Günther Jauch erinnert sich bei "Wer wird Millionär?" an seine Schulzeit.
Günther Jauch erinnert sich bei "Wer wird Millionär?" an seine Schulzeit.
Bild: Screenshot / tvnow

"WWM": Kollegen machen sich über Günther Jauch lustig – "Es ist eine Unverschämtheit!"

29.04.2021, 10:58

Kuriose Verbindungen zwischen Günther Jauch und den Fragen bei "Wer wird Millionär?". Zunächst ging es für die Überhangkandidatin Anne Struck aus München am Montagabend nochmal um eine Menge Geld. In der vergangenen Woche musste die Flugbegleiterin nach der 4000-Euro-Frage pausieren. Auf dem Weg zur Million wurde es wieder knifflig – auch für den Moderator. Dabei hatten die Fragen alle auf seltsame Art und Weise etwas mit Jauchs Leben zu tun.

Die Auffälligkeiten zwischen den Aufgaben und dem Leben des Moderators wurden direkt bei der 16.000-Euro-Frage auf RTL deutlich. Es ging dabei um den Namen eines Romans von Sebastian Fitzek. Für die richtige Antwort benötigte die Mutter einer Tochter den Publikumsjoker, kam dann aber richtigerweise zum "Das Joshua-Profil".

Jauch rührt mit Sebastian-Fitzek-Geschichte

Die Antwort rückte jedoch schnell in den Hintergrund, als Jauch auf einmal erklärte: "Ich habe Sebastian Fitzek kennengelernt, als er noch ein Baby war." Wie das denn sein könne, wollte die Münchnerin daraufhin wissen. Jauch erzählte also weiter und rührte die Zuschauer und das anwesende, coronabedingt minimierte Publikum im Studio:

"Sein Vater war mein Deutschlehrer und gleichzeitig der beste Lehrer, den ich je hatte. Voller Stolz brachte er mal den neugeborenen Sohn mit in die Schule."

Dann, so stellte der 64-Jährige lachend fest, seien "einige Jahrzehnte" vergangen und "plötzlich war Fitzek Bestseller-Autor." Für die persönliche Anekdote erntete Jauch Applaus und Anerkennung seiner Kandidatin: "Schöne Geschichte!", stellte Anne Struck fest.

Immer mehr Parallelen zu den Fragen ergaben sich

Doch damit noch lange nicht genug: Auch bei der Frage, für welches TV-Format sich Franz Josef Strauß persönlich eingesetzt hat, damit es in gewohntem Ambiente in den Achtzigern fortbesteht, hatte eine Verbindung zu Jauch. "Derrick" stand neben "Tutti Frutti", "Was bin ich?" und "Meister Eder und sein Pumuckl" zur Auswahl, Letzteres war richtig. Meister Eders Werkstatt sollte erhalten bleiben.

Nachdem die Frage richtig beantwortet wurde, rückte Jauch mit der nächsten Story heraus: "Der Strauß hat sich für den Erhalt dieser Werkstatt eingesetzt, sie war in der Widenmayerstraße. Wer hat zu der Zeit oder kurz danach auch in der Widenmayerstraße gewohnt?" Die Antwort: Jauch selbst. Sein anschließendes Fazit:

"Also heute ist mein Abend. Ich hab Fitzek als Baby, in der Widenmayerstraße neben Meister Eder und seinem Pumuckl gewohnt und jetzt kommt das Tollste: Das Auto vom Derrick, nicht das im Film, sondern was der wirklich hatte, wer hat das heute?"

"Jetzt nicht Sie?", äußerte die Kandidatin noch ungläubig, aber doch, der Oldtimer-Fan Jauch besitzt das Vehikel vom Derrick-Darsteller.

Günther Jauch zählt Parallelen zu seinem Leben und den Antwortmöglichkeiten bei "Wer wird Millionär?" auf.
Günther Jauch zählt Parallelen zu seinem Leben und den Antwortmöglichkeiten bei "Wer wird Millionär?" auf.
Bild: Screenshot / tvnow

Die Redaktion der Show ließ all das nicht unkommentiert. Als es danach um das auffälligste Merkmal der Saiga-Antilope ging, stieg die Kandidatin aus. Zur Auswahl stand unter anderem eine rüsselartige Nase. Auf Jauchs Pult war anschließend eine Bemerkung seiner Mitarbeitenden zu lesen, die er prompt kommentierte: "Es ist eine solche Unverschämtheit. Wissen Sie, was hier steht? Die Redaktion schreibt: 'Heute ist Ihr Abend, denn Ihre Nase ähnelt ein wenig der der Saiga-Antilope.'"

Katholischer Pfarrer will trotz Jauchs Ermahnung nicht rechnen

Als dann allerdings der katholische Pfarrer Martin Fohl auf dem Kandidatenstuhl Platz nahm, sollten die Gemeinsamkeiten zwischen Jauch, den Fragen und Antwortmöglichkeiten aufhören. Bei einer Rechenaufgabe fuhr der Quizmaster sogar beinahe aus der Haut.

"Wenn er pro Sekunde eine Kombination schafft, braucht ein Dieb für das Öffnen eines Zahlenschlosses mit vierstelligem Code maximal..." – tja, da wollte der Geistliche grob überschlagen und kam auf einen halben Tag. Nachdem Jauch ihn mehrmals zum Rechnen aufforderte ("Darf ich mal ein exotisches Verb einwerfen? Rechnen!"), ließ sich Fohl doch auf einen Joker ein.

Martin Fohl stellte sich der Herausforderung "Wer wird Millionär?".
Martin Fohl stellte sich der Herausforderung "Wer wird Millionär?".
Bild: Screenshot / tvnow

Er befragte einen Kandidaten, der vor wenigen Monaten lediglich 1000 Euro hatte gewinnen können und der rechnete ihm vor, dass lediglich "knapp 170 Minuten" die richtige Antwort war. Jauch setzte noch einmal nach: "Am Anfang wollte er nicht rechnen und jetzt will er nicht nachrechnen." Trotzdem war die Antwort richtig.

Auch die Zuschauer zeigten sich von dem bayerischen Pfarrer ziemlich genervt. So störte das Publikum beispielsweise, dass Fohl permanent die Nase hochzog. Und auch, dass ihm die leichte Rechenaufgabe solche Schwierigkeiten bereitete und damit so viel Sendezeit von "Wer wird Millionär?" verloren ging, stieß nicht gerade auf Begeisterung.

Nichtsdestotrotz kam sogar noch eine dritte Kandidatin an die Reihe, weil Fohl bei der 64.000-Euro-Hürde passen musste: Melina Hackenbroch ist Gesundheits- und Krankenpflegerin. Sie wird auch in der kommenden Folge wieder zu Gast sein und versuchen, sich bis zur Million hochzukämpfen. Die ersten Fragen meisterte sie zumindest schon erfolgreich.

(cfl)

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