Oliver Pocher und Amira Pocher live mit dem Programm Die Pochers hier im SEAT Cruise Inn Autokino. Hamburg, 01.07.2020 *** Oliver Pocher and Amira Pocher live with the program Die Pochers here at the SEAT Cruise Inn drive-in cinema Hamburg, 01 07 2020 Foto:xgbrcix/xFuturexImage

Oliver und Amira Pocher sind seit 2019 verheiratet. Bild: imago images/Future Image

Amira spricht über Veränderung bei Oliver Pocher: "Du gehst dann echt aus dem Weg, schluckst sehr viel runter"

Amira und Oliver Pocher gaben sich 2019 romantisch auf den Malediven das Jawort. Damals war die heute 28-Jährige mit ihrem ersten Sohn schwanger. Im Dezember wurde sie erneut Mutter. Pocher hatte im Gegensatz dazu bereits schon drei Kinder, die aus der früheren Beziehung mit Sandy Meyer-Wölden hervorgegangen sind. Sandy zog nach der Trennung mit ihren Kids nach Miami, der Comedian blieb in Deutschland. Auch seine Ex-Frau bekam noch einmal doppelt Nachwuchs. Mittlerweile sind sie eine große Patchwork-Familie geworden.

In ihrer neuesten Podcastfolge sprechen die Pochers darüber, wie sich das Leben mit Nachwuchs verändert und was es mit der Beziehung macht, wenn plötzlich aus der Liebe ein Kind hervorgeht. Anlass zu diesem Thema ist übrigens die Trennung von den Realitystars Eva Benetatou und Chris Broy. Eva erklärte nämlich, dass sich bei Chris, nachdem er sechs Wochen für "Kampf der Realitystars" in Thailand drehet, emotional einiges verändert habe. Nun wolle er Abstand von ihr, bräuchte Zeit für sich und eine räumliche Trennung.

Amira stellte schnell klar: "Wenn man gerade dabei ist, ein Kind in die Welt zu setzen, ist es tragisch." Der Komiker zeigte sich zunächst unbeeindruckt davon, erklärte dann allerdings doch: "In der Schwangerschaft muss man auch bedenken, dass sich hormonell einiges ändert. Ihr verändert euch, Unsicherheit beim ersten Kind kommt dazu. Manche Sachen muss man einfach durchstehen."

Amira Pocher spricht über ihre Schwangerschaft

Amira Pocher sah das ähnlich: "Es ist einfach so mit den Hormonschwankungen. Dann hast du geweint, weil du dich so hässlich gefühlt hast, passt in die Klamotten nicht mehr rein. Das ist alles ganz, ganz schlimm. Und natürlich passiert innerlich total viel. Du bist gereizt, müde, du könntest deinen Partner einfach nur erwürgen oder mit einer Bratpfanne auf den Kopf schlagen. Ich hatte alle diese Momente." Direkt im Anschluss fügte sie hinzu:

"Ich muss sagen, dass du sehr verständnisvoll warst und bist. Du gehst dann echt aus dem Weg, schluckst sehr viel runter, verkneifst dir einiges, was untypisch für dich ist, komplett untypisch. Ich glaube, das war sehr wichtig, sonst hätten wir vieles nicht so gut gemeistert, wie wir es einfach gemacht haben. Auch jetzt, so knapp nacheinander ein zweites Kind zu bekommen, mit dem Job, wir sind ja beide sehr aktiv, trotzdem klappt es sehr gut, finde ich. Das ist schon sehr wichtig, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen und zurückzustecken."

Dennoch fragte sich Amira, ob es auch umgekehrt sein könnte, dass der Mann panisch wird, weil er jetzt mit der Frau ein Kind bekommt. "Man kriegt tausende Gedanken im Kopf: Wird er ein guter Vater sein, wird das funktionieren, wenn du ein Kind machst." Und weiter: "Das war immer meine Wunschvorstellung, dass ich zusammen mit meinem Mann bleibe, bis die Kinder erwachsen sind und man die zusammen großzieht. Manchmal zweifelst du auch. Wenn du das erste Mal Papa wirst, ist das sicher auch bei euch Männern nicht so einfach", so das TV-Gesicht.

Der 43-Jährige sah das Ganze so: "Das ist die grundsätzliche Angst vor neuen Sachen und Veränderungen. 80 Prozent der Menschen wollen es so haben, wie es ist, weil sie nichts verändern wollen. Ein Kind ist die ultimative Veränderung, die du in deinem Leben herbeiführen kannst. Es gibt da kaum was Größeres, was du machen kannst und was dich ein Leben lang an den Partner bindet, ob du willst oder nicht. Das sollte dir nicht bei 'Kampf der Realitystars' in Thailand einfallen, sondern vielleicht schon ein bisschen vorher."

Pocher über Ex Sandy: "Dann wäre man vielleicht nie so lange zusammen gewesen"

Auch finanziell seien Kinder ein absoluter Einschnitt, meinte der Fünffachvater, der Egoismus werde stark ausgebremst. Über den Moment, als er erstmals Vater wurde, sagte der Komiker schließlich: "Das kann man nicht planen. Am Anfang mit Sandy sind wir sehr früh schwanger geworden. Ich hatte aber trotzdem für mich den Anspruch, wir bekommen dieses Kind, man zieht das durch und macht das einfach. Im Nachgang weiß man: Hätte es das Kind nicht gegeben oder die Kinder, wäre man vielleicht nie so lange zusammen gewesen. Das weiß man immer später erst, im Laufe der Zeit. Im Nachgang ist man immer schlauer."

Pocher war sich allerdings sicher: "Ich muss jetzt sagen, wenn ich meine Tochter sehe, dann sagt man, ok, es hat sich gelohnt. Eigene Kinder bleiben einfach für immer, das ist besser als vieles andere, was nur so kurzfristig ist. Auch wenn es sehr viel Stress, Arbeit ist, Geld kostet. Dein eigenes Kind gibt dir emotional etwas, was dir nichts anderes geben kann." Dabei sei für ihn besonders die bedingungslose Liebe wichtig, denn den Kids sei bis zu einem gewissen Alter total egal, wer du bist und was du machst.

(iger)

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