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Steht "Ragnarök" bei Netflix vor einem gewaltigen Widerspruch? Die Fans haben eine Erklärung parat. Bild: Netflix

"Ragnarök"-Fans skeptisch: Für Staffel 3 zeichnet sich ein Problem ab

Ende Mai erschien die zweite Staffel des Fantasy-Hits "Ragnarök" bei Netflix und erklomm schnell die Spitze der Top 10 des Streaming-Diensts. Nun fragen sich die Fans schon, wie die Chancen für eine dritte Staffel stehen. Zwar wurden neue Folgen noch nicht offiziell in Auftrag gegeben, doch der Erfolg der Serie spricht für sich und eine entsprechende Ankündigung ist womöglich nur eine Frage der Zeit.

Tatsächlich machen sich die Zuschauer auch schon Gedanken rund um eine Fortsetzung. Bei "Reddit" ist allerdings nicht nur Vorfreude angesagt. Ein User sieht dort mit Staffel drei vielmehr ein großes Problem auf "Ragnarök" zukommen.

Verzettelt sich "Ragnarök" bei Laurits und Magne?

Magne repräsentiert in "Ragnarök" den Donnergott Thor, seinem Bruder Laurits fällt folgerichtig die Rolle des Loki zu. Und auch der Göttervater Odin kommt in der Serie vor – hier wurde er in menschlicher Gestalt als Wotan Wagner wiedergeboren, besitzt aber weiterhin seine außergewöhnlichen Kräfte.

Hat Laurits das Schicksal seines Bruders schon besiegelt?

Hat Laurits das Schicksal seines Bruders schon besiegelt? Bild: Netflix

Allein aufgrund seiner mutmaßlichen Allwissenheit müsste Odin aka Wotan in kommenden Episoden eigentlich immer mehr Platz einnehmen – schließlich weiß er, was in der Zukunft passiert und kann theoretisch korrigierend eingreifen. Wichtig könnte dies vor allem bei einem bevorstehenden Drama um die zentralen Brüder werden. Laurits ließ zuletzt nämlich die Midgardschlange frei, mit potentiell verheerenden Folgen für Magne. Spätestens hier sollte sich nun Odin zu Wort melden, meint "Killuaxjennie" bei "Reddit":

"Wenn Odin alles sehen kann, sollte er dann nicht auch sehen, dass Laurits möglicherweise plant, Magne zu töten? Wenn er nichts sagt, ist es eine Handlungslücke."

"Ragnarök" hat eigentlich Narrenfreiheit

Doch wäre ein Schweigen Odins wirklich ein Widerspruch innerhalb der Serie? Der Nutzer "ChuddieBuddie" meldet insoweit Zweifel an und antwortet in dem "Ragnarök"-Thread: "Nach dem Beobachten verschiedener Gott-Instanzen in Film und Fernsehen ist von dem, der alles sehen kann, immer das gleiche zu erwarten: 'Das war der Plan.'"

Im Anschluss nennt der Schreiberling konkrete Beispiele und führt näher aus: "Gott in 'Lucifer', Odin im MCU, Odin in 'American Gods' usw. haben alle die gleiche Aufgabe – die Zeitlinie beizubehalten. Sie wissen, was passieren wird, sie tun so, als würden sie es manchmal nicht wissen und manchmal wissen sie es tatsächlich nicht, aber sie sehen genug, um zu wissen, was getan werden muss, um es wahr werden zu lassen."

Sein Fazit lautet: "Es geht um Manipulation und darum, dass freier Wille eine Illusion ist. Logiklöcher existieren entweder nicht oder können immer dann erklärt werden, wenn zeitbezogene Superkräfte beteiligt sind. Alles andere wird durch die Grenzen ihrer Kräfte beantwortet."

Für "Ragnarök" könnte dies bedeuten, dass Odin am Schluss einfach sagt, dass er von allem wusste, aber es so passieren musste, damit das "richtige" Ende eintritt – oder er erkannte zwar nicht Laurits konkretes Vorhaben, sah aber das Gesamtbild und wusste zumindest, dass alles "nach Plan" verläuft.

Bei "Reddit" äußern sich auch noch weitere Fans, die das anscheinend ähnlich sehen. Mehrmals wird ergänzend darauf hingewiesen, dass Odin zwar alles sehen kann, jedoch nicht alles zur gleichen Zeit. Somit steht "Ragnarök" diesbezüglich wohl doch kein allzu großes Problem bevor, sollte eine dritte Staffel verkündet werden.

(ju)

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