Experte näher:

"Harry war offensichtlich verletzt und wütend über Meghans Erfahrungen mit den Royals – und nutzte das Interview, um alles rauszulassen."

FILE - This image provided by Harpo Productions shows Prince Harry, from left, and Meghan, Duchess of Sussex, in conversation with Oprah Winfrey. Almost as soon as the interview aired, many were quick to deny Meghan’s allegations of racism on social media. Many say it was painful to watch Meghan's experiences with racism invalidated by the royal family, members of the media and the public, offering up yet another example of a Black woman's experience being disregarded and denied. (Joe Pugliese/Harpo Productions via AP, File)

Das Interview von Harry und Meghan sorgte weltweit für Schlagzeilen. Bild: ap / Joe Pugliese

Schon kurze Zeit später dürften Harry aber schon Bedenken gekommen sein, wie Larcombe vermutet. "Ich habe keine Zweifel daran, dass er sich nach seiner Rückkehr nach Hause beschämt und unbehaglich fühlte und es bedauerte." Weiter führt er sogar aus: "Er steht jetzt vor den Konsequenzen. Ich glaube, er wird dieses Interview bereuen – und vielleicht auch seine Entscheidung, die königliche Familie verlassen zu haben."

Prinz Harry bemüht, die Wogen zu glätten

Tatsächlich soll sich Harry aktuell zumindest bemühen, die Wogen zu glätten. Zu diesem Zweck habe er angeblich seinem Vater vor der Beisetzung Prinz Philips laut Angaben des "Mirror" auch eine "zutiefst persönliche Notiz" geschrieben. Jedoch ist äußerst fraglich, ob ihm das jetzt noch gelingt. Die Royal-Autorin Angela Levin vermutete neulich sogar, dass Charles Harry und Meghan endgültig aus dem Königskreis ausschließen möchte, was allerdings die Queen bislang noch verweigere.

Harrys jüngster Heimatbesuch konnte die Situation anscheinend kaum entschärfen. Mit Prinzessin Anne wechselte er während Philips Beerdigung angeblich kein einziges Wort und die Kinder seines Bruders William sah er nicht, weil er abseits der eigentlichen Zeremonie aufgrund der Corona-Bestimmungen weitgehend in Frogmore Cottage isoliert war. Die schwangere Meghan war auf Anraten ihres Arztes gar nicht erst mit angereist.

Nach Philips Beerdigung kehrte Harry schnell wieder in die USA zurück und blieb nicht noch für den Geburtstag seiner Großmutter in Großbritannien. Laut dem Royal-Experten Russell Myers bei "Talk Radio" machte ihm der "kalte Empfang" in England zu schaffen. Demnächst stehe auch schon der nächste potentielle Konflikt bevor, denn für den 1. Juli ist die Enthüllung eines Diana-Denkmals in London geplant. Myers hält es für möglich, dass Harry "einen Rückzieher" macht und zu diesem Termin nicht erscheint.

(ju)

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