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Prince Harry The Duke of Sussex, and Meghan Markle The Duchess of Sussex. The Commonwealth Service at Westminster Abbey today, attended by Queen Elizabeth II, Prince Charles The Prince of Wales, Camilla The Duchess of Cornwall, Prince William The Duke of Cambridge, Catherine The Duchess of Cambridge, Prince Harry The Duke of Sussex, Meghan Markle The Duchess of Sussex, Prince Edward The Earl of Wessex, Sophie The Countess of Wessex, along with heads of government and representatives of the countries of the Commonwealth. Commonwealth Service, Westminster Abbey, London, March 9, 2020. PUBLICATIONxNOTxINxUK

Bei den Royals heißt es: sparen, sparen, sparen. Bild: www.imago-images.de / Paul Marriott

Royals müssen in der Pandemie den Gürtel enger schnallen – auch wegen Harry und Meghan

Die Covid-19-Pandemie geht auch am britischen Königshaus nicht spurlos vorbei. Vor allem nicht an dessen Konten. Wie der britische "Guardian" berichtet, muss die Firma offenbar den Gürtel enger schnallen. 35 Millionen britische Pfund wiegt der finanzielle Tiefschlag demnach schwer – und an dem haben nicht zuletzt auch Harry und Meghan einen entscheidenden Anteil.

Die Ex-Royals sammelten für ihre Südafrikareise im vergangenen Jahr offenbar Rechnungen im Gesamtwert von 250.000 Pfund an, umgerechnet knapp 274.000 Euro. Das hätten die Buchführer der Königsfamilie bekannt geben, so der "Guardian". Damit gaben Harry und Meghan am meisten royales Geld für Reisen aus; auf Platz zwei landet Prinz Andrew, der für einen Last-Minute-Trip in den Oman 210.000 Pfund ausgab.

Teuerstes royales Reisemittel war aber die königliche Eisenbahn. Prinz Charles nutze den Zug etwa für eine gut 840 Kilometer lange Reise von Kemble in Gloucestershire nach Carlisle. Das "Ticket" kostete für Hin- und Rückfahrt umgerechnet knapp 23.000 Euro. Und es kommt noch teurer.

Drastische Sparmaßnahmen geplant

"Diese Zahlen berücksichtigen gar nicht, wie die Königsfamilie auf kürzeren Inlandsreisen Geld verschwendet", klagt Graham Smith im "Guardian". Smith gehört zum Interessenverband Republic, der sich die Abschaffung der Monarchie auf die Fahnen geschrieben hat. "Sie nehmen den Hubschrauber, wenn es auch mit dem Auto ginge, oder fahren mit dem Auto, wenn der Zug günstiger wäre." Von den Kosten für Sicherheit und den Einkommenseinbusen aus den beiden Herzogtümern ganz zu schweigen.

"Zählt man das alles dazu, kommt man auf knapp 345 Millionen britische Pfund."

Laut dem "Guardian"-Bericht sind bereits drastische Sparmaßnahmen geplant, darunter ein Einstellungstopp, ein Auszahlungsstopp und Bemühungen, nicht-notwendige Ausgaben zu kappen. "Weniger Reisen im Zuge der Covid-Pandemie und mehr digitale Treffen mit ihren Untertanen würden auch helfen", merkt der "Guardian" süffisant an.

Harry und Meghan zahlen Geld zurück

Immerhin: Harry und Meghan scheinen bemüht, ihren Teil zum royalen Geldschatz beisteuern zu wollen. Der Palast habe bestätigt, dass Herzog und Herzogin einen "nicht zu unterschätzenden Beitrag" geleistet hätten. Dessen Höhe ist zwar nicht bekannt – dafür weiß der "Guardian", wofür Harry und Meghan zahlten.

Die Zahlungen haben die beiden für die Renovierung von Frogmore Cottage geleistet, jene Hütte, die sie bewohnten, bevor sie mit Sohn Archie über Kanada nach Los Angeles zogen. 2,4 Millionen Pfund hatte die Renovierung damals gekostet. Die Ex-Royals hatten bei ihrem Rückzug aus der Firma zugestimmt, die Kosten vollständig zurückzuerstatten.

Die Rückzahlungen sollen nun auch den gestiegenen Wert von Frogmore Cottage berücksichtigen und dienen offenbar gleichzeitig als Miete, wie eine Palastquelle dem "Guardian" berichtet haben soll.

(pcl)

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