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LONDON, UNITED KINGDOM - JANUARY 07: Prince Harry, Duke of Sussex and Meghan, Duchess of Sussex gesture during their visit to Canada House in thanks for the warm Canadian hospitality and support they received during their recent stay in Canada, on January 7, 2020 in London, England. (Photo by DANIEL LEAL-OLIVAS  - WPA Pool/Getty Images)

Meghan und Harry: Die beiden gaben sich 2018 vor rund zwei Milliarden Menschen das Jawort. Jetzt wollen sie nicht mehr, dass alle Augen auf sie gerichtet sind. Bild: Getty Images/ WPA Pool

Letzter Tag als Royals – und das Geld wird knapp: Was jetzt auf Harry und Meghan zukommt

Fernab der britischen Krone haben sich Prinz Harry und seine Frau Meghan von den Pflichten als Senior Royals verabschiedet. Ihren letzten Tag als "Königliche Hoheiten" sollen sie schon nicht mehr in ihrer bisherigen Heimat Kanada, sondern in ihrem neuen Zuhause in Kalifornien verbracht haben. Angesichts ihres Ausscheidens aus dem Königshaus nahmen der 35-jährige Harry und seine drei Jahre ältere Frau auch Abschied von ihren über elf Millionen Fans auf Instagram.

Auf ihrem Account "Sussex Royal", den sie künftig nicht mehr nutzen, schrieben die beiden: "Ihr werdet uns hier nicht mehr sehen, aber die Arbeit geht weiter. Wir freuen uns darauf, bald wieder mit euch in Verbindung zu treten." Wie sie weiterhin mit ihren Fans kommunizieren wollen, verrieten Harry und Meghan nicht. Vielmehr richteten sie den Blick auf die Coronavirus-Pandemie: "Das Wichtigste ist im Moment die Gesundheit und das Wohlergehen jedes einzelnen Menschen auf der Welt."

Besonders in der britischen Presse wurde der Abschied des Paares scharf kritisiert: "Harry und Meghan haben Ruhm der Pflicht vorgezogen", schrieb die "Times". "Nach Kalifornien umzuziehen, und zwar jetzt, entfacht nur wieder Verärgerung, die viele über die Handlungen des Paares bereits in den vergangenen Monaten empfunden haben." Und genau das sorgt nicht nur für Unmut, sondern wirft auch eine brisante Frage auf, die bereits heftig diskutiert wird.

Sogar Trump mischt sich bei der Frage der Finanzierung ein

Zuletzt gab es immer wieder Streit darum, wer die Kosten für das aufkommende Sicherheitspersonal für Harry und Meghan übernimmt. Am Sonntag schrieb US-Präsident Donald Trump auf Twitter: "Sie müssen zahlen!" Die Ansage des Präsidenten löste eine seltene öffentliche Reaktion der Sprecherin des Paares aus: Harry und Meghan hätten "keine Pläne, die US-Regierung um Sicherheitsressourcen zu bitten". Es seien bereits privat finanzierte Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden.

Diese finanzielle Sicherheitsfrage könnte nun zum Problem für Harry und Meghan werden, wie die Zeitungen "Express" und "National Enquirer" berichten. Das royale Paar hatte zu Jahresbeginn überraschend verkündet, finanziell auf eigenen Füßen stehen zu wollen. Meghan sei mit dem Leben innerhalb der jahrhundertealten Institution zutiefst unzufrieden gewesen, berichteten die Medien. Der royale Rückzug sorgte auch dafür, dass Harry und Meghan Gelder in Millionenhöhe für die Renovierung der Residenz "Frogmore Cottage" zurückzahlen mussten.

Meghan und ihre Sorgen rund um die finanzielle Unabhängigkeit

Ein Insider sagte nun dem britischen "Express", dass Meghan aufgrund des finanziellen Drucks, unter dem sie und ihr Mann jetzt stünden, erschrocken sei. Denn das Sussex-Couple hatte unter anderem mehrere Millionen Pfund aus dem Steuertopf der Queen für die Renovierung ihres noblen "Frogmore Cottages" erhalten. Geld, das sie mit dem Ausscheiden aus dem engeren Royal-Kreis nun zurückzahlen müssen. Meghans Idee daher laut dem Insider: Harry soll sich einen Job suchen. Die Quelle erklärte weiter:

"Diese Schulden sind ein Schlag gegen ihren ehrgeizigen Plan, als freie Milliardäre zu leben."

Die ehemalige Schauspielerin habe Angst, dass ihre Träume durch diese finanziellen Bürde zerstört werden könnten und sie bestehe darauf, dass Harry etwas unternehme und die Krise löse. Der Insider gibt aber auch zu bedenken, dass der Mangel an Berufserfahrung den Herzog von Sussex bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz vor große Herausforderungen stellen könnte:

"Das große Problem ist, dass Harry nie einen richtigen Job hatte. Er hat weder einen Universitätsabschluss noch eine zweite Sprache gelernt. Er hat nur eine militärische Ausbildung absolviert."

Dennoch hat der Prinz durch jahrelange Zusammenarbeit mit seinem Bruder William Erfahrungen im Bereich der Wohltätigkeitsarbeit gesammelt. Das ist schon mal ein Bereich, in dem die beiden weiter aktiv sein wollen. Nur Geld verdienen lässt sich damit nicht zwingend.

So soll das Leben von Harry und Meghan weitergehen

In der "Harper's Bazaar" ließ sich nun ein Sprecher des Paares zitieren, der weiter Aufschluss darüber gab, wie es für die beiden nun tatsächlich weitergehen soll. Dort wird noch einmal klar gestellt, dass Harrys und Meghans "Sussex Royal Foundation" nicht weitergeführt werden soll. Das Paar möchte sich einer neuen gemeinnützigen Organisation widmen. Zudem soll die nachhaltige Tourismusagentur "Travalyst" von Harry in Großbritannien Fuß fassen. Es handelt sich hierbei übrigens um eine gemeinnützige Organisation.

Um die öffentliche Pressearbeit soll sich die amerikanische Agentur "Sunshine Sachs" in New York kümmern. In Großbritannien gebe es allerdings auch noch einen Ansprechpartner. Hinsichtlich der Sicherheitsfrage antwortete der Sprecher:

"Spekulationen bezogen auf die Sicherheitsvorkehrungen erhöhen das Risiko für alle, die geschützt werden müssen."

Zudem stellte er gleich klar, dass nicht zu erwarten sei, dass man in diesem Jahr viel von Harry und Meghan hören werde: "Die nächsten Monate werden sie damit beschäftigt sein, sich auf ihre Familie zu konzentrieren."

Das sagt Adelsexperte Jürgen Worlitz zur Zukunft der Royals

TV-Adelsexperte Jürgen Worlitz analysierte für watson, was jetzt auf die beiden zukommt: "Harry und Meghan müssen nun sehen, wie sie fortan ihr Leben und ihre Zukunft neu gestalten. Sie werden sehen, ob sie ihre Popularität auch ohne Krönchen halten können oder in eine Art Billigschiene geraten."

Jürgen Worlitz

Jürgen Worlitz: Der TV-Adelsexperte arbeitet seit 1986 als freiberuflicher Journalist. Bild: Jürgen Worlitz

Worlitz prognostiziert weiter: "Von dem, was sie machen, wird abhängen, wie die Briten künftig zu ihnen stehen. Denn bei großen royalen Festivitäten werden sie ja weiterhin Gäste sein. Auch will Harry sich weiter für die Unterstützung kriegsversehrter Soldaten einsetzen, womit ihm schon mal ein paar Pluspunkte sicher sind."

(iger)

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