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"Tiktok-Sex-Kids": Oliver Pocher prangert bedenkliche Entwicklung an

Oliver Pocher hat es seit einiger Zeit geschafft, die Aufmerksamkeit wieder auf sich zu ziehen. In seinem Instagram-Format "Bildschirmkontrolle" beschimpft und lästert der Komiker und Entertainer regelmäßig über Influencer, die sich seiner Meinung nach lächerlich machen. Dass er damit auch des Öfteren Hass auf diese meist jungen Menschen zieht, haben Beispiele in der Vergangenheit gezeigt. Wie bei Ex-Bachelorette Gerda Lewis, die öffentlich machte, dass sie eine Flut an Hass-Nachrichten bekam, nachdem Pocher sie auf Instagram beleidigt hatte.

Doch immer wieder macht Pocher auch auf wirkliche Absurditäten oder problematische Entwicklungen aufmerksam. In der aktuellen Ausgabe der "Bildschirmkontrolle" knüpft er sich die Plattform Tiktok vor und die darüber verbreiteten Inhalte.

Der Comedian überschreibt sein Video mit dem Titel "Tiktok-Sex-Kids".

Pocher sagt:

"Tiktok, das jüngste und geilste Medium aller Zeiten, ein Tummelplatz für Leute, die sich gerne mal Pädophil austoben."

Pocher kritisiert: "Die Mädels und Jungs auf Tiktok werden immer jünger und sind komplett durchsexualisiert". Dafür nennt er einige Beispiele. Etwa eine 16-jährige Nutzerin, die von einer Erotik-Firma wiederholt Anfragen für eine Kooperation bekommt oder ein 17-jähriger Nutzer, der seine Lieblings-Pornostars nennt und Tipps gibt, wie man bei Frauen dominanter ankommt.

Ein Tipp davon: "Wenn ihr ihr eine richtige Bombe gebt und sie ohnmächtig wird und sie tot umfällt, dann verliebt sie sich in euch." Comedy hin oder her, solche vermeintlichen Witze gehörten sich nicht, findet Pocher.

Pocher richtet Botschaft an Eltern von Tiktok-Kids

"Das ist alles total übersexualisiert, deshalb sollte man auch wirklich gucken, wann und wie man seinen Kindern einen Account gibt." Beim Beispiel eines kleinen Mädchens, das auf Tiktok für Follower wirbt, wird Pocher dann deutlich. "Wie dumm kann man eigentlich sein? Warum muss man sein Kind komplett durchvermarkten?" Das Mädchen ist, nach seiner Einschätzung, "maximal drei oder vier Jahre alt". Mit der Mutter wolle Pocher, sagt er, "ein ernsthaftes Wort wechseln".

Am Ende hat der Entertainer für alle Eltern noch eine Botschaft: "Achtet darauf, was ihr wann, wo und wie mit euren Kinder macht. Die gehören nicht ins Netz, lasst sie einfach aufwachsen. Nicht zu früh mit einem Account aufwachsen lassen."

(lau)

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