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Nach dem Interview mit Oprah Winfrey verlangt Meghan vom Palat Beweise für die Mobbing-Vorwürfe gegen sie. Bild: ap / Joe Pugliese
Royals

Meghan fordert Beweise für Mobbing-Vorwürfe – Palast zieht Anwaltskanzlei hinzu

15.03.2021, 14:26

Das gemeinsame Interview von Herzogin Meghan und ihrem Mann Prinz Harry mit der US-amerikanischen Moderatorin Oprah Winfrey hat hohe Wellen geschlagen. Die Rassismus-Vorwürfe gegen den Palast wiegen schwer. Mitglieder der königlichen Familie sollen sich Gedanken darüber gemacht haben, "wie dunkel" die Hautfarbe des Sohnes Archie sein wird.

Bereits vor dem Interview waren Anschuldigungen gegen Meghan laut geworden. Sie soll langjährige Mitarbeiterinnen der Royals gedemütigt und gemobbt haben und diese zum Weinen gebracht und sogar in die Kündigung getrieben haben. Der Sprecher Meghans wies die Vorwürfe als "kalkulierte Hetzkampagne zurück".

Meghan verlangt Einsicht in Unterlagen

Nun macht die Herzogin offenbar ernst. Sie verlangt vom Palast Beweise für die gegen sie erhobenen Anschuldigungen. Wie die britische "Daily Mail" berichtet, will Meghan wissen, wer genau ihr was vorwirft. Sie will Einsicht in die Unterlagen zur Untersuchung bekommen und Namen inklusive aller internen E-Mails und SMS-Nachrichten sehen, in denen es um die angeblichen Vorfälle geht. Einige dieser Unterlagen wurden offenbar auch an Journalisten weitergegeben, damit das Thema öffentlich diskutiert wird.

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Die Royals haben angekündigt, die Vorwürfe gegen Meghan untersuchen zu lassen.Bild: Getty Images Europe / WPA Pool

Bereits im Oktober 2018 soll Meghans ehemaliger Kommunikations-Assistent Jason Knauf schriftliche Beschwerde wegen der Vorfälle eingereicht haben. Über den Inhalt dieser Beschwerde ist bisher allerdings wenig bekannt.

Palast will Mobbing-Vorwürfe extern untersuchen lassen

Der Palast hat angekündigt, die Mobbing-Vorwürfe nun offiziell zu untersuchen. Das berichtet die "Sun". Allerdings nicht intern, sondern mithilfe einer unabhängigen Anwaltskanzlei. Dem Bericht zufolge behaupten Royal-Insider, dass nun noch weitere Skandale ans Licht kommen könnten, von denen die Öffentlichkeit bisher noch nichts erfahren hat.

"Die eigentlich schlimmsten Vorfälle sind noch gar nicht bekannt geworden. Es gibt einige erschütternde Geschichten zu berichten", erzählt ein Insider. Schießt sich Meghan mit der Forderung nach Beweisen also womöglich ins eigene Knie?

Meghan selbst habe sich ebenfalls ein Team zusammengestellt, das die Vorwürfe gegen sie untersuchen und widerlegen soll, heißt es. Bereits vor dem Erscheinen des Interviews hatten sich Kollegen und Freundinnen von Meghan auf ihre Seite geschlagen und erklärt, sie sei eine liebenswürdige Person, aber sicher keine Mobberin.

(lau)

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