Luke Mockridge bei der 20. Verleihung der 1Live Krone 2019 in der Jahrhunderthalle. Bochum, 05.12.2019 | Verwendung weltweit
Luke Mockridge meldet sich mit einer eindringlichen Botschaft aus der Social-Media Pause zurück.Bild: Geisler-Fotopress / Nicole Kubelka
Social Media

"War mir nie bewusst": Luke Mockridge meldet sich mit eindringlichen Worten zurück

13.06.2020, 09:03

"Ich unterbreche meine Social Media Pause nur ungern, aber sich jetzt nicht zu äußern gleicht einer aggressiven und rassistischen Handlung", mit diesen Worten meldet sich Luke Mockridge aus einer vierwöchigen Auszeit zurück. Das Thema war ihm einfach zu wichtig, um sich dazu nicht zu äußern.

In einer Reihe von Bildern postet der Komiker auf Instagram daher ein eindringliches Statement, in dem er erklärt, dass Schweigen "einfach keine Option" ist. "Als weißer, in der Öffentlichkeit stehender und viel zu privilegierter Mann" wollte er sich eigentlich zu der aktuellen Rassismus-Debatte nicht äußern, um nicht Likes "auf dem Rücken einer Tragödie" zu kassieren.

Doch genau diese Stille würde dazu führen, dass sich Hierarchien unter Menschen formen könnten, "die einzig und allein auf Hautfarbe basieren", so der Komiker

"Wir Weißen sind das Problem"

Mockridge erklärt: "Und wir Weißen sind das Problem. Es ist unser System, unsere Erfindung und ich bin ein Teil davon." Er und seine Brüder hätten Rassismus nie erlebt und weil es in ihrem Leben nicht existent war, sei ihm nie bewusst gewesen, wie "omnipräsent" Rassismus sei.

"Rassismus ist real, Rassismus ist global und ob ich es will oder nicht...ich bin ein Teil davon."

Er sei kein Aktivist, aber es sei seine Pflicht, hinzuschauen, wenn andere Menschen seine Hilfe bräuchten. "Was kann ich tun?", fragt er am Ende und dürfte mit dieser Frage für viele Weiße sprechen, die etwas gegen Rassismus unternehmen wollen. "Ich kann mich für die Vergangenheit schämen und jeden Tag versuchen, einer Generation zuzugehören, die dafür verantwortlich ist, Rassismus für immer in die Vergangenheit verbannt zu haben."

(lau)

"Schlag den Star": ZDF-Moderator wird fies hereingelegt – Zuschauer verwundert

Es klang nach einer spannenden Paarung. TV-Moderator Johannes B. Kerner (58) und Schauspieler Moritz Bleibtreu (51) treten bei "Schlag den Star" gegeneinander. Sein "B" im Namen stehe für "Bleibtreubezwinger" spuckt Kerner große Töne. Und Bleibtreu kontert: "Außen harter Moderator, aber innen ein ganz weicher Kerner". Kerner gibt auch zu: "Man darf nicht denken, dass man, weil man Quizsendungen moderiert hat, mehr weiß – in dem Moment, wo ich es verlesen habe, habe ich es vergessen." Bleibtreu hingegen gesteht, dass er sich angesichts der Live-Situation an die Schulzeit und "ein bisschen Prüfungsangst" erinnert fühle.

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