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Amira und Oliver Pocher stehen meist gemeinsam auf der Bühne. Bild: imago images/ Revierfoto

Amira genervt von Pocher-Kritikern: "Ich bin froh, wenn das mal ein Ende hat"

Seit dem ersten Lockdown berichtet Oliver Pocher in seiner sogenannten Bildschirmkontrolle auf Instagram aus seiner Sicht über das Fehlverhalten von Social-Media-Stars. Immer wieder gibt es seitdem Mobbing-Vorwürfe gegen den Comedian.

Sarah Harrison gab an, dass sie nach seiner Kritik Hasskommentare erhalten habe. Senna Gammour betonte: "Wenn es Comedy ist oder lustig sein soll, dann müssten doch viel mehr Menschen lachen. Ich sehe aber nur Hass, Negativität, Leute gehen aufeinander los, die sich nicht mal kennen und keiner hat es unter Kontrolle." Iris Klein, die immer mal wieder zur Zielscheibe von Pochers Kritik wurde, pflichtete bei: "Du sprichst mir aus der Seele! Danke für dieses tolle Statement."

Doch der Komiker stellte stets klar: "Wir fordern niemanden dazu auf, das zu machen und mir gehen diese 'Wir-haben-uns-alle-lieb-Instagramer' echt unglaublich auf den Wecker. Die ganzen Jungs und Mädels haben hier nur Schiss um ihre ganzen Kooperationen." In der neuesten Podcastfolge von "Die Pochers hier!" war Amira sichtlich genervt von Olivers Netz-Format und dem damit verbundenen Hate, der ihr entgegenschlägt. Doch der Comedian hielt dagegen und verteidigte die Bildschirmkontrolle vehement.

Amira und Oliver Pocher diskutieren über die Bildschirmkontrolle

Zunächst stellte Amira Pocher fest, dass ihr Liebster zunehmend mit seiner Bildschirmkontrolle beschäftigt sei, die er von zu Hause aus aufnehme. Sie meinte: "Wer hat denn heute zweieinhalb Stunden Zeit für die verkackte Bildschirmkontrolle verbraucht? Zweieinhalb Stunden, in denen ich dich ganz gut hätte gebrauchen können." Pocher widersprach prompt und war sich sicher, dass es nicht so lange gewesen sei. Doch Amira sah das anders: "Ich habe auf die Uhr geguckt. Du bist um fünf Uhr runter und um halb acht hingst du noch am iPad." Und weiter:

"Du kannst sagen, was du willst. Ich habe es beobachtet und noch gedacht: Krass, jetzt war der so lange damit beschäftigt."

Pocher sauer: "Was du für einen Schrott erzählst"

Ob da jemand an seinem wunden Punkt getroffen wurde? Einer Bildschirmkontrolle, die nicht mal eben so locker aus dem Ärmel geschüttelt ist, wie sie wirkt, sondern in Wahrheit Stunden in Anspruch nimmt? Pocher verteidigte sich und wurde vehement: "Nein, ich war doch schon längst fertig. Ich werde langsam echt sauer. Was du hier für einen Schrott teilweise erzählst. Es hat keine zweieinhalb Stunden gedauert. Ich war auch schon währenddessen wieder oben. Was willst du jetzt eigentlich von mir? Sind wir schon im klassischen Modus von wer was macht? Muss ich Zeiten aufschreiben, wann ich wie wo was mache oder wie siehst du das?"

Amira war besonders davon genervt, dass die Bildschirmkontrolle "schon eine Wissenschaft ist", die der Komiker fabriziere. Er bräuchte mittlerweile eine Stunde zur Vorbereitung, dann könne erst gedreht werden und im Anschluss würde eben noch das Hochladen und das Schreiben des Textes fehlen. Im Zuge dessen würde er die 28-Jährige auslachen, wenn sie sage, dass sie einiges am Tag zu tun habe. Mit den Worten "Ich habe keine Lust darüber zu sprechen" hakte sie schließlich das Thema für sich ab. Doch Pocher legte noch einmal nach: "Das ist falsch. Es ist einfach falsch. Ich lade nicht jeden Tag das hoch."

Amira spricht über Hater, mit denen sie konfrontiert wird

Der Mutter zweier Söhne ging es allerdings noch um ein ganz anderes Thema, mit dem sie ebenfalls wie Pocher immer wieder konfrontiert werde: Mobbing-Vorwürfe. Sie erklärte: "Am Ende sitze ich im selben Boot und werde auch noch angefeindet. Letztens sind meine Gehirnzellen während einer Diskussion abgestorben." Der Grund: Sie setzte sich mit einem Hater auseinander.

"Irgendeine hat geschrieben, dass ich eine scheiß Mutter bin. Die hat mir sonst immer nett geschrieben und dann stänkert die so rum und zieht über mich her. Sie sagt: 'Du bist eine Mobberin, eine Hetzerin, du unterstützt die Bildschirmkontrolle.' Ich habe überhaupt nichts damit zu tun. Ich habe geschrieben: 'Bin ich seine Mutter? Ich kann nicht dafür verantwortlich gemacht werden.' Ich bin froh, wenn das mal ein Ende hat, angenommen wird, dass es kein Mobbing ist und nicht solche Schwachmaten daherkommen", so Amira.

Der Komiker würde hingegen solche Anschuldigungen gar nicht erst kommentieren. Dies hätten sie schon zigmal gehabt und es wäre total egal, was diese Leute schreiben. Man könne mit manchen Menschen nicht normal sprechen. Im Gegensatz dazu würde es auch genug Zustimmung für sie geben. Doch in dem Fall von Amira sah das eben anders aus und die Nutzerin, mit der sie diskutierte, drohte ihr am Ende sogar mit einer Anzeige, weil sie beleidigend gewesen sein soll. Amira betonte:

"Du siehst, wie armselig Menschen sein können. Ja, ich sage öffentlich zu Leuten meine ehrliche Meinung. Sagst du es laut, dann heißt es, du bist ein Mobber."

Dass nun auch seine Frau mit Hatern konfrontiert werde, sei für Pocher allerdings nicht verwunderlich, wie er erklärte: "Dein Erfolg beruht ja auch darauf, dass wir zusammen sind und zusammen Sendungen machen. Natürlich bist du dann mit dabei." Zum Schluss erklärte sie übrigens: "Mich verletzt das auch, wenn Leute von mir so denken und mich einfach nicht kennen. Diese Leute, die mich beleidigen, sehen einen Artikel, einen Screenshot und hassen mich aufgrund dessen. Das ist nicht richtig."

(iger)

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