Meghan und Harry durchlebten eine schwere Zeit.
Meghan und Harry durchlebten eine schwere Zeit.Bild: dpa / Chris Jackson

Nach Meghans Fehlgeburt suchte Prinz Harry Trost – ausgerechnet er stand ihm bei

30.11.2020, 14:45

Die traurige Nachricht, dass Meghan im Juli 2020 eine Fehlgeburt erlitten hat, war für viele Fans der Herzogin ein Schock. In einem "New York Times"-Artikel beschreibt die 39-Jährige ihre schreckliche Erfahrung.

"Während ich mein erstgeborenes Kind im Arm hielt, wusste ich, dass ich mein zweites verlieren würde", schildert die Herzogin den tragischen Vorfall. Den Artikel schließt sie mit folgenden Worten ab:

"Ein Kind zu verlieren bedeutet, eine fast unerträgliche Trauer zu tragen, die von vielen erlebt wird, über die aber nur wenige sprechen."

Dies würde einen Kreislauf der einsamen Trauer fortsetzen. Aus diesem Grund sollten die Menschen ihr Leid teilen, sodass sie von ihrem Kummer geheilt werden können.

Meghan und Harry mit ihrem ersten Sohn Archie.
Meghan und Harry mit ihrem ersten Sohn Archie.Bild: imago images / TOBY MELVILLE

Harry suchte offenbar Kontakt zu seinem Bruder

Ehemann Harry hat genau das getan. Und bei seinem Versuch, seinen Schmerz über den Verlust zu teilen, hat er sich offenbar an seine engsten Verwandten erinnert. Laut "Mirror"-Informationen hat sich der Prinz an seinen Vater Prinz Charles und seinen Bruder Prinz William gewandt.

Harry habe William und Charles kontaktiert und um ihre Unterstützung in dieser schweren Zeit gebeten. Und wie es sich für eine Familie gehört, seien die beiden sofort für ihn da gewesen, heißt es in dem Artikel weiter. Das zuletzt angespannte Verhältnis der beiden Brüder sei durch diese absolute Ausnahmesituation sogar wieder enger und vertrauter geworden. Die Meinungsverschiedenheiten der Vergangenheit hätten sich praktisch sofort in Luft aufgelöst.

Spricht für royale Verbundenheit

In ihrem "New York Times"-Artikel hatte Meghan geschrieben, für Harry sei das Erlebnis genauso schlimm gewesen wie für sie selbst. Dass er sich da in seiner großen Trauer an die Menschen wendete, die ihm am nächsten stehen, ist absolut verständlich. Dass sein Bruder und sein Vater in dieser Notlage für ihn da waren, spricht auch dafür, dass die Verbundenheit in der königlichen Familie größer ist als oft vermutet.

(vdv/om)

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