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Oliver Pocher sprach nun mit seiner Frau Amira über die schweren Beleidigungen, die Mathias Mester erhielt.Bild: IMAGO/ Sven Simon
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Nach Hassnachrichten an Mathias Mester: Oliver Pocher bezieht Stellung zum Rütter-Video

12.06.2022, 16:10

Bei "Let's Dance" schaffte es Leistungssportler Mathias Mester zusammen mit Profitänzerin Renata Lusin ins Finale. Die zwei holten sich den dritten Platz. Renata zeigte sich stolz über ihren Schützling und meinte zu RTL: "Ich habe in der Kennenlernshow gesagt, mein Ziel ist, dass ich zeigen möchte, dass Tanzen keine Normen und keine Grenzen hat. Ich glaube, in dieser Staffel hat Mathias es extrem hammergeil, phänomenal gezeigt."

Jetzt schockte TV-Star Martin Rütter mit einem Video seine Instagram-Community. In seinem Beitrag markierte er andere "Let's Dance"-Stars wie Joachim Llambi, Motsi Mabuse oder Amira Pocher, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Rütter las üble Hasskommentare vor, in denen Mathias auf das Übelste beleidigte wurde. "Interessant ist aber, dass viele Menschen das Gefühl haben, dass das Internet ein rechtsfreier Raum ist und man dort diffamieren und pöbeln kann, wie man lustig ist", so der Hundetrainer. Die Userin, welche die Beiträge gegen Mathias verfasst habe, würde laut Rütter als Krankenschwester tätig sein.

"Die arbeitet in einem sozialen Beruf, in einem gesellschaftlich total wichtigen Beruf und bezeichnet einen Menschen, der kleinwüchsig ist als Krüppel. Da denkst du: 'Moment mal, wo ist die denn falsch abgebogen?'", sagte der 51-Jährige. Schließlich nahm er Kontakt mit der Nutzerin auf, sie hätte allerdings aufgelegt. Rütter machte deutlich, gegen ihre Aussagen juristisch vorgehen zu wollen und rief dazu auf, Diffamierung, Diskriminierung und Hass zu bekämpfen. Nun meldete sich Oliver Pocher in seinem Podcast dazu zu Wort.

Martin Rütter markierte in seiner Instagram-Story weitere Promis, damit sie mitbekommen, was passiert ist.
Martin Rütter markierte in seiner Instagram-Story weitere Promis, damit sie mitbekommen, was passiert ist.Bild: Instagram/ Martin Rütter

Oliver und Amira Pocher sprechen über Erfahrungen mit Hass im Netz

Zunächst meinte Amira Pocher zu dem Video von Martin Rütter: "Ich fand auch ganz wichtig, dass man darüber auch mal spricht. Martin Rütter ist ganz gut mit Mathias Mester befreundet. Der setzt sich schon gut für ihn ein, indem er einer Haterin nachrecherchiert hat, die wirklich Mathias als Krüppel beschimpfte." Oliver Pocher meinte daraufhin, dass er mit Martin Rütter über sein Video gesprochen habe:

"Jeder weiß im Netz, dass das kein rechtsfreier Raum ist. Das Einzige, was ich kritisiert habe, was ich etwas schwierig an diesem Video fand, war, dass er den Klarnamen von ihr zitiert hat. Sie ist keine Person des öffentlichen Interesses. Wenn du das dann noch mit den Verlinkungen der ganzen Leute machst, ist klar, was du damit erreichst. Ich finde, die Geschichte ist genauso gut, wenn man sie erzählt, ohne den Namen zu nennen."

Und weiter: "Natürlich ist das gekommen, was wie immer bei diesen Menschen passiert, die im Netz die Klappe aufreißen: Nachdem das Video gestern dementsprechend viral gegangen ist, hat sie dann wohl gesagt, dass es ihr leidtut. Das ist der Standardverlauf. Das kennen wir auch." Übrigens, zum "Stern" meinte die Kommentatorin direkt an Mathias gerichtet: "Ich möchte mich bei Ihnen in aller Form entschuldigen. Es tut mir sehr leid, dass ich Sie gekränkt und verletzt habe. Ich kann gar nicht beschreiben, was in mich gefahren ist und möchte Ihnen versichern, dass ich meinen Fehler voll und ganz einsehe."

Im Zuge dessen sprach Amira mit Oliver über ihre eigenen Erfahrungen mit Hasskommentaren im Netz. Sobald man darauf reagieren würde und den Personen klarmache, dass man wüsste, wer sie seien, "sind sie ganz schnell am Zurückrudern", so die 29-Jährige. Der Komiker meinte dazu: "Aus dem Fresseaufreißen wird derjenige dann ganz schnell handzahm und dann ist auch das Ziel mehr oder weniger erreicht. Dann merken sie, wenn sie bloßgestellt werden."

Bei Rütter haben sich übrigens laut Pocher nach dem Videobeitrag weitere Menschen gemeldet, die körperlich beeinträchtigt seien. Gegenüber ihm schilderten sie demnach ihre Erfahrungen mit Pöbeleien und Beleidigungen im Alltag. Mit diesem Video könne somit ein Bewusstsein für dieses Thema geschaffen werden, stellte Pocher fest. Amira betonte zudem: "Ich finde auch einfach krass, dass so eine Person sich dann auch mit ihrem Namen so auslässt, wirklich so hart beleidigend wird und so einen Beruf ausübt. Wie kann denn sowas sein, wie kann sowas durchrutschen?"

Zum Schluss mahnte sie an: "Das ist, was Social Media in dieser Hinsicht so schwach macht, dass da so viele Trolle unterwegs sind, die sich verhalten wie die Axt im Walde und denen die Konsequenzen gar nicht bewusst sind." Als Oliver Pocher geohrfeigt wurde, habe sie viele Nachrichten erhalten. "Ich musste eine Zeit lang Leute daran setzen, die mein Postfach im Auge behalten, weil da auch Drohungen reinkamen. Da kamen ganz brutale Sachen, wo ich gesagt habe: 'Du wohnst hier und hier, du heißt so und so, Anzeige geht raus, ganz einfach.'" Anders würde sie jedoch handeln, wenn sich jemand bei ihr von Herzen entschuldigen würde.

(iger)

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