Robin Lewe gab nun ein Interview und sprach über seine berühmte Schwester Sarah Connor.
Robin Lewe gab nun ein Interview und sprach über seine berühmte Schwester Sarah Connor.Bild: Instagram/ Robin Lewe

Bruder von Sarah Connor spricht darüber wie es war, mit berühmter Schwester aufzuwachsen

30.12.2021, 16:01

Sarah Connor ist mittlerweile seit zwei Jahrzehnten im Showgeschäft. 2001 schaffte sie mit der Single "Let's Get Back To Bed – Boy!" ihren großen Durchbruch. Ihre Alben belegen regelmäßig die Spitzenpositionen in den Charts. Allein "Herz Kraft Werke" hielt sich für 117 Wochen auf Platz eins. Erstmals war sie in der jüngsten Staffel von "The Voice of Germany" nun auch als Coach mit dabei und sorgte über Wochen hinweg mit ihrer offenen, direkten Art für viele Lacher.

Wie es war, mit so einer berühmten Schwester groß zu werden, hat nun ihr Bruder Robin Lewe im Interview mit "RTL" erzählt. Dabei erklärte er, vor welcher Herausforderung er stand und betonte, warum er glücklich ist, in einer Großfamilie aufgewachsen zu sein.

Robin Lewe mit ehrlichen Worten über seine Schwester

Robin Lewe, der selbstständig in der Immobilienbranche tätig ist, hat insgesamt fünf Schwestern. Die bekannteste ist neben Anna-Maria Ferchichi, der Frau von Bushido, eben Sängerin Sarah Connor. Seine Mutter Soraya bekam später auch noch die Zwillinge Mick und Lex. Da ist Robin allerdings schon im jungen Erwachsenenalter. Am meisten wird ihm wohl demnach besonders die Zeit von Sarah Connor geprägt haben, als sie berühmt wurde. Damals war er noch ein Teenager.

Im Gespräch mit RTL sagte er dazu: "Ja, das prägt dich auch und du weißt das nicht einzuordnen, verhältst dich vielleicht auch nicht immer richtig und bist auf einmal mit Meinungen von Menschen konfrontiert, nach denen du nie gefragt hast." Auch in der Schule habe es Sprüche gegeben wie: "'Hey, wie sah das Outfit deiner Schwester gestern Abend aus?' oder 'Deine Schwester kann nicht singen.'" Der 33-Jährige meinte, dass er dazu gar keine Haltung, Wertung oder besser gesagt Meinung habe.

In jedem Fall liebe er alle seine Geschwister und habe sich viel von ihnen abgeschaut. Robin setze sich auch für Gendergerechtigkeit ein und kämpfe gegen Rollenbilder. Demzufolge stellte er klar: "Ich bin super froh darüber, so aufgewachsen zu sein, wie ich aufgewachsen bin, weil das auch einen weiten Horizont schafft. Man lernt viele Dinge kennen, die vielleicht, glaube ich, andere Menschen oder Jungs in meinem Alter so früh nicht kennenlernen."

Dennoch gibt es auch einen Wermutstropfen, wie Robin zum Schluss mit einem Augenzwinkern erklärte: "Der einzige Nachteil, den ich wirklich so erlebt habe, ist morgens in der Schulzeit, wenn es hieß, man macht sich fertig. Dann stehst du natürlich vor dem Badezimmer und das Ganze kann etwas länger dauern. Dann kommst du in die Schule und wenn du drei Mal zu spät gekommen bist, gibt es einen Brief nach Hause. Ich habe meinem Lehrer gesagt: 'Hey, ich habe fünf Schwestern, Sie können schon Mal fünf Briefe vorab schicken.'"

(iger)

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