Henry Cavill als Geralt von Riva in "The Witcher".
Henry Cavill als Geralt von Riva in "The Witcher".null / Susie Allnutt

"The Witcher": Schöpferin der Serie spricht über die Zukunft des Netflix-Hits

05.01.2022, 16:39

Die zweite Staffel von "The Witcher" ist wieder ein Erfolg. Seit Dezember sind die neuen Folgen der Fantasy-Serie auf Netflix verfügbar. Und wie die erste Staffel entwickelte sich auch die neue Staffel zum absoluten Zuschauer-Liebling. Wie "Deadline" berichtet, soll die zweite Staffel von "The Witcher" in den ersten drei Tagen nach seiner Veröffentlichung 142 Millionen Stunden gestreamt worden sein. Die erste Staffel wurde in dem selben Zeitraum 49 Millionen Stunden lang geschaut.

Bei diesen Zahlen ist es kein Wunder, dass bereits eine dritte Staffel der Erfolgs-Show in Auftrag gegeben wurde. Aber wie geht es danach weiter? Showrunnerin Lauren Schmidt Hissrich hat sich nun zur Zukunft der Serie geäußert.

20 Staffeln "The Witcher"?

Bisher war unklar, wie viele Staffeln es von "The Witcher" geben wird. Mal wurde von Lauren Schmidt Hissrich die Zahl 20 in den Raum geworfen, dann war wieder von sieben Staffeln die Rede. Im Interview mit "Collider" sprach sie nun Klartext:

"Ich finde es gut, dass sieben Staffeln das Ziel geworden ist, auf das wir uns zubewegen, denn ich glaube, ich habe mal gesagt, dass ich gut 20 Staffeln machen werde und ich bin froh, dass niemand wirklich 20 Staffeln von mir erwartet. Das würde mich fertigmachen.“

In dem Gespräch erklärte sie auch, warum es ausgerechnet sieben Staffeln werden sollen: "Ich glaube, mein größtes Ziel und der Grund, warum ich das mit den sieben Jahren angezettelt habe, ist, weil ich den Büchern treu bleiben will. Ich habe nicht das Verlangen, dass unsere Geschichte über die der Bücher hinausgeht. Ich glaube, Andrzej Sapkowski, der Autor, er hatte ein natürliches Ende im Sinn."

"The Witcher" basiert auf der Geralt-Saga des polnischen Fantasy-Autors Andrzej Sapkowski. Die Romanvorlagen bestehen aus insgesamt acht Büchern: Dazu zählen die drei Kurzgeschichtenbände "Der letzte Wunsch", "Das Schwert der Vorsehung" und "Etwas endet, etwas beginnt", die die Vorgeschichte erzählen. Die fünf Teile "Die Erbe der Elfen", "Die Zeit der Verachtung", "Feuertaufe", "Der Schwalbenturm" und "Die Dame vom See" gehören zur Hexer-Saga. Außerdem gibt es mit "Zeit des Sturms" noch einen Einzelroman.

Netflix plant "The Witcher"-Universum

Alle Fans von "The Witcher" dürfen sich also freuen: Nach der zweiten Staffel ist noch lange nicht Schluss. Und auch abseits der Serie wird die Geralt-Saga in mehreren Formen verarbeitet. Unter anderem wird es auf Netflix auch eine Prequel-Serie zu "The Witcher" geben. Die Serie "The Witcher: Blood Origin" wird laut Netflix 1200 Jahre vor Geralts Zeit spielen und von der Geburt des ersten Hexers erzählen. Der Starttermin steht noch nicht fest, aber das Prequel soll wohl noch 2022 veröffentlicht werden.

Darüber hinaus ist ein weiteres Animationsabenteuer namens "The Witcher: Nightmare Of The Wolf" geplant. Außerdem ist ein animiertes familienfreundliches Serien-Spin-off geplant, ohne die explizite Gewalt und die düsteren Horror-Elemente, die man aus der Netflix-Serie kennt. Alle Fans, die dann immer noch nicht genug haben, können in mehreren Videospielen selbst in die Rolle des beliebten Hexers schlüpfen.

(swi)

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