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Dieter Bohlen befindet sich derzeit auf den Malediven. Bild: Instagram/ Dieter Bohlen

Dieter Bohlen nach Kritik: "Wem es nicht gefällt, guckt es sich einfach nicht an"

Dieter Bohlen weilt während des Lockdowns nicht etwa im heimischen Tötensen, sondern gönnt sich seit rund einer Woche vielmehr mit seiner Familie eine Auszeit auf den Malediven. Auf Instagram kündigte der Poptitan seinen Trip folgendermaßen an: "Schon vor langer Zeit gebucht und nach vielen Überlegungen sind wir nun auf unserer Insel mit der ganzen Family. Ich bin einfach glücklich." Als Hashtag setzte er übrigens "Anzeige" dazu. In den Kommentaren erklärte er zudem: "Jeder darf reisen. Wir haben Verträge, die wir einhalten müssen."

Das schmeckte nicht jedem, zumal die Bundesregierung angegeben hat: "Verzichten Sie auf nicht zwingend notwendige Reisen ins In- Ausland." Bohlens Fans ließen ihrem Frust auf Instagram freien Lauf. "Dein Ernst, Dieter?", "Na wenigstens können die Prominenten reisen, wo wir zu Hause sitzen und unseren Kindern erklären müssen, warum wir nicht reisen dürfen" oder "Das ist für mich das falsche Zeichen, ich fühle lieber mit meinen Kollegen im Krankenhaus", meinten die empörten Nutzer.

Seit der ersten Malediven-Aufnahme sind weitere fünf Videos vor traumhafter Kulisse entstanden. Dabei präsentierten sich Carina und Dieter beim Schaukeln am Meer, bei einer Katamarantour im Indischen Ozean oder knutschend im Hängestuhl garniert mit allerlei Palmen. In Bohlens jüngstem Clip wird nun nicht etwa über das traumhafte Wetter im Paradies gesprochen, sondern der "DSDS"-Juror hat eine direkte Botschaft an seine Kritiker.

Dieter Bohlen spricht Klartext

In der Videosequenz sagt Dieter Bohlen zunächst: "Heute mal was in eigener Sache. Leute, ich fahre seit 40 Jahren rund um die Welt und Instagram und Tiktok gibt es ja noch nicht so lange. Mein Anliegen ist es einfach, euch ein bisschen was zu zeigen. Nicht jeder kann überall hinfahren wie ich. Ich weiß, dass ich in meinem Leben viel Glück gehabt habe." Und weiter:

"Ich will das nur teilen mit euch, dass ihr auch ein bisschen davon seht, weil ich weiß natürlich, dass viele von euch sich das nicht einfach so leisten können auf solche tollen Inseln zu fahren. Deshalb nehme ich euch mit."

Seine Liebsten sind davon übrigens nicht sonderlich begeistert, erklärt der 66-Jährige im Anschluss: "Meine Familie ist sogar manchmal ganz schön genervt, wenn ich euch immer was berichte. Aber die Leute, die sagen, das ist Posen, das ist doch Schwachsinn." Vielmehr wolle Dieter gute statt negative Bilder zeigen. "Was hätte ich euch aus Tötensen aus meinem Keller, aus meinem Studio berichten sollen?", fragt er seine mehr als 1,5 Millionen Follower. Etwas über Corona hätten seine Fans ja überall, fügt der Produzent weiter hinzu.

Unmissverständlich sagt Bohlen zum Schluss mit Blick auf die Kritik an seinem Trip: "Von mir kriegt ihr schöne Bilder und wem es nicht gefällt, guckt es sich einfach nicht an." Hunderte Menschen haben mittlerweile den Beitrag kommentiert. Neben Zuspruch wie "Genau, wem es nicht gefällt, einfach nicht anschauen", "Sei dir gegönnt, dein Reichtum wurde dir nicht geschenkt, sondern du hast ihn dir verdient" oder "Klasse Idee, Dieter, negative Nachrichten hören wir zu Genüge", verstehen jedoch andere nicht, warum er während der Pandemie so handelt.

"Kommt immer auf den Blickwinkel und die aktuelle Lebenssituation an. Und gerade in der aktuellen Situation ist es sehr schwierig für alle. Ich denke, man sollte beide Seiten tolerieren", gibt ein Nutzer zu Bedenken. Ein weiterer meint: "Es ist ein blödes Signal, was du da sendest, Dieter. Einfach ein wenig sensibler sein und auf die ganzen Entnervten zu Hause Rücksicht nehmen." Ein User sagt zudem: "Ich kann mir das sehr wohl leisten. Ich fliege fünf Mal im Jahr in den Urlaub, aber eben nicht 2020. Vernunft und Solidarität lassen mich einfach besser schlafen und ruhiger in den Spiegel schauen."

(iger)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ingrid Götzken 01.01.2021 15:01
    Highlight Highlight Das muss jeder selber entscheiden und wenn dieser Urlaub schon lange geplant war, denn Bohlen muss sich ja auch an seine Termine halten, Schulferien der Kinder usw. dann sollte man es ihm überlassen. Sie sind garantiert komfortabel gereist und mussten sich im Flieger keine 10 Std. in eine Reihe quetschen. Man trifft auf den Malediven weniger Leute als im Supermarkt, aber für mich ist das alles nichts, ich kenne zwar die Malediven und war auch sonst schon ziemlich weit unterwegs, aber jetzt bleibe ich zu Hause, ich gehöre inzwischen zur Risikogruppe und reisen kann immer noch.
  • stahlbau-grauerwolf 01.01.2021 14:23
    Highlight Highlight nun, ich halte überhaupt nichts von dieser Art der Prominenten;
    und schon garnichts von ihren Sprüchen.
    Das hat von meiner Seite nichts aber auch garnichts mit Neid
    zu tun.
    Als ehm. DDR-Bürger kenne ich und befürworte ich andere
    Vorzüge.
    Z. B. die der Solidarität und Zurückhaltung in schweren Zeiten.

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