Moderator Günther Jauch (Archivfoto)

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Die Sporteinlage einer "WWM"-Kandidatin sorgte für Kopfschütteln.Bild: RTL / Stefan Gregorowius
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"Wer wird Millionär?"-Kandidatin verstört Zuschauer mit Gymnastik-Einlage – "zum Fremdschämen"

24.01.2023, 07:14
Lena Mändlen

Am Montagabend übernahmen ungeplant die Schwaben "Wer wird Millionär?". Denn nachdem Überhang-Kandidatin Ulrike Gapp bei der 32.000-Euro-Frage ausgeschieden war, übernahm mit Christian Steinhilber direkt der nächste Kandidat aus Baden-Württemberg das Ruder. "Es schwäbelt sehr heute", bemerkte Günther Jauch – und zeigte sich im weiteren Verlauf sehr interessiert an der dortigen Online-Dating-Szene.

Auf seine Nachfrage, wieso der Kandidat keine derartigen Plattformen nutze, erklärte dieser: Auf dem Land sei das nicht sonderlich einfach, da man schließlich alle infrage kommenden Personen schon kenne. Doch auch analog will es bei dem Studenten laut eigener Aussage nicht so ganz klappen. "Dann hilft nur der Umzug in die Großstadt oder ewige Resignation – und sie haben sich für letztere entschieden", witzelte Jauch. Christian Steinhilber konterte: "Das kommt auf den Gewinn an."

Schwaben-Überschuss bei "WWM"

Nachdem er all seine Joker aufgebraucht hatte, entschied sich der Kandidat bei der 64.000-Euro-Frage dafür, lieber die 32.000 Euro zu nehmen. "Da ich schon ein Schwabe bin, würde ich das Wasser jetzt noch leer trinken", brachte er das Publikum noch einmal zum Lachen. Jauch nutzte die Gelegenheit, um ihm ein letztes Mal auf den Zahn zu fühlen: "Darf sich die Damenwelt in Tübingen erstmal auf sie freuen?" – "Vielleicht auch woanders, Bewerbung ist raus", verabschiedete sich Christian Steinhilber.

Weiter ging es mit Susanne Munzke. Auf Jauchs Nachfrage, dass sie aber nicht auch aus Baden-Württemberg komme, antwortete sie überraschend: "Wenn Sie möchten, kann ich auch Schwäbisch." Denn tatsächlich kommt die Apothekerin aus Althengstett, einem Ort in der baden-württembergischen Region Nordschwarzwald. Das erntete die Lacher der Zuschauer:innen – und das Kopfschütteln von Jauch, der kaum glauben konnte, dass seine Sendung allem Anschein nach von Schwaben übernommen wurde. Auch auf Twitter amüsierten sich die User: "Nach Berlin nehmen die Schwaben jetzt auch 'Wer wird Millionär?' ein", schrieb zum Beispiel ein User.

Gespräche über Unterhosen und peinliche Eltern

Mit Susanne Munzke verstand sich Jauch besonders gut. Die Apothekerin bekam ihn direkt dazu, aus dem Nähkästchen zu plaudern und sogar Details über seine Tragegewohnheiten von Unterhosen zu verraten. So habe ihm seine Mutter als Kind geraten, immer eine frische Unterhose anzuziehen – auf Nachfrage nannte sie ihm als Grund: "Falls du einen Unfall hast." So ganz verstanden habe er das nie: "Die lassen mich doch nicht liegen, nur weil die Unterhose..." Ins Detail gehen wollte Jauch dann doch nicht.

Moderator Günther Jauch (Archivfoto)

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Günther Jauch berichtete von seinen Unterhosen.Bild: RTL / Stefan Gregorowius

Auch über seine Erfahrungen als Vater sprach der Moderator. So sei "Papa, du bist heute wieder so unwitzig" ein Spruch, den er von seinen Kindern des Öfteren zu hören bekommen habe. Die Kandidatin selbst hatte ihre bereits erwachsene Tochter im Gepäck – und dass die ihre Mutter peinlich findet, sei ebenfalls an der Tagesordnung. Eine Kostprobe davon bekamen die Zuschauer:innen, als Susanne Munzke mitsang, während der Song "Kokomo" der Beach Boys im Anschluss an eine dazugehörige Quizfrage im Studio gespielt wurde – und die Tochter peinlich berührt dreinschaute.

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Dass Jauch und die Kandidatin so viel zu besprechen hatten, sorgte vielleicht bei den beiden für gute Stimmung, gefiel jedoch nicht allen Zuschauer:innen. "Wisst ihr noch als #WWM eine Quizsendung war und keine Talkshow?" schrieb beispielsweise jemand auf Twitter. Susanne Munzke entschied sich schließlich bei der 64.000-Euro-Frage ebenfalls für die Sicherheit der 32.000 Euro und stieg aus – jedoch nicht, ohne den wohl schrägsten Moment der Sendung einzuläuten.

Denkwürdige Hula-Hoop-Performance

So kündigte die Kandidatin an, sie habe noch eine Runde Peinlichkeit dabei – und packte ihren Hula-Hoop-Reifen aus. Kurzerhand zog sie ihren Gürtel aus und gab ihre Hüftschwung-Kenntnisse zum Besten. Und damit nicht genug: Selbst Jauch versuchte sich an dem Reifen – sein Talent reichte allerdings nur für wenige Sekunden aus. "Es liegt am Hüftschwung, oder?", stellte er fest. "Der hält ja geschmeidig – auch in anderen Lebenslagen."

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Susanne Munzke verstand sich gut mit Günther Jauch.Bild: RTL / Stefan Gregorowius

Das Publikum lachte, auf Twitter kam die Einlage jedoch nicht so gut an. "Frischer Wind in alten Shows ist ja gut und schön, aber das Tele-Gym in eine Quizshow zu heben – das muss nun wirklich nicht sein", wurde beispielsweise kritisiert.

Nach ihrem Auftritt verabschiedete sich Susanne Munzke. Jauch ließ es sich nicht nehmen, ihr noch ihre eigene "Upps, die Super-Peinlich-Show" vorzuschlagen. Nina Heinich, die nächste Kandidatin, kam schließlich nicht aus Baden-Württemberg, sondern aus dem nordrhein-westfälischen Xanten. Während ihrer Gespräche mit Jauch ging es wesentlich unaufgeregter zu – ob es dabei bleibt, wird sich in der nächsten Ausgabe zeigen.

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