VOX-Photocall 05.04.2019 Steffen Henssler + Moderatorin Annie Hoffmann beim Vox-Photocall und Pressetermin in der Bertelsmann Hauptstadtrepraesentanz, Unter den Linden 1, Berlin - 05.04.2019 - *** VOX ...
Annie Hoffmann moderierte einst "Grill den Henssler". Bild: imago images/ Tinkeres
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Ex-"Grill den Henssler"-Moderatorin spricht offen über ihren Shitstorm während der Show

24.08.2022, 07:19

"Grill den Henssler" zählt nach wie vor zu den erfolgreichsten Unterhaltungsshows auf Vox. Seit 2013 tritt Spitzenkoch Steffen Henssler gegen verschiedene Promi-Teams in vier Runden an und versucht, sich mit seinen vier Gängen gegen die Stars zu behaupten. Durch die Sendung führt seit 2020 Laura Wontorra und löste Annie Hoffmann ab, die 2019 für die Show vor der Kamera stand.

Im Interview mit "Bunte.de" sprach die Moderatorin nun offen darüber, wie sie die Zeit bei "Grill den Henssler" erlebte. Im Zuge dessen äußerte sie sich auch zu dem Shitstorm, den sie während der Sendung erhielt.

Annie Hoffmann erklärt, wie sie die Zeit bei der Vox-Show erlebte

Annie Hoffmann sagte schließlich über die Reaktionen, die sie während der Vox-Show erhielt, Folgendes: "Bei 'Grill den Henssler' hatte ich eigentlich jede Woche einen Shitstorm. Man muss aber dazu sagen: Das war 2019. Das war nochmal eine andere Zeit. Das klingt so bescheuert, weil es erst drei Jahre her ist, aber es war vor Corona. Durch Corona haben viele Leute gesehen: 'Ey, das ist nicht so cool, vielleicht spare ich mir den Kommentar dazu mal.'"

Darüber hinaus erklärte sie: "Mittlerweile ist es auch so, dass sich andere Kolleginnen schützend vor einen stellen, das war damals noch nicht so." Über ihre damalige Situation meinte die 38-Jährige: "Ich war mit dem Shitstorm überfordert – damit, wie böse Menschen sein können. Ich habe davor schon schöne Sendungen moderiert, aber eben kleine. Plötzlich sahen mir über zwei Millionen Menschen zu." Rund 3000 Kommentare habe sie pro Sendung erhalten. Die meisten davon seien gemein gewesen.

"Und selbst wenn es positive Kommentare gab, bleibt einem natürlich nur das Negative im Kopf, weil es mit einer derartigen Gewaltigkeit und Bösartigkeit um die Ecke kam, dass ich zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht wusste, wie ich damit umgehen sollte", erklärte der TV-Star. Zudem betonte sie, dass sie nicht nur eine Staffel, sondern insgesamt drei für "Grill den Henssler" abgedreht habe. Resümierend stellte sie dazu fest:

"Für mich war es insofern doof, dass ich zehn Jahre auf diese Prime-Time-Show hingearbeitet habe – ich wollte das, das war mein Ziel – und dann stand ich plötzlich da und dachte: 'Ich fühle mich hier nicht wohl.'"

Henssler war nach Ausstrahlung besorgt

Jeder habe eine Meinung zu ihr gehabt. Sei es ihre Klamotten betreffend, ihre Beine oder ihr Gewicht. Abschließend sagte Annie über ihre Moderationszeit der Erfolgssendung: "In erster Linie habe ich einen Freund gewonnen, Steffen, der nicht nur in der Zeit unfassbar toll war. Wir haben ja Sonntagabend ausgestrahlt, Montagmorgen kam dann immer die Quote raus. Jeden Montag hat mich Steffen dann angerufen. Seine erste Frage war aber nie 'Hast du die Quoten gesehen?', sondern 'Schatz, bist du okay?'".

Mitgenommen habe sie zudem aus ihrer Zeit bei "Grill den Henssler", "den Mut zu haben, einen Schlussstrich zu ziehen, wenn etwas nicht zu mir passt, die Erkenntnis, dass ich sehr okay bin, wie ich bin und dass ich unfassbar tolle Freunde habe, die immer für mich da sind". Schließlich sei sie nicht das Problem der Leute, die Hasskommentare im Netz veröffentlichen würden, sondern sie seien ihr eigenes.

(iger)

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