Joko Winterscheidt: Der Moderator veröffentlicht eine drastische Nachricht an seine Firma.
Joko Winterscheidt: Der Moderator veröffentlicht eine drastische Nachricht an seine Firma. Bild: imago images/ Future Image

Nach Aufklärung zu Moria: Joko erhält Hassnachrichten und geht gegen Absender vor

25.09.2020, 08:47

Joko Winterscheidt setzt sich regelmäßig für Geflüchtete ein und weist auf Missstände hin. Auf Instagram mahnt der Entertainer an: "Wir haben eine humanitäre Krise an den Außengrenzen Europas und die Politik schaut weg. In einem Camp wie Moria werden einfach 13.000 Menschen vergessen. Es gibt den Platz und Möglichkeiten, diesen Menschen zu helfen, aber wir helfen einfach nicht. Warum?!"

In der Show "Joko und Klaas gegen ProSieben" erspielte er sich gemeinsam mit Klaas Heufer-Umlauf zuletzt 15 Minuten freie Sendezeit und präsentierte darin einem Millionenpublikum die "Short-Story of Moria". Mit ihrem Beitrag und schockierenden Bildern versuchten Joko und Klaas die Zuschauer über die brisante Lage aufzuklären. Sie zeigten Bilder, die nur schwer zu ertragen waren. "Wir wollen, dass künftig jeder weiß, welche Zustände mitten in Europa herrschen", erklärte Joko dazu.

Nun zeigt Winterscheidt allerdings, dass sein Engagement und die Solidarität mit Geflüchteten nicht bei jedem gut ankommt. In seiner Instagram-Story veröffentlichte er eine Nachricht, die an das Unternehmen "III Freunde" geschickt wurde, an dem er unter anderem mit Matthias Schweighöfer beteiligt ist. Der Absender wendete sich allerdings mit seiner Nachricht direkt an den Moderator, der daraufhin eine klare Botschaft sendete.

So reagiert Joko auf die Nachricht eines Kunden

In der Nachricht heißt es gerichtet an Joko und auch an seinen Freund und Fotografen Paul Ripke, mit dem er den Podcast "AWFNR" betreibt:

"Habt ihr auch schon ein paar bei euch aufgenommen? Ihr habt doch Platz. Dann kann Oma für die Brandstifter kochen. Nie wieder wird in meinem Lokal Wein von euch ausgeschenkt."
Bild: Instagram/ Joko Winterscheidt

Zudem werden die Freunde Joko und Paul als "linke Bazillen" beschimpft, weil sie sich für Geflüchtete stark machen und ihre Reichweite nutzen, um über katastrophale Zustände, zuletzt an den Außengrenzen, aufzuklären.

Joko kommentierte die Beleidigung in seiner Instagram-Story mit folgenden Worten: "Es ist an der Zeit, dass auch Unternehmen klare Position beziehen. Wir wollen keine Menschen als Kunden, die nicht unsere Werte teilen!"

Auf der Weinseite heißt es dazu: "Hätten wir gewusst, dass Sie so denken, hätten wir erst gar nicht an Sie geliefert." Und Jokos Unternehmen wird noch deutlicher: "An alle anderen, die so denken: Kauft unseren Wein nicht!"

(iger)

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