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"The Masked Singer": Zuschauer verärgert wegen absurdem Rosenberg-Indiz

15.04.2023, Nrw, Köln: Sängerin Marianne Rosenberg, steht als Figur "Der Pilz" neben dem Moderator Matthias Opdenhövel in der Prosieben-Show "The Masked Singer" auf der Bühne. Foto ...
Als Dritte in der aktuellen Staffel musste Marianne Rosenberg als Pilz "The Masked Singer" verlassen.Bild: dpa / Thomas Banneyer
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"The Masked Singer": Zuschauer regen sich über absurdes Rosenberg-Indiz auf

18.04.2023, 17:58
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Die dritte Folge von "The Masked Singer". Sieben Masken sind noch übrig. Zuerst musste Jan-Josef Liefers als Känguru gehen, in der vergangenen Woche dann Sat.1-Frühstücksfernsehen-Moderator Daniel Boschmann als Waschbär. Übrig sind noch sieben geheime Prominente unter den Kostümen. In dieser Woche als Gast in der Rate-Jury neben den beiden Stammsitzern Rea Garvey und Ruth Moschner ist Carolin Kebekus dabei.

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Der Frotteefant beginnt mit Abbas "Dancing Queen" und hat einige ziemlich schiefe und wackelige Töne drin.

Der Frotteefant gibt dem Iren Rea Garvey in Woche drei noch ein überraschendes Rätsel auf.
Der Frotteefant gibt dem Iren Rea Garvey in Woche drei noch ein überraschendes Rätsel auf.bild: screenshot joyn

Rea Garvey verpackt es vorsichtig: "Das erste Mal, dass Du mit dem Gesang etwas zu kämpfen hattest." Er glaubt nun, dass es doch keine professionelle Sängerin ist. Kebekus findet hingegen absurderweise, dass die Töne "schon on point" waren.

Ruth tippt über komplizierte Umwege über Tante Trudi aus dem Hinweisfilm des Frotteefanten auf Laura Wontorra (mehr als unwahrscheinlich – immerhin stand Wontorra zeitgleich auf der "DSDS"-Bühne) oder die TV-Moderatorin Milka Loff Fernandes unter der Maske, Rea tippt auf Schauspielerin Alexandra Maria Lara.

Rea offenbart Wissenslücke

Noch überraschender als sein Tipp ist aber eine Frage des Iren: In Woche drei fragt Rae "Was ist Frottee?“ Moderator Matthias Opdenhövel ist amüsiert bis fassungslos: "Du guckst seit drei Wochen darauf und fragst jetzt, was ist Frottee?" Kebekus fragt Rea im Hinblick auf Handtücher: "Trocknest Du Dich nicht ab?" Und der bekennt: "Ne ich trockne Natur ab."

Beim gemeinsamen Duett mit dem Schuhschnabel "Easy on me" von Adele schlägt sich der Frotteefant dann auch wieder viel besser. Und auch der Schuhschnabel legt eine gute Performance hin wie auch bei seinem Solo-Song "Gossip" von Maneskin.

Rea genervt: "Ich weiß wer das ist, habe nur nicht den Namen", sicher ist er, dass es kein englischer Muttersprachler ist. Carolin Kebekus tippt auf "alle", hat also keine Ahnung. Und Ruth hört einen Akzent – bayerisch oder norwegisch und tippt auf Laith Al-Deen oder Michael Mittermaier.

Der Toast performt wieder einmal mit cartoonartig verstellter Stimme ein Dance-Medley mit u.a. "Scatman" und "Dance with me" – während der Performance verliert der Toast sein Hütchen auf der Bühne, ein Tänzer kickt es weg, damit es nicht im Weg herumliegt, der Toast nimmt es locker und lacht zwischen seinen Textzeilen immer mal wieder.

Ruth Moschner tippt danach auf Komikerin Tanja Schumann, die das Schaf bei Bernd das Brot spricht und ihre Stimme verstellen kann. Oder auch auf Esther Schweins. Carolin Kebekus hat eine "lustige Familie mit sehr vielen lustigen Frauen" im Verdacht. Sie meint Annette Frier oder eine ihrer Schwestern. Rea erinnert nochmal an Komikerin Tahnee, die zwar in der vergangenen Wochen parallel bei "DSDS" im Studio zu Gast war, "aber das ist direkt nebenan".

Extrem weit weg von den Erwartungen wagt sich in dieser Woche der Pilz, unter dem nach übereinstimmenden Vermutungen eine Grande Dame steckt: Er singt "Industry Baby" von Little Nas feat. Jack Harlow.

Rea bescheinigt dem Pilz, er habe sich "aus der Komfortzone" gewagt. Die Performance war allerdings allenfalls interessant, klang eher holprig. Trotzdem tippt Rea auf Mary Roos. "Sie kann alles." Ruth hat eine typische Brillenträgerhandbewegung entdeckt und tippt unter anderem deswegen auf Marijke Amado, während Carolin Kebekus da eher "Glücksrad"-Buchstabenfee Maren Gilzer heraushört.

Beim Seepferndchen ist Rea sicher

Das Seepferdchen überzeugt diesmal mit einer wuchtigen Stimmperformance.
Das Seepferdchen überzeugt diesmal mit einer wuchtigen Stimmperformance.Bild: Screenshot joyn

Auch das Seepferdchen wagt sich diesmal ziemlich weit heraus, legt aber bei Aretha Franklins "Respect" eine überraschend souveräne Gesangsleistung ab. Rae ist euphorisch: "Prima Stimme." Er habe den Brandenburger Akzent herausgehört. Und er erinnert sich daran, wie das Seepferdchen in der ersten Show Jan-Josef "Känguru" Liefers zum Abschied umarmen wollte und es sich gerade noch im letzten Augenblick verkniffen hat. Er tippt darum auf Liefers Frau Anna Loos. "Ich bin mir absolut zu 1000 Prozent sicher."

Kebekus hat eher einen absurden Tipp: Wegen eines Damentoilette-Zeichens tippt sie auf Susann Stahnke, die einmal im TV eine Darmspiegelung hat durchführen lassen. Und Ruth hat Caren Miosga im Sinn.

Der Igel hat in den Hinweis-Filmen eine enge Beziehung zu seinem Vater.
Der Igel hat in den Hinweis-Filmen eine enge Beziehung zu seinem Vater.bild: screenshot joyn

Der Igel performt Taylor Swifts "Anti-Hero" und durfte sich davor Mahnungen und Tadeleien seines Vaters anhören. Rea hält dies für einen verlässlichen Hinweis auf den Prominenten. Auch wenn bei ProSieben die Indizien nur selten helfen. Rae glaubt, dass unter der Maske Inka Bause steckt, die mit ihrem Vater, dem (allerdings verstorbenen) Schlagerkomponisten Arndt Bause, die ersten Karriereschritte unternommen hat. "Ich bin nicht sicher, aber ich fühle mich wohl dabei."

Ruth kommt hingegen von der phonetischen Ebene und verweist auf die klangliche Ähnlichkeit von Igel und Beatrice Eglis Nachnahmen. Oder sie hält auch No-Angels-Lucy für möglich, die war allerdings schon als Oktopus in der ersten Staffel dabei.

Carolin Kebekus hat im Hinweisfilm das Schild "Good vibes only" entdeckt – so heißt der Podcast von Komikerin Hazel Brugger. "Aber es passt die Stimme nicht." Sie hält Christina Stürmer für möglich.

Ruths Spinnenpanik

Ruths Spinnenangst ist so groß, dass sie sich von ihrem Platz entfernt, als sich Diamantula nähert.
Ruths Spinnenangst ist so groß, dass sie sich von ihrem Platz entfernt, als sich Diamantula nähert. bild: screenshot joyn

Nach der Performance der Spinnenlady Diamantula verlässt Ruth Moschner fluchtartig ihren Platz hinterm Jury-Tresen: Diagnose Spinnenangst. Diamantula hattte sich dem Tresen genähert, nachdem sie "Dark Horse" von Katy Perry stimmgewaltig vorgetragen hat. Carolin Kebekus urteilt, dass "eine riesige Performerin drunter steckt". Aber weil sie die Stimme überhaupt nicht kennt, glaubt sie, dass es vielleicht eine Schlagersängerin ist. "Da bin ich raus."

Ruth bringt die Musical-Sängerin Anna Maria Kaufmann (Phantom der Oper) ins Spiel und Rea Metal-Lady Doro Pesch. Doch Twitter ist sich schon seit einiger Zeit sicher, dass es sich um Patricia Kelly handelt.

Eine Horrorvision für Rosenberg

Nach den Publikums-Abstimmungen sind Frotteefant, Igel, Toast und Pilz Wackelkandidaten und müssen noch eine zweite Abstimmung über sich ergehen lassen. Am Ende bekommt der Pilz die wenigsten Stimmen. Die Zuschauer haben die Jury-Tipps Mary Roos oder Marijke Amado in den Top Four, aber ihre Favoritin ist Marianne Rosenberg. Und genau die steckt unter dem Pilzhut. "Sehr strange. Unter diesen Umständen habe ich noch nie performt, das war der blanke Wahnsinn, eine Horrorvision", sagt sie wenig euphorisch.

Aber schließlich gibt sie zu, dass es auch "faszinierend" gewesen sei, ein anderes Genre als Schlager auszuprobieren.

"Wenn man ein bestimmtes Image hat, nehmen es die Fans zum Teil sehr übel, wenn an das Genre wechselt."
Marianne Rosenberg

Die musikalische Vielsitigkeit hat ihr Spaß gemacht. "Es ist nicht meine Wohlfühlarea als solches, aber ich fand die Herausforderung spannend", sie überlegt Inspiration für das Album "das ich aufnehmen muss" daraus zu ziehen.

Kebekus findet im Nachhinein, dass Marianne Rosenberg naheliegend war. "Manchmal sieht man den Wald vor lauter Pilzen nicht." Aber Rosenberg gibt auch zu, dass die Tonarten extra so gewählt wurden, dass man den für ihre Stimme typischen "Schmelz und die Glocke nicht erkennt". Eigentlich habe sie eine Alt-Stimme, doch aus kommerziellen Gründen sei sie "viele Jahre in der Glockenstimme gehalten" worden.

Absurd wird es, als Opdenhövel ein Indiz aufklärt: In einem Hinweisfilm trifft der Pilz einen Schornsteinfeger mit Krankenschwester-Häubchen. Die Begründung: Rosenbergs Vater wurde während der Geburt seiner Tochter, bei der er nicht direkt dabei sein durfte, im Krankenhaus nett von einer Krankenschwester betreut, und als Dank hat er seine Tochter nach ihr, Marianne, benannt. Nachlesen kann man das in einer Rosenberg-Biografie, verrät die Sängerin.

ProSieben gestaltet die Hinweise immer sehr nebulös, aber das ist sicherlich einer der verworrensten Hinweise, ist sich die Twitter-Gemeinde einig.

Die Kritik an den Hinweisen gibt es schon so lang wie die Sendung – es steht also zu befürchten, dass ProSieben daran nichts ändert. (Ark)

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