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Günther Jauch. Bild: dpa

Dieser Promi hat Günther Jauch schockiert – Showmaster erklärt, warum

Seit 20 Jahren (20! Jahren) moderiert Günther Jauch "Wer wird Millionär" und hat schon so manchen Kandidaten zu einer Million oder wenigstens einem großzügigen Taschengeld verholfen.

Und was wäre eine "Anderen-auf-relativ-leichtem-Weg-zu-Geld-verhelfen-Show", wenn diese nicht auch ab und zu für den guten Zweck eingesetzt wird. So geschehen am Donnerstagabend beim RTL-Spendenmarathon.

Promis bei "Wer wird Millionär"

Zu Gast waren Sängerin Jeanette Biedermann, Comedian Thomas Hermanns, Autor Sebastian Fitzek und Arbeitsminister Hubertus Heil. Ihr erspieltes Geld sollte für einen guten Zweck gespendet werden.

Sonst wurde am Verfahren der Show nichts geändert: Drei oder wahlweise vier Joker und eine Eröffnungsfrage, die denjenigen auf den heißen Stuhl zu Günther Jauch katapultiert, der am schnellsten ist.

Jeanette Biedermann schaffte in 6,23 Sekunden die Frage "Wie man’s macht, macht man’s falsch" zusammenzubasteln. Es folgt die obligatorische Vorstellung des Kandidaten: Aus Berlin, verheiratet, Sängerin, Synchronsprecherin, Schauspielerin.

Offenbarung von Günther Jauch

Im folgenden Small-Talk zwischen Jauch und Biedermann erzählt der Showmaster dann eine emotionale Geschichte: "Ich muss Ihnen mal etwas erzählen", beginnt er.

Die Story von Günther Jauch

"Sie haben mich ein wenig schockiert und traumatisiert. Es ist etwa 15 Jahre her, da war meine Tochter in der 5. Klasse und es war Elternversammlung in der Schule. Die Klasse sollte Bilder von ihren größten Vorbildern malen. 80 Prozent und eben meine Tochter auch, haben Sie (Jeanette Biedermann, Anm. Red.) gemalt – auch die Jungs. Ich glaube, das war in der Zeit, als Sie bei GZSZ mitgespielt haben."

Wiedergegeben als Gedächtnisprotokoll RTl

Jeanette Biedermann muss das Geständnis erst verdauen, schaut belustigt, entschuldigt sich nicht ganz ernst gemeint für das Trauma und gesteht Günther Jauch dann: "Seit meiner Geburt bin ich ein Fan von Ihnen".

Das muss Günther Jauch erst mal sacken lassen und murmelt ein wenig eingeschnappt (aber auch nicht wirklich ernst gemeint), das sei ein vergiftetes Kompliment, wohl ob des Alters. Setzt im Folgenden aber hinzu, dass er sein Biedermann-Trauma mittlerweile überwunden habe und jetzt, wo sie vor ihm sitze, mache ihm das überhaupt nichts mehr aus. Gute Voraussetzungen für die Show.

Am Ende kam Jeanette Biedermann auf 64.000 Euro.

(lin)

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